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Vertragsstrafe und verweigerter Kredit: Wenn der Verkäufer jeglichen Anspruch auf Entschädigung verliert
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Vertragsstrafe und verweigerter Kredit: Wenn der Verkäufer jeglichen Anspruch auf Entschädigung verliert

📅 Décision du 20 November 2013⚖️ Cour de cassation👁️ 8 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof erinnert daran, dass der Käufer, um sich nach einer Kreditverweigerung auf eine Vertragsstrafe berufen zu können, einen den Bestimmungen des Vorvertrags entsprechenden Kredit beantragt und dessen Verweigerung nachgewiesen haben muss. Eine Entscheidung, die Verkäufer vor bösgläubigen Käufern schützt.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 12-29.021 • 2013-11-20 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie verkaufen Ihre Wohnung in Bandol mit Meerblick und finden einen Käufer. Der Vorvertrag ist unterschrieben, die Vertragsstrafe sieht 10 % des Preises vor, falls der Käufer zurücktritt. Doch dann teilt der Käufer mit, dass sein Kredit abgelehnt wurde, und Sie bleiben ohne Entschädigung. Ungerecht, oder? Genau das hat der Kassationsgerichtshof in einem Urteil vom 20. November 2013 (Nr. 12-29.021) entschieden.

Die Frage, die sich jeder Verkäufer stellt: „Kann ich die Vertragsstrafe verlangen, wenn der Käufer nicht die notwendigen Schritte zur Erlangung seines Kredits unternommen hat?“ Die Antwort lautet ja, vorausgesetzt der Käufer hat seine Pflichten erfüllt. Und genau hier liegt das Problem.

Diese Entscheidung klärt die Voraussetzungen für die Gültigkeit einer Kreditverweigerung und die Beweislast. Sie stellt klar, dass die bloße Vorlage eines Bankbriefs mit dem Vermerk „Akte vernichtet“ nicht ausreicht. Vollständige Analyse dieses Urteils, das Ihnen Tausende von Euro bringen oder kosten kann.

Der Sachverhalt: Eine alltägliche Geschichte

Frau Y. möchte eine Immobilie kaufen. Sie unterzeichnet einen Vorvertrag mit dem Verkäufer, Herrn X. Der Vorvertrag enthält eine Städtebau-voisin-prefond-personnel" class="internal-link" title="Verstoß gegen den Bebauungsplan: Wann kann ein Nachbar Sie wegen Nichteinhaltung der Bauvorschriften angreifen?">aufschiebende Bedingung der Krediterlangung: Der Käufer muss einen Kredit in bestimmter Höhe zu einem Höchstzinssatz bei einer Bank erhalten. Wird der Kredit verweigert, wird der Verkauf ohne Vertragsstrafe aufgehoben. Andernfalls muss der Käufer bei grundlosem Rücktritt eine Vertragsstrafe zahlen.

Frau Y. beantragt Kredite bei mehreren Banken. Sie verlangt jedoch einen Zinssatz, der nicht den Merkmalen des Vorvertrags entspricht. Schlimmer noch: Zum Nachweis der Verweigerung legt sie einen Brief einer Bank vor, der lediglich besagt, dass ihre Akte vernichtet wurde. Der Verkäufer, der der Ansicht ist, dass Frau Y. ihre Pflichten nicht erfüllt hat, beantragt die Anwendung der Vertragsstrafe.

Das Berufungsgericht gibt Frau Y. recht: Da die aufschiebende Bedingung nicht eingetreten sei, könne die Vertragsstrafe nicht angewendet werden. Der Verkäufer legt Kassation ein. Der Kassationsgerichtshof hebt das Urteil auf: „Das Berufungsgericht verletzt Artikel 1178 des Code civil, wenn es den Antrag des Verkäufers auf Vertragsstrafe abweist, nachdem es festgestellt hat, dass der Käufer einerseits bei einer Bank einen Kredit zu einem Zinssatz beantragt hat, der nicht den Merkmalen des Vorvertrags entspricht, und andererseits lediglich einen Brief eines anderen Instituts vorlegt, in dem mitgeteilt wird, dass seine Akte vernichtet wurde.“

Der Käufer hat also nicht die erforderlichen Schritte unternommen. Er kann sich daher nicht auf die Kreditverweigerung berufen, um der Vertragsstrafe zu entgehen.

Die Begründung des Gerichts – aufgeschlüsselt

Um dieses Urteil zu verstehen, muss man zunächst Artikel 1178 des Code civil (in der damals geltenden Fassung) kennen, der besagt, dass die Bedingung als erfüllt gilt, wenn der Schuldner ihre Erfüllung verhindert hat. Wenn also der Käufer den Eintritt der aufschiebenden Bedingung (Krediterlangung) behindert, kann er sich nicht auf deren Nichteintritt berufen.

Der Kassationsgerichtshof wirft dem Berufungsgericht vor, nicht geprüft zu haben, ob der Käufer tatsächlich einen dem Vorvertrag entsprechenden Kredit beantragt hatte. Denn einen Kredit zu einem höheren Zinssatz als dem vereinbarten Höchstzinssatz zu beantragen, ist wie die Beantragung eines anderen Kredits. Wird dieser Kredit abgelehnt, liegt dies nicht in der Verantwortung des Verkäufers. Ebenso ist die bloße Vorlage eines Bankbriefs mit dem Vermerk „Akte vernichtet“ kein ausreichender Nachweis einer Verweigerung. Es bedarf einer ausdrücklichen, begründeten Ablehnung.

