Aller au contenu principal
Abtretung von Gesellschaftsanteilen und gerichtliches Sanierungsverfahren: wenn der Eigentumsübergang nicht stattgefunden hat
Droit-immobilier

Abtretung von Gesellschaftsanteilen und gerichtliches Sanierungsverfahren: wenn der Eigentumsübergang nicht stattgefunden hat

📅 Décision du 22 Oktober 1996⚖️ Cour de cassation👁️ 25 vues📖 5 min de lecture

Dieser Artikel analysiert ein Urteil des Kassationsgerichtshofs vom 22. Oktober 1996, das entschieden hat, dass ein Vertrag über die Abtretung von Gesellschaftsanteilen bei Eröffnung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens des Erwerbers noch läuft, wenn der Eigentumsübergang vor dieser Eröffnung nicht vollzogen wurde. Auswirkungen für die Parteien und praktische Ratschläge.

Entscheidungsreferenz: cc • N° 94-12.546 • 1996-10-22 • Entscheidung einsehen →

Sie sind Eigentümer einer Immobilie in Meylan und haben mit einem Erwerber einen Vorvertrag zur Abtretung von Gesellschaftsanteilen einer SCI unterzeichnet. Bevor der notarielle Akt unterzeichnet wird, gerät dieser in ein gerichtliches Sanierungsverfahren. Was wird aus Ihrem Vertrag? Ist er hinfällig oder noch in Kraft? Genau diese Frage hat der Kassationsgerichtshof in einem Urteil vom 22. Oktober 1996 entschieden. Eine Frage, die Sie teuer zu stehen kommen kann, wenn Sie nicht aufpassen.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Herr Dupont, Eigentümer in Échirolles, hat am 15. Januar 2023 einen Vorvertrag zur Abtretung von Gesellschaftsanteilen einer SCI unterzeichnet. Der Preis beträgt 200.000 €, zahlbar bei Unterzeichnung des notariellen Akts, der für den 15. März vorgesehen ist. Am 1. März wird der Erwerber jedoch in ein gerichtliches Sanierungsverfahren versetzt. Wer ist Eigentümer der Anteile? Ist der Vertrag noch gültig?

Der Kassationsgerichtshof hat geantwortet: Solange der Eigentumsübergang der Anteile nicht vollzogen wurde (z.B. durch Unterzeichnung des notariellen Akts und Zahlung des Preises), gilt der Vertrag bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens als noch laufend. Das bedeutet, dass der Erwerber keine Zwangsvollstreckung verlangen kann, der Veräußerer jedoch die Auflösung des Vertrags verlangen oder seine Forderung zur Insolvenztabelle anmelden kann. Entschlüsselung.

Der Sachverhalt: eine Geschichte, wie sie täglich vorkommt

1987 verpflichtet sich die SNBB, eine Gesellschaft, die Gesellschaftsanteile einer SCI von Herrn X, Eigentümer in Meylan, zu erwerben. Der Vertrag sieht eine aufschiebende Bedingung vor: die endgültige Gründung der SCI. Der Eigentumsübergang der Anteile soll am Tag der Unterzeichnung des notariellen Akts erfolgen, und der Preis wird zu diesem Zeitpunkt bar gezahlt. Die SCI wird am 27. März 1987 gegründet. Bevor jedoch der notarielle Akt unterzeichnet wird, wird die SNBB am 8. November 1989 in Liquidation versetzt. Die Abtretung wurde nie vollzogen.

Herr X, der Veräußerer, verlangt daraufhin die Auflösung des Vertrags und Schadensersatz. Das Berufungsgericht weist seinen Antrag zurück mit der Begründung, der Vertrag sei hinfällig, weil die Barzahlung nicht erfolgt sei. Der Kassationsgerichtshof hebt dieses Urteil auf: Der Vertrag war am Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch laufend, da der Eigentumsübergang nicht vollzogen war. Folglich ist der Veräußerer berechtigt, die Auflösung wegen Zahlungsverzugs zu verlangen oder seine Forderung zur Insolvenztabelle anzumelden.

Stellen Sie sich vor: Sie verkaufen Ihre Gesellschaftsanteile einer SCI an einen Bauträger in Échirolles. Am Tag der Unterzeichnung des notariellen Akts erscheint er nicht, weil er am Vortag in ein gerichtliches Sanierungsverfahren versetzt wurde. Sie dachten, der Verkauf sei abgeschlossen? Nicht so schnell: Da der Eigentumsübergang nicht stattgefunden hat, bleiben Sie Eigentümer der Anteile. Aber Achtung: Der Vertrag besteht weiterhin, und Sie müssen schnell handeln, um Ihre Rechte geltend zu machen.

