Entschädigung für nicht genommenen Urlaub bei Leiharbeit: Ausschluss von Jahresprämien (Cass. soc. 2018)
Droit-immobilier

Entschädigung für nicht genommenen Urlaub bei Leiharbeit: Ausschluss von Jahresprämien (Cass. soc. 2018)

📅 Décision du 05 April 2018⚖️ Cour de cassation👁️ 9 vues📖 4 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof hat entschieden, dass Prämien, die für das gesamte Jahr gezahlt werden (13. oder 14. Monatsgehalt), nicht in die Berechnungsgrundlage der Urlaubsabgeltung für Leiharbeiter einbezogen werden dürfen, im Gegensatz zur Beendigungsprämie, die einzubeziehen ist.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 16-25.428 • 2018-04-05 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie sind Leiharbeiter in Béziers, im Einsatz in einem Logistikunternehmen. Am Ende Ihres Vertrags zahlt Ihnen die Zeitarbeitsfirma eine Urlaubsabgeltung (für nicht genommenen Urlaub). Aber wie wird sie berechnet? Müssen Jahresprämien wie das 13. Monatsgehalt einbezogen werden? Diese Frage hat die Gerichte lange gespalten. In einem Urteil vom 5. April 2018 hat der Kassationsgerichtshof entschieden: Jahresprämien, die für das gesamte Jahr gezahlt werden (Arbeits- und Urlaubszeiten zusammengerechnet), müssen nicht in die Berechnungsgrundlage der Urlaubsabgeltung für Leiharbeiter einbezogen werden, im Gegensatz zur Beendigungsprämie, die einzubeziehen ist. Eine Entscheidung, die die Regeln klärt und direkte Auswirkungen auf die Höhe Ihrer Entschädigung haben kann.

Ob Sie Leiharbeitnehmer, Arbeitgeber oder einfach nur neugierig sind, dieses Urteil betrifft Sie. In Mauguio wie anderswo müssen Zeitarbeitsfirmen diese Regel anwenden. Analyse.

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

Herr X, ein in Béziers wohnhafter Leiharbeitnehmer, arbeitete über eine Zeitarbeitsfirma für mehrere Einsatzunternehmen. Nach jedem Einsatz zahlte ihm die Firma eine Urlaubsabgeltung. Herr X hielt diese Entschädigung jedoch für zu niedrig: Seiner Ansicht nach hätte die Firma die von den Einsatzunternehmen gezahlten 13. und 14. Monatsgehälter in die Berechnungsgrundlage einbeziehen müssen. Diese Prämien werden für das gesamte Jahr gezahlt, also sowohl für Arbeits- als auch für Urlaubszeiten. Für Herrn X sollten sie daher logischerweise in die Berechnung der Urlaubsabgeltung einfließen.

Die Zeitarbeitsfirma lehnte dies ab mit der Begründung, dass diese Prämien nach allgemeinem Recht (d.h. für Festangestellte) von der Urlaubsvergütungsgrundlage ausgeschlossen seien. Der Rechtsstreit gelangte vor das Arbeitsgericht Montpellier, das Herrn X in erster Instanz (im Eilverfahren) Recht gab. Die Firma legte Berufung ein: Das Berufungsgericht Montpellier bestätigte das Urteil. Daraufhin legte die Firma Kassation ein.

Vor dem Kassationsgerichtshof stellten sich zwei Fragen: Muss die Beendigungsprämie in die Berechnungsgrundlage der Urlaubsabgeltung einbezogen werden? Und müssen die Jahresprämien (13., 14. Monatsgehalt) ebenfalls einbezogen werden? Das oberste Gericht entschied und unterschied zwischen beiden.

Die Argumentation des Gerichts – aufgeschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof stützt sich auf Artikel L. 1251-19 des Arbeitsgesetzbuchs, der vorsieht, dass die von der Zeitarbeitsfirma geschuldete Urlaubsabgeltung nach den allgemeinen Regeln berechnet wird. Mit anderen Worten: Die Berechnung muss dem gleichen Prinzip folgen wie für einen Festangestellten: Das gesamte Bruttoentgelt, das während des Referenzzeitraums bezogen wurde, dient als Grundlage. Für Leiharbeiter gibt es jedoch eine Besonderheit: Artikel D. 3141-8 desselben Gesetzbuchs schreibt vor, die Beendigungsprämie in die Berechnungsgrundlage einzubeziehen, da sie als Vergütungsbestandteil gilt, der mit dem Einsatz verbunden ist.