Die Beweislast liegt beim Käufer. Er muss nachweisen, dass er alle erforderlichen Schritte unternommen hat und die Verweigerung tatsächlich erfolgt ist. In meiner Praxis bin ich auf Fälle gestoßen, in denen Käufer vage oder unvollständige Bankbescheinigungen vorlegten. Die Folge: Der Verkäufer kann zu Recht die Vertragsstrafe verlangen.

Dieses Urteil ist keine Kehrtwende, sondern eine Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung. Es stellt klar, dass die aufschiebende Bedingung keine Option für den Käufer ist: Er muss tatsächlich versuchen, den Kredit zu erhalten. Im Zweifel prüfen die Richter die vorgelegten Unterlagen.

Was das für Sie konkret bedeutet

Für Verkäufer: Sie haben nun ein Mittel, um eine zweifelhafte Kreditverweigerung anzufechten. Wenn der Käufer nicht nachweist, dass er einen vertragskonformen Kredit beantragt und eine eindeutige Ablehnung erhalten hat, können Sie die Vertragsstrafe verlangen. Beispiel: Bei einem Verkaufspreis von 300.000 € in Hyères beträgt die Vertragsstrafe von 10 % 30.000 €. Eine Summe, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Für Käufer: Seien Sie vorsichtig. Wenn Sie einen Kredit zu anderen Bedingungen als im Vorvertrag beantragen (Zinssatz, Laufzeit, Höhe), riskieren Sie, sich nicht auf die Verweigerung berufen zu können. Bewahren Sie unbedingt alle ausdrücklichen Ablehnungsschreiben auf. Ein bloßer Vermerk „Akte vernichtet“ reicht nicht aus. Wenn Sie in dieser Situation sind, müssen Sie unbedingt

Questions fréquentes

Que faire si l'acquéreur prétend que son prêt a été refusé sans fournir de preuve ?

Exigez une attestation de refus écrite et motivée. S'il ne peut pas la fournir, vous pouvez considérer qu'il est de mauvaise foi et lui réclamer la clause pénale. Consultez un avocat pour mettre en demeure.

Puis-je contester un refus de prêt si l'acquéreur a demandé un taux différent de celui du compromis ?

Oui. Dans ce cas, le refus n'est pas opposable. L'acquéreur n'a pas respecté ses obligations. Vous pouvez exiger la clause pénale. La Cour de cassation le confirme.

Quel est le délai pour agir en paiement de la clause pénale ?

Vous avez 5 ans à compter de la date où vous avez eu connaissance du refus abusif. Passé ce délai, vous êtes prescrit. Agissez rapidement.

Que se passe-t-il si l'acquéreur n'a sollicité qu'une seule banque ?

Le compromis n'impose généralement pas un nombre minimal de demandes. Une seule demande conforme suffit, à condition qu'elle aboutisse à un refus. Si l'acquéreur ne prouve pas avoir fait cette demande, il est en faute.

Puis-je réclamer des dommages et intérêts en plus de la clause pénale ?

En principe, la clause pénale est exclusive de dommages et intérêts supplémentaires, sauf si elle est manifestement insuffisante. Mais le juge peut l'augmenter ou la réduire. Discutez-en avec votre avocat.

Informations juridiques

  • Numéro: 12-29.021
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 20 novembre 2013

Mots-clés

clause pénalecondition suspensiverefus de prêtindemnisation vendeurCour de cassation

Cas d'usage pratiques

1

Vendeur d'un appartement à Bandol lésé par un acquéreur de mauvaise foi

M. Martin vend son appartement à Bandol pour 250 000 €. L'acquéreur, Mme Dupont, signe un compromis avec clause pénale de 10 %. Elle prétend que son prêt est refusé, mais ne fournit qu'une lettre disant 'dossier détruit'. M. Martin perd la vente et ne peut pas revendre immédiatement.

Application pratique:

M. Martin peut assigner Mme Dupont en paiement de la clause pénale (25 000 €). Il doit prouver que Mme Dupont n'a pas sollicité un prêt conforme. En s'appuyant sur l'arrêt de 2013, il peut obtenir gain de cause.

2

Acquéreur à Hyères qui a demandé un prêt à un taux supérieur au maximum prévu

M. Lefèvre veut acheter une maison à Hyères pour 300 000 €. Le compromis prévoit un taux maximum de 3 %. Il demande un prêt à 3,5 %, qui est refusé. Il se rétracte en invoquant la condition suspensive.

Application pratique:

Le vendeur peut refuser la rétractation et réclamer la clause pénale (30 000 €). M. Lefèvre ne peut pas se prévaloir du refus car le prêt demandé n'était pas conforme. Il devra payer l'indemnité.

3

Agent immobilier confronté à un acquéreur peu diligent

Un agent immobilier à Toulon a signé un compromis avec un acquéreur qui, après le délai, annonce un refus de prêt. L'acquéreur ne produit qu'un SMS de son banquier. Le vendeur menace de ne pas libérer le bien.

Application pratique:

L'agent doit conseiller au vendeur d'exiger une preuve écrite et motivée. Si l'acquéreur ne fournit pas, il peut l'assigner. L'arrêt de 2013 renforce la position du vendeur. L'agent doit également vérifier que le compromis est bien rédigé.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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