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Honorare von Hausverwaltern: Der Kassationshof erstreckt die Regulierung auf SCI und Genossenschaften
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Honorare von Hausverwaltern: Der Kassationshof erstreckt die Regulierung auf SCI und Genossenschaften

📅 Décision du 29 Oktober 1979⚖️ Cour de cassation👁️ 6 vues📖 4 min de lecture

Der Kassationshof bestätigt, dass ein Hausverwalter, der SCI oder Baugenossenschaften verwaltet, die departementale Honorarvereinbarung für WEG-Verwalter einhalten muss, andernfalls drohen strafrechtliche Sanktionen wegen unzulässiger Preisgestaltung.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 78-93.912 • 1979-10-29 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie sind Eigentümer einer Wohnung in Menton, in einer von einer SCI verwalteten Residenz. Jeden Monat zahlen Sie Nebenkosten, darunter auch Verwaltungshonorare. Aber wissen Sie, ob diese Honorare gedeckelt sind? Kann Ihr Verwalter seine Tarife frei festlegen? Diese Frage stellen sich viele, ohne immer eine klare Antwort zu finden.

1979 entschied der Kassationshof: Ein Hausverwalter, der SCI oder Baugenossenschaften verwaltet, kann sich der für WEG-Verwalter geltenden Honorarregulierung nicht entziehen. Auch wenn Ihr Gebäude nicht im klassischen Wohnungseigentum steht, gelten dieselben Regeln. Weil er Honorare über dem in der departementalen Vereinbarung festgelegten Satz berechnete, wurde ein Verwalter wegen unzulässiger Preisgestaltung verurteilt.

Doch was ändert das konkret für Sie als Eigentümer, Mieter oder Immobilienprofi in den Alpes-Maritimes oder anderswo? Tauchen wir ein in diese Entscheidung, die zwar alt ist, aber immer noch hochaktuell.

Der Sachverhalt: eine Geschichte, wie sie täglich vorkommt

Herr X, Hausverwalter, verwaltete mehrere SCI und Baugenossenschaften in Nizza und Umgebung. Seine Aufgabe: Verwaltung der Gemeinschaftsflächen, Einziehung von Mieten oder Nebenkosten und Sicherstellung der Instandhaltung. Dafür berechnete er seinen Kunden Honorare. Doch diese Honorare überstiegen die Obergrenze der departementalen Honorarvereinbarung für Hausverwalter im Wohnungseigentum, die durch Präfekturerlass bestätigt worden war.

Eines Tages deckte eine Kontrolle der Direction départementale du commerce intérieur et des prix (DDCIP) die Anomalie auf. Herr X wurde wegen unzulässiger Preisgestaltung auf der Grundlage der Verordnung Nr. 45-1484 vom 30. Juni 1945 über Preise belangt. Er bestritt: Die Vereinbarung gelte nur für WEG-Verwalter, nicht für Verwalter von SCI oder Genossenschaften. Der Fall ging vor das Berufungsgericht, das ihn verurteilte. Herr X legte Kassation ein.

Der Kassationshof wies seine Beschwerde mit Urteil vom 29. Oktober 1979 zurück. Er befand, dass die Vereinbarung in ihrer Präambel klarstelle, dass die Bezeichnung „Hausverwalter im Wohnungseigentum“ „im weitesten Sinne“ zu verstehen sei und „insbesondere“ die Verwalter, aber auch die vorläufigen Verwalter von Gesellschaften bürgerlichen Rechts und die Geschäftsführer von Baugenossenschaften umfasse. Daher sei es unerheblich, ob die Gesellschafter ein Eigentumsrecht oder ein bloßes Nutzungsrecht hätten: Die Verwaltungstätigkeit sei vergleichbar, und die Honorare müssten dieselbe Obergrenze einhalten.

Die Begründung des Gerichts — aufgeschlüsselt

Um diese Entscheidung zu verstehen, muss man auf den damaligen rechtlichen Rahmen zurückkommen. Der Ministerialerlass Nr. 25-626 vom 29. November 1968 (geändert) betraf den Preis für Dienstleistungen. Er erlaubte den Präfekten, departementale Erlasse zur Genehmigung kollektiver Preisvereinbarungen zu erlassen. In den Alpes-Maritimes war am 16. November 1970 eine departementale Vereinbarung unterzeichnet worden, die die Honorare für Hausverwalter im Wohnungseigentum festlegte.

Das Hauptargument von Herrn X war: „Ich bin kein WEG-Verwalter, ich verwalte SCI und Genossenschaften, daher betrifft mich diese Vereinbarung nicht.“ Doch das Berufungsgericht, gefolgt vom Kassationshof, legte die Vereinbarung weit aus. Die Richter prüften die Präambel, die besagte, dass die Bezeichnung „Hausverwalter im Wohnungseigentum“ „im weitesten Sinne“ zu verstehen sei und „insbesondere“ die Verwalter von Wohnungseigentum umfasse. Das Wort „insbesondere“ ist entscheidend: Es zeigt, dass die Liste nicht abschließend ist. Zudem verwendete die Vereinbarung den Begriff „Gebäude im Wohnungseigentum“ allgemein und verwies auf die Wohnungseigentumsgesetzgebung (Gesetz vom 10. Juli 1965), die auch für Gebäude gilt, die in Bruchteile aufgeteilt sind, die den Gesellschaftern zu Eigentum oder Nutzung zugewiesen werden sollen.

Selbst wenn Ihr Gebäude von einer SCI verwaltet wird, die Ihnen nur ein Nutzungsrecht gewährt (wie bei einer Genossenschaft), übt der Verwalter eine mit der eines WEG-Verwalters vergleichbare Verwaltungstätigkeit aus. Daher muss er dieselben Preisregeln einhalten. Der Kassationshof bestätigte somit die Verurteilung wegen unzulässiger Preisgestaltung auf der Grundlage der Verordnung von 1945.

Allerdings: Diese Entscheidung betrifft nur die Verwaltungshonorare, nicht andere Leistungen. Aber sie stellt einen starken Grundsatz auf: Die Preisregulierung gilt für alle Verwalter von Gemeinschaftsimmobilien, unabhängig von der Rechtsform der Struktur.

Was das für Sie konkret ändert

Für vermietende Eigentümer: Wenn Sie Teil einer SCI oder Genossenschaft sind, können Sie überprüfen, ob die Honorare Ihres Verwalters die vereinbarte Obergrenze einhalten. In Roquebrune-Cap-Martin beispielsweise berechnete ein Verwalter drei Jahre lang 15% mehr als den vereinbarten Tarif. Ergebnis: eine Überzahlung von 4.500 € pro Eigentümer, die das Gericht zur Rückzahlung anordnete. Wenn Sie in dieser Situation sind, sollten Sie Ihren Verwalter nach der geltenden departementalen Vereinbarung fragen und seine Tarife vergleichen.

Für Mieter: Sie sind von diesen Honoraren nicht direkt betroffen, aber sie können die Höhe der

Questions fréquentes

Puis-je contester les honoraires de mon gérant de SCI s'ils dépassent la convention ?

Oui, si la convention départementale vise les gérants de SCI. Vous pouvez demander le remboursement du trop-perçu sur 5 ans.

Que faire si mon administrateur refuse de communiquer la convention ?

Contactez la DIRECCTE de votre département. Ils peuvent vous fournir la convention et engager un contrôle.

Quels délais pour agir ?

L'action en répétition de l'indu se prescrit par 5 ans à compter de chaque paiement. L'action pénale pour pratique de prix illicites se prescrit par 3 ans.

Cette décision s'applique-t-elle encore aujourd'hui ?

Oui, le principe reste valable, mais vérifiez la convention applicable dans votre département, car certaines ont été modifiées ou abrogées.

Un locataire peut-il agir directement ?

Non, mais il peut signaler les faits à la DIRECCTE ou à son bailleur, qui pourra agir.

Informations juridiques

  • Numéro: 78-93.912
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 29 octobre 1979

Mots-clés

honoraires d'administrateur d'immeubleSCIcopropriétépratique de prix illicitesCour de cassation 1979

Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire en SCI à Nice

M. Dupont est associé d'une SCI qui possède un immeuble à Nice. Le gérant facture des honoraires de 200 € par lot, alors que la convention départementale plafonne à 150 €. Depuis 3 ans, M. Dupont a payé 50 € de trop par mois, soit 1 800 €.

Application pratique:

M. Dupont peut réclamer le remboursement du trop-perçu pour les 5 dernières années, soit jusqu'à 3 000 €. Il doit envoyer une lettre recommandée au gérant, puis saisir le tribunal judiciaire si nécessaire.

2

Locataire à Menton

Mme Martin loue un appartement dans une résidence gérée par une coopérative. Ses charges incluent des honoraires d'administration de 100 € par mois, qu'elle trouve élevés. Elle découvre que le gérant applique un tarif supérieur à la convention.

Application pratique:

Mme Martin peut signaler les faits à la DIRECCTE des Alpes-Maritimes. Elle peut aussi demander à son bailleur de vérifier le montant des honoraires et, si abus, de les contester.

3

Copropriétaire à Roquebrune-Cap-Martin

M. Durand est copropriétaire dans un immeuble en copropriété classique. Son syndic facture des honoraires forfaitaires de 300 € par an, mais la convention départementale prévoit un maximum de 250 €. Il n'a jamais vérifié.

Application pratique:

M. Durand peut demander au conseil syndical de comparer les honoraires avec la convention. Si le syndic refuse de baisser ses tarifs, une action en justice peut être intentée pour obtenir le remboursement du trop-perçu.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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