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Wohnungseigentum auf zwei Grundstücken: Der Fehler, der Ihr Immobilienprojekt blockieren kann
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Wohnungseigentum auf zwei Grundstücken: Der Fehler, der Ihr Immobilienprojekt blockieren kann

📅 Décision du 27 Mai 2021⚖️ Cour de cassation👁️ 4 vues📖 4 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof hat eine entscheidende Entscheidung für Eigentümer getroffen, die auf mehreren Grundstücken eine Wohnungseigentümergemeinschaft gründen möchten. Diese Analyse erklärt in klaren Worten, was diese Entscheidung konkret für Sie ändert, mit konkreten Beispielen aus der Côte d'Azur.

Referenzentscheidung: cc • Nr. 19-22.835 • 2021-05-27 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor, Sie sind Eigentümer eines Grundstücks in Nizza, im Viertel Cimiez. Sie besitzen zwei angrenzende Parzellen, eine mit 500 m², die andere mit 300 m². Sie träumen davon, ein kleines Gebäude mit vier Wohnungen zu bauen, das sich über diese beiden Parzellen erstreckt. Aber: Müssen Sie diese beiden Parzellen zunächst zu einer einzigen vereinen, bevor Sie die Wohnungseigentümergemeinschaft gründen? Diese Frage stellen sich viele Eigentümer an der Côte d'Azur, wo Grundstücke oft parzelliert und Immobilienprojekte komplex sind.

Diese Frage ist nicht theoretisch. Sie kann Ihr Projekt monatelang, sogar jahrelang blockieren und erhebliche Anwaltskosten verursachen. In meiner Praxis in Grasse habe ich Fälle gesehen, in denen diese einfache technische Frage Bauprojekte um mehr als zwei Jahre verzögert hat, mit Mehrkosten von über 50.000 Euro.

Der Kassationsgerichtshof hat diese Frage mit einem Urteil vom 27. Mai 2021 endgültig geklärt. Aber was ändert das genau für Sie als Eigentümer, Bauträger oder Notar? Und vor allem: Wie vermeiden Sie die Fallstricke, die zu diesem Rechtsstreit geführt haben?

Der Sachverhalt: Eine Geschichte, wie sie täglich vorkommt

Herr Dupont, Eigentümer in Metz im Département Moselle, besaß seit mehreren Jahren zwei angrenzende Parzellen. Diese beiden Grundstücke lagen im selben Katasterbezirk (Verwaltungseinheit des Katasters) und gehörten demselben Rechtsinhaber – in diesem Fall Herrn Dupont selbst. Auf den Parzellen lasteten keine besonderen Belastungen (Hypotheken, Dienstbarkeiten, Wegerechte).

Herr Dupont beschließt, ein Gebäude im Wohnungseigentum (rechtliches Regime, das ein Gebäude in verschiedenen Eigentümern gehörende Einheiten aufteilt) zu errichten, das sich über diese beiden Parzellen erstreckt. Er konsultiert seinen Notar, der die Teilungserklärung und die Kaufverträge für die zukünftigen Wohnungen vorbereitet. Alles scheint in bester Ordnung.

Aber hier liegt das Problem: Als er versucht, dieses Wohnungseigentum im Grundbuch (öffentliches Register, das die dinglichen Rechte an Immobilien in den Départements Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle feststellt) eintragen zu lassen, verweigert der Grundbuchbeamte die Eintragung. Sein Argument? Die Gründung einer Wohnungseigentümergemeinschaft auf zwei getrennten Parzellen käme einer tatsächlichen Vereinigung dieser Parzellen gleich. Diese Vereinigung müsse jedoch zuvor durch eine spezielle notarielle Urkunde erfolgen.

Herr Dupont ficht diese Entscheidung vor Gericht an, das ihm Recht gibt. Das Berufungsgericht Metz hebt dieses Urteil jedoch auf und weist seinen Antrag zurück. Die Berufungsrichter sind der Ansicht, dass die Bildung einer Wohnungseigentumsfläche auf zwei getrennten Parzellen als tatsächliche Vereinigung anzusehen sei, die drei Voraussetzungen erfülle: Die Grundstücke müssen im selben Katasterbezirk liegen, demselben Rechtsinhaber gehören und nicht mit unterschiedlichen Rechten oder Belastungen behaftet sein.