Die Argumentation des Gerichts – entschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof stützt sich auf Artikel L. 621-28 des Handelsgesetzbuchs (ehemals Artikel 38 des Gesetzes vom 25. Januar 1985), der bestimmt, dass laufende Verträge am Tag der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vom Insolvenzverwalter erfüllt werden müssen. Damit ein Vertrag als „laufend“ gilt, dürfen die wesentlichen Pflichten nicht vollständig erfüllt sein. Hier fand der Eigentumsübergang der Gesellschaftsanteile nicht statt, da der notarielle Akt nicht unterzeichnet und der Preis nicht gezahlt wurde. Daher ist der Vertrag laufend.

Die Vorinstanzen hatten angenommen, der Vertrag sei aufgrund der fehlenden Barzahlung hinfällig. Der Kassationsgerichtshof korrigiert dies: Die Hinfälligkeit tritt nicht automatisch ein. Sie muss gerichtlich festgestellt werden, und der Vertrag bleibt in Kraft, bis die Auflösung ausgesprochen wird. Im vorliegenden Fall, da die SNBB (Erwerber) sich in Liquidation befand, kann der Veräußerer die Auflösung des Vertrags wegen Nichterfüllung verlangen und Schadensersatz erhalten.

Ein entscheidender Punkt: Der Kassationsgerichtshof stellt klar, dass der Eigentumsübergang der Gesellschaftsanteile nicht allein von der Zahlung des Preises abhängt, sondern von der Errichtung des notariellen Akts. Solange dieser Akt nicht unterzeichnet ist, geht das Eigentum nicht über. Dies ist ein grundlegender Unterschied zum Verkauf einer Immobilie, bei dem der Eigentumsübergang bereits mit dem Konsens erfolgt (außer bei aufschiebenden Bedingungen). Hier hatten die Parteien ausdrücklich vereinbart, dass der Übergang am Tag des notariellen Akts erfolgen soll. Dieser Parteiwille ist maßgeblich.

Die Argumentation ist also wie folgt: 1) Der Vertrag ist laufend, da der Eigentumsübergang nicht stattgefunden hat. 2) Der Veräußerer kann daher die Auflösung des Vertrags verlangen. 3) Er kann auch seine Forderung zur Insolvenztabelle anmelden, die dem unbezahlten Preis oder Schadensersatz entspricht. Dies ist eine schützende Lösung für den Veräußerer.

Was das für Sie konkret bedeutet

Für den Veräußerer (Verkäufer): Wenn Sie einen Vorvertrag zur Abtretung von Gesellschaftsanteilen unterzeichnet haben und der Erwerber vor dem Eigentumsübergang in ein Sanierungs- oder Liquidationsverfahren gerät, sind Sie nicht schutzlos. Sie müssen Ihre Forderung innerhalb von zwei Monaten nach Veröffentlichung des Eröffnungsurteils zur Insolvenztabelle anmelden. Diese Forderung kann der vereinbarte Preis oder Schadensersatz sein, wenn Sie stattdessen die Auflösung verlangen. Beispiel aus Meylan: Herr Martin hat seine Anteile für 150.000 € abgetreten. Der Erwerber ist im Sanierungsverfahren. Er meldet seine Forderung von 150.000 € zur Tabelle an. Er wird vielleicht einen Teil erhalten, aber er kann auch die Auflösung verlangen, um seine Anteile zurückzubekommen und weiterzuverkaufen.

Für den Erwerber (Zessionar): Sie können nicht

Questions fréquentes

Mon contrat de cession de parts sociales est-il caduc si l'acquéreur est en redressement judiciaire ?

Non, il n'est pas caduc automatiquement. Le contrat est considéré comme en cours tant que le transfert de propriété des parts n'a pas eu lieu, c'est-à-dire tant que l'acte authentique n'a pas été signé et le prix payé. Vous pouvez demander la résolution ou déclarer votre créance.

Puis-je récupérer mes parts sociales si l'acquéreur ne paie pas à cause de la procédure collective ?

Oui, vous pouvez demander la résolution du contrat pour inexécution devant le tribunal judiciaire. Si la résolution est prononcée, vous redevenez propriétaire des parts comme si la vente n'avait jamais eu lieu.

Quels sont les délais pour déclarer ma créance au passif du cessionnaire ?

Vous disposez d'un délai de deux mois à compter de la publication du jugement d'ouverture de la procédure collective (redressement ou liquidation judiciaire) au Bulletin officiel des annonces civiles et commerciales (BODACC). Passé ce délai, votre créance est forclose.

Que se passe-t-il si l'administrateur judiciaire décide de poursuivre le contrat ?

L'administrateur peut décider de poursuivre le contrat s'il estime qu'il est utile au redressement. Dans ce cas, il doit exécuter les obligations du cessionnaire, notamment payer le prix. S'il ne le fait pas, vous pouvez demander la résolution.

Cette décision s'applique-t-elle aussi aux cessions de parts de SARL ou d'autres sociétés ?

Oui, le principe est général : pour toute cession de parts sociales, si le transfert de propriété n'est pas réalisé avant l'ouverture de la procédure collective, le contrat est en cours. Cela vaut pour les SARL, les SCI, les SCP, etc.

