Aller au contenu principal
Berufskrankheit: Vom Kassationsgerichtshof abgelehnte Schwerhörigkeit durch eine Seilwinde in unterirdischer Galerie
Droit-immobilier

Berufskrankheit: Vom Kassationsgerichtshof abgelehnte Schwerhörigkeit durch eine Seilwinde in unterirdischer Galerie

📅 Décision du 04 April 1979⚖️ Cour de cassation👁️ 17 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof stellt klar, dass nur die in der Liste Nr. 42 der Berufskrankheiten abschließend aufgeführten Arbeiten, wie die Verwendung von Drucklufthämmern in unterirdischen Galerien, einen Anspruch auf Entschädigung begründen. Das Geräusch einer Einschienen-Seilwinde, selbst wenn es sehr laut ist, ist nicht gleichstellbar. Eine Entscheidung, die Arbeitnehmer, die Lärm ausgesetzt sind, und Arbeitgeber im Baugewerbe betrifft.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 77-14.222 • 1979-04-04 • Entscheidung einsehen →

Sie sind Arbeiter in einem Steinbruch in der Nähe von Uzès und fahren seit Jahren eine Einschienen-Seilwinde in unterirdischen Galerien. Der Lärm ist ohrenbetäubend: 95 Dezibel, manchmal mehr. Ihre Ohren pfeifen, Ihr Gehör lässt nach. Der Betriebsarzt diagnostiziert eine berufsbedingte Schwerhörigkeit. Sie glauben, von der Sozialversicherung gedeckt zu sein. Aber die Kasse lehnt ab. Warum? Weil die Liste Nr. 42 der Berufskrankheiten nur Hämmer und Druckluftbohrer erwähnt. Ihre Seilwinde, so laut sie auch sein mag, ist dort nicht aufgeführt. Genau das hat der Kassationsgerichtshof in diesem Urteil von 1979 entschieden, das noch immer gültig ist.

Wer hat noch nie einen Angehörigen sagen hören: „Meine Arbeit hat mich taub gemacht, das ist anerkannt“? In Wirklichkeit ist die Anerkennung einer Berufskrankheit sehr kodifiziert. Es reicht nicht, einem intensiven Lärm ausgesetzt zu sein: Die ausgeübte Tätigkeit muss genau einer der in einer Liste aufgeführten Arbeiten entsprechen. Und die Richter legen diese Liste streng aus, ohne Möglichkeit der Gleichstellung.

Dieses Urteil betrifft direkt Steinbruchbesitzer, Bergbauunternehmer, Bauunternehmer, aber auch lärmexponierte Arbeitnehmer. Ob Sie in Saint-Gilles oder anderswo sind, das Verständnis dieser Regel kann Ihnen eine Enttäuschung ersparen. Denn wenn Sie gehofft haben, Ihre Schwerhörigkeit im Zusammenhang mit einer nicht gelisteten Maschine anerkennen zu lassen, ist die Antwort klar: Das ist nicht möglich, es sei denn, Sie weisen ein unentschuldbares Verschulden des Arbeitgebers nach.

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

Herr X ist Arbeiter in einer Eisenerzgrube in Lothringen. Er fährt eine Einschienen-Seilwinde in unterirdischen Galerien. Diese Seilwinde, die Förderwagen zieht, erzeugt einen intensiven und kontinuierlichen Lärm. Nach mehrjähriger Exposition entwickelt Herr X eine beidseitige Schwerhörigkeit. Er konsultiert einen HNO-Arzt, der