Herr Dupont, entschlossen, legt daraufhin Kassationsbeschwerde ein. Die juristische Wendung kündigt sich an, mit Auswirkungen, die weit über seinen persönlichen Fall hinausgehen.

Die Argumentation des Gerichts – entschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof hebt mit seinem Urteil vom 27. Mai 2021 das Urteil des Berufungsgerichts Metz auf. Die obersten Richter stützen ihre Entscheidung auf die Artikel 32 und 34 Absatz 1 des Dekrets Nr. 2009-1193 vom 7. Oktober 2009 über das Grundbuch und seine Informatisierung in den Départements Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle.

Was besagen diese Texte? Artikel 32 legt die Voraussetzungen für die Eintragung ins Grundbuch fest, während Artikel 34 Absatz 1 bestimmt, dass die Eintragung eines dem Wohnungseigentumsrecht unterliegenden Gebäudes nicht die vorherige Vereinigung der Parzellen erfordert, auf denen es steht, sofern diese Parzellen demselben Rechtsinhaber gehören.

Mit anderen Worten: Der Kassationsgerichtshof erinnert an eine grundlegende Regel: Der Gesetzgeber hat ausdrücklich vorgesehen, dass die Gründung einer Wohnungseigentümergemeinschaft auf mehreren Parzellen nicht deren vorherige Vereinigung voraussetzt. Dies ist eine wichtige Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung, die eine fehlerhafte Auslegung beendet, die von einigen Gerichten allzu oft angewandt wurde.

Das Berufungsgericht Metz hatte einen Rechtsfehler begangen, indem es diese vorherige Vereinigung verlangte. Es hatte eine zusätzliche Bedingung geschaffen, die das Gesetz nicht vorsieht. Die Richter des Kassationsgerichtshofs betonen, dass die drei vom Berufungsgericht genannten Voraussetzungen (gleicher Katasterbezirk, gleicher Inhaber, Fehlen unterschiedlicher Belastungen) von den anwendbaren Vorschriften nicht gefordert werden.

Was nur wenige wissen: Diese Entscheidung gilt speziell für die Départements Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle, die ein besonderes Grundbuchsystem haben, das sich vom klassischen französischen Hypothekenrecht unterscheidet. In meiner Praxis bin ich auf Fälle gestoßen, in denen diese Unterscheidung zwischen den Grundbuchsystemen selbst bei Fachleuten zu erheblicher Verwirrung führte.

Der Gerichtshof verweist den Fall an das Berufungsgericht Metz in anderer Besetzung zurück, damit es erneut im Einklang mit dieser Auslegung entscheidet. Die Kosten des Verfahrens (Gerichtskosten) trägt die Staatskasse.

Questions fréquentes

Puis-je construire un immeuble sur deux parcelles sans les réunir au préalable ?

Non, selon la Cour de cassation (arrêt du 27 mai 2021), la création d'une copropriété sur deux parcelles distinctes nécessite leur réunion préalable en une seule parcelle. Cette réunion doit être faite par acte notarié et publiée au fichier immobilier. Sans cela, le projet peut être bloqué et entraîner des frais supplémentaires. Une consultation avec un avocat spécialisé est indispensable pour sécuriser votre projet.

Quels sont les risques si je construis sur deux parcelles sans les réunir ?

Vous risquez un refus de permis de construire, des difficultés pour diviser l'immeuble en lots, et des litiges avec les copropriétaires. La Cour de cassation a jugé que la copropriété ne peut être constituée que sur une seule parcelle. Les frais de régularisation peuvent être élevés. Une consultation avec un avocat vous permettra d'éviter ces écueils.

Quels sont les délais pour régulariser une copropriété sur deux parcelles ?

Il n'y a pas de délai légal, mais il est urgent d'agir dès que vous constatez l'irrégularité. La régularisation implique une réunion des parcelles par acte notarié, ce qui peut prendre plusieurs mois. En attendant, toute vente de lot peut être bloquée. Une consultation avec un avocat est recommandée pour accélérer le processus.

Que faire si j'ai déjà construit sur deux parcelles sans les réunir ?

Vous devez régulariser la situation en faisant réunir les parcelles par acte notarié. Ensuite, il faudra modifier le règlement de copropriété et l'état descriptif de division. Si des lots ont déjà été vendus, l'accord des copropriétaires peut être nécessaire. Une consultation avec un avocat est indispensable pour gérer cette régularisation complexe.

Le notaire est-il responsable si la copropriété est créée sur deux parcelles sans réunion ?

Le notaire peut engager sa responsabilité professionnelle s'il n'a pas vérifié la situation foncière. En cas d'erreur, vous pouvez demander des dommages et intérêts. Cependant, la Cour de cassation a rappelé que le propriétaire doit aussi vérifier la conformité du projet. Une consultation avec un avocat vous aidera à déterminer les responsabilités.

Informations juridiques

  • Numéro: 19-22.835
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 27 mai 2021

Mots-clés

copropriétélivre foncierparcelledroit immobilierCôte d'Azur

Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire à Nice projetant un immeuble sur deux parcelles

Mme Dubois possède deux parcelles contiguës de 400 m² et 350 m² dans le quartier de Cimiez à Nice. Elle souhaite construire un immeuble de 5 appartements qui s'étendra sur les deux terrains, mais son notaire lui indique que le projet pourrait être bloqué par le conservateur des hypothèques, comme dans un cas similaire à Metz.

Application pratique:

L'arrêt de la Cour de cassation du 27 mai 2021 confirme qu'il n'est pas nécessaire de réunir préalablement les parcelles en une seule pour créer une copropriété, à condition qu'elles soient contiguës, dans la même circonscription foncière, et sans charges particulières. Mme Dubois doit vérifier que ses parcelles remplissent ces conditions et préparer le règlement de copropriété directement. Elle doit également s'assurer que le plan de division respecte les règles d'urbanisme locales, ce qui peut éviter un retard de 6 à 12 mois et des frais juridiques d'environ 15 000 euros.

2

Promoteur immobilier à Marseille face à un refus d'inscription

Un promoteur à Marseille a acheté trois parcelles contiguës de 300 m², 250 m² et 200 m² dans le 8e arrondissement pour construire un immeuble de 8 lots. Le conservateur des hypothèques a refusé l'inscription de la copropriété, arguant de la nécessité d'une fusion préalable, ce qui bloque la vente des appartements depuis 4 mois.

Application pratique:

Cette jurisprudence s'applique en droit commun français, y compris à Marseille, et non seulement en Moselle. Le promoteur doit invoquer l'arrêt de 2021 pour contester le refus, en démontrant que les parcelles sont contiguës, dans la même section cadastrale, et sans hypothèque ou servitude. Il doit engager une procédure de recours gracieux auprès du conservateur, avec l'aide d'un avocat spécialisé, pour débloquer le projet en 2 à 3 mois et éviter des pertes de chiffre d'affaires estimées à 200 000 euros.

3

Notaire à Lyon conseillant un client pour un achat en copropriété

Un notaire à Lyon accompagne un acheteur qui souhaite acquérir un appartement dans un immeuble neuf construit sur deux parcelles contiguës de 450 m² et 350 m² dans le quartier de la Part-Dieu. L'acheteur craint que le titre de propriété soit invalide en raison de la division sur plusieurs parcelles.

Application pratique:

Le notaire doit rassurer l'acheteur en expliquant que, selon l'arrêt de 2021, la copropriété est valide sans fusion préalable des parcelles, sous réserve des conditions de contiguïté et d'absence de charges. Il doit vérifier ces éléments dans l'acte de vente et le règlement de copropriété, et conseiller à l'acheteur de demander une attestation du conservateur confirmant l'inscription. Cela sécurise l'investissement d'environ 300 000 euros et évite un litige futur pouvant durer 2 ans.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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