Informations juridiques

  • Numéro: 94-12.546
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 22 octobre 1996

Mots-clés

cession de parts socialesredressement judiciairetransfert de propriétécontrat en coursSCICour de cassationrésolution de contratdéclaration de créance

Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire bailleur : cession de parts de SCI avant acte authentique

M. Durand, propriétaire d'un immeuble locatif à Meylan, a signé une promesse de cession de ses parts de SCI à un investisseur pour 300 000 €. L'acte authentique est prévu dans trois mois. Entre-temps, l'investisseur est placé en redressement judiciaire. M. Durand se demande s'il peut encore vendre à quelqu'un d'autre.

Application pratique:

M. Durand doit déclarer sa créance de 300 000 € au passif du cessionnaire dans les deux mois. Il peut aussi demander la résolution du contrat pour inexécution. S'il obtient la résolution, il récupère ses parts et peut les revendre à un autre acquéreur. Il doit agir rapidement pour éviter la forclusion.

2

Acquéreur en redressement judiciaire : peut-il exiger la cession ?

Mme Lefebvre a signé une promesse d'achat de parts sociales d'une SCI à Échirolles pour 150 000 €. Avant la signature de l'acte authentique, elle est placée en redressement judiciaire. Elle souhaite tout de même acquérir les parts.

Application pratique:

Mme Lefebvre ne peut pas exiger la poursuite du contrat sans l'accord de l'administrateur judiciaire. Celui-ci peut décider de poursuivre si le contrat est favorable au redressement, mais il devra payer le prix comptant. Sinon, le cédant peut demander la résolution. Mme Lefebvre doit informer l'administrateur de l'existence de ce contrat.

3

Copropriétaire : impact d'une cession de parts non réalisée sur la gestion

Une SCI propriétaire d'un immeuble en copropriété à Meylan a cédé ses parts à un nouveau gérant, mais l'acte authentique n'a pas été signé en raison du redressement judiciaire du cessionnaire. Les copropriétaires s'inquiètent : qui est le véritable propriétaire ?

Application pratique:

Tant que le transfert de propriété n'a pas eu lieu, le cédant reste propriétaire des parts et donc gérant de la SCI. Les décisions de copropriété doivent être prises par le gérant initial. Les copropriétaires doivent vérifier qui est le gérant inscrit au registre du commerce. Si le cédant demande la résolution, il reste en place.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

Prendre rendez-vous →

Avertissement: Les analyses présentées sur ce site sont fournies à titre informatif uniquement et ne constituent pas des conseils juridiques personnalisés. Pour une consultation adaptée à votre situation, contactez un avocat.

Articles similaires en Droit-immobilier

Voir tout →

Servitude de passage et tierce opposition : protéger son droit d'accès en copropriété

Un copropriétaire peut-il s'opposer à la suppression d'une servitude de passage qui profite à son lot, même si le syndicat accepte la fin de l'enclave ? La Cour de cassation répond oui, reconnaissant un intérêt distinct pour agir en tierce opposition.

23 juil. 2026Lire →

Enclave et servitude : quand le droit du travail ne crée pas de passage forcé

La Cour de cassation rappelle que l'état d'enclave d'un fonds ne peut résulter des obligations réglementaires imposées aux entreprises en matière d'issues et dégagements. Ainsi, un propriétaire ne peut exiger un passage sur le fonds voisin au seul motif que son bâtiment doit respecter des normes de sécurité incendie.

23 juil. 2026Lire →

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence, le préavis s'impose

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence de cette convention, les parties à un contrat de transport public routier de marchandises n'ont pas stipulé une durée de préavis de rupture, cette durée est fixée par un contrat-type approuvé par décret pris en application de l'article L. 1432-4 du code des transports. Les dispositions de l'article L. 442-6, I, 5°, devenu L. 442-1, II, du code de commerce ne trouvent alors pas à s'appliquer. Il en va de même lorsque la convention écrite renvoie expressément à la clause du contrat-type fixant une telle durée. Lorsque les parties ont conclu un contrat écrit stipulant la durée du préavis de rupture, les dispositions de l'article L. 442-1, II, du code de commerce sont applicables. Dans cette hypothèse, l'auteur de la rupture qui a consenti à son partenaire un délai de préavis au moins égal à celui prévu au contrat-type dans sa version en vigueur à la date de la notification de la rupture, ne saurait voir sa responsabilité engagée sur le fondement de ce texte

23 juil. 2026Lire →

Explorez plus d'analyses juridiques en droit droit-immobilier

Tous les articles Droit-immobilier
★★★★★4.9/5 — Avis Google

Rechtsanwältin Maître Zakine, Doktor der Rechtswissenschaften

Beratung per Telefon und Videokonferenz — Schnelle Terminvergabe

Termin vereinbaren
1. Beratung 30 Minuten - 45€

🔒 Confidentiel • Sans engagement • Réponse rapide