Jahresprämien wie das 13. oder 14. Monatsgehalt sind dagegen nach allgemeinem Recht von der Urlaubsvergütungsgrundlage ausgeschlossen. Warum? Weil diese Prämien für das gesamte Jahr gezahlt werden, also sowohl für Arbeits- als auch für Urlaubszeiten. Ihre Einbeziehung würde bedeuten, sie doppelt zu zählen: einmal im Grundgehalt, einmal in der Urlaubsabgeltung. Der Kassationsgerichtshof stellt klar, dass die Bestimmung des gesamten Bruttoentgelts für Leiharbeiter keiner anderen Besonderheit unterliegt als der Einbeziehung der Beendigungsprämie. Daher sind Jahresprämien nicht enthalten.

Damit wird das Urteil des Berufungsgerichts Montpellier aufgehoben: Es hatte zu Unrecht die 13. und 14. Monatsgehälter in die Berechnung einbezogen. Die Entscheidung ist klar: Die Beendigungsprämie zählt, Jahresprämien nicht. Dies ist eine Bestätigung des bestehenden Rechts, keine Abkehr.

Was das für Sie konkret ändert

Für Leiharbeitnehmer: Wenn Sie Jahresprämien (13., 14. Monatsgehalt) vom Einsatzunternehmen erhalten haben, erwarten Sie nicht, dass diese in Ihre Urlaubsabgeltung einfließen. Sie können keine Nachzahlung auf dieser Grundlage fordern. Überprüfen Sie jedoch, ob die Beendigungsprämie in die Berechnungsgrundlage einbezogen wurde: Das ist Ihr Recht. Wenn Sie beispielsweise in Mauguio einen dreimonatigen Einsatz mit einer Beendigungsprämie von 1.000 € hatten, muss diese zu Ihrem Gehalt hinzugerechnet werden, um Ihren Urlaubsanspruch zu berechnen.

Für Zeitarbeitsfirmen und Arbeitgeber: Diese Entscheidung gibt Ihnen Sicherheit. Sie können Jahresprämien von der Urlaubsvergütungsgrundlage für Leiharbeiter ausschließen, ohne eine Nachforderung befürchten zu müssen. Achten Sie jedoch darauf, die Beendigungsprämie einzubeziehen. Tun Sie dies nicht, riskieren Sie eine Gehaltsnachzahlung und Schadensersatz.

Für Einsatzunternehmen: Sie sind nicht direkt betroffen, aber wissen Sie, dass die von Ihnen an Leiharbeiter gezahlten Prämien die Urlaubskosten für die Zeitarbeitsfirma nicht erhöhen.

Vier Tipps zur Vermeidung solcher Streitigkeiten

  • Überprüfen Sie Ihre Gehaltsabrechnungen: Wenn Sie Leiharbeiter sind, vergleichen Sie die Höhe der Urlaubsabgeltung mit der gesetzlichen Regel. Die Berechnungsgrundlage muss die Beendigungsprämie enthalten, aber nicht die Jahresprämien.
  • Bewahren Sie alle Ihre Einsatzverträge auf: Sie enthalten die Höhe der Beendigungsprämie.

Questions fréquentes

Qu'est-ce que l'indemnité compensatrice de congés payés ?

C'est une somme versée au salarié qui n'a pas pris tous ses congés avant la fin de son contrat. Elle est calculée sur la base de la rémunération brute perçue pendant la période de référence.

L'indemnité de fin de mission doit-elle être incluse dans le calcul des congés payés des intérimaires ?

Oui, depuis l'arrêt du 5 avril 2018, l'indemnité de fin de mission est obligatoirement incluse dans l'assiette de calcul de l'indemnité compensatrice de congés payés des intérimaires.

Les primes de 13e ou 14e mois sont-elles prises en compte pour le calcul des congés payés des intérimaires ?

Non, la Cour de cassation a jugé que ces primes, versées pour l'année entière (travail et congés confondus), sont exclues de l'assiette des congés payés, comme en droit commun.

Puis-je réclamer un rappel d'indemnité de congés payés si mon agence a inclus mes primes annuelles ?

Si l'agence a inclus les primes par erreur, elle peut rectifier, mais vous ne pouvez pas exiger qu'elles y restent. En revanche, si l'indemnité de fin de mission a été oubliée, vous pouvez demander un rappel.

Quel est le délai pour réclamer un rappel d'indemnité de congés payés ?

L'action en paiement se prescrit par 3 ans à compter de la fin de la mission. Au-delà, vous ne pouvez plus agir.

Informations juridiques

  • Numéro: 16-25.428
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 05 avril 2018

Mots-clés

congés payésintérimindemnité compensatriceprimes annuellesCour de cassation

Cas d'usage pratiques

1

Intérimaire à Béziers : sa mission de 6 mois et l'oubli de l'indemnité de fin de mission

M. Martin, intérimaire à Béziers, a effectué une mission de 6 mois dans une entreprise de logistique. Son agence d'intérim lui a versé une indemnité compensatrice de congés payés de 1 200 €, mais sans inclure l'indemnité de fin de mission de 800 €. En application de l'arrêt, il peut réclamer un rappel de 80 € (10 % de 800 €).

Application pratique:

M. Martin doit adresser un courrier recommandé à son agence pour demander le recalcul de son indemnité, en joignant une copie de son contrat de mission. Si l'agence refuse, il peut saisir le conseil de prud'hommes de Montpellier dans un délai de 3 ans.

2

Agence d'intérim à Mauguio : comment sécuriser ses pratiques

Une agence d'intérim basée à Mauguio versait à ses intérimaires des primes de 13e mois. Jusqu'à l'arrêt de 2018, elle incluait ces primes dans l'assiette des congés payés, par précaution. Désormais, elle peut les exclure, ce qui réduit son coût. Elle doit toutefois veiller à inclure systématiquement l'indemnité de fin de mission.

Application pratique:

L'agence doit mettre à jour son logiciel de paie pour exclure les primes annuelles et inclure l'indemnité de fin de mission. Elle peut également informer ses intérimaires de cette règle pour éviter les incompréhensions.

3

Entreprise utilisatrice à Montpellier : impact sur les primes versées aux intérimaires

Une entreprise de Montpellier verse un 13e mois à ses intérimaires. Elle s'interroge sur l'impact pour l'agence d'intérim. Grâce à l'arrêt, cette prime n'augmente pas le coût des congés payés pour l'agence. L'entreprise peut donc continuer à verser cette prime sans conséquence indirecte.

Application pratique:

L'entreprise n'a aucune démarche à effectuer. Toutefois, elle peut informer l'agence d'intérim du montant des primes versées pour faciliter le calcul des indemnités de fin de mission.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

Prendre rendez-vous →

Avertissement: Les analyses présentées sur ce site sont fournies à titre informatif uniquement et ne constituent pas des conseils juridiques personnalisés. Pour une consultation adaptée à votre situation, contactez un avocat.

Articles similaires en Droit-immobilier

Voir tout →

Servitude de passage et tierce opposition : protéger son droit d'accès en copropriété

Un copropriétaire peut-il s'opposer à la suppression d'une servitude de passage qui profite à son lot, même si le syndicat accepte la fin de l'enclave ? La Cour de cassation répond oui, reconnaissant un intérêt distinct pour agir en tierce opposition.

23 juil. 2026Lire →

Enclave et servitude : quand le droit du travail ne crée pas de passage forcé

La Cour de cassation rappelle que l'état d'enclave d'un fonds ne peut résulter des obligations réglementaires imposées aux entreprises en matière d'issues et dégagements. Ainsi, un propriétaire ne peut exiger un passage sur le fonds voisin au seul motif que son bâtiment doit respecter des normes de sécurité incendie.

23 juil. 2026Lire →

Lorsque, faute de convention écrite ou

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence de cette convention, les parties à un contrat de transport public routier de marchandises n'ont pas stipulé une durée de préavis de rupture, cette durée est fixée par un contrat-type approuvé par décret pris en application de l'article L. 1432-4 du code des transports. Les dispositions de l'article L. 442-6, I, 5°, devenu L. 442-1, II, du code de commerce ne trouvent alors pas à s'appliquer. Il en va de même lorsque la convention écrite renvoie expressément à la clause du contrat-type fixant une telle durée. Lorsque les parties ont conclu un contrat écrit stipulant la durée du préavis de rupture, les dispositions de l'article L. 442-1, II, du code de commerce sont applicables. Dans cette hypothèse, l'auteur de la rupture qui a consenti à son partenaire un délai de préavis au moins égal à celui prévu au contrat-type dans sa version en vigueur à la date de la notification de la rupture, ne saurait voir sa responsabilité engagée sur le fondement de ce texte

23 juil. 2026Lire →

Explorez plus d'analyses juridiques en droit droit-immobilier

Tous les articles Droit-immobilier
★★★★★4.9/5 — Avis Google

Rechtsanwältin Maître Zakine, Doktor der Rechtswissenschaften

Beratung per Telefon und Videokonferenz — Schnelle Terminvergabe

Termin vereinbaren
1. Beratung 30 Minuten - 45€

🔒 Confidentiel • Sans engagement • Réponse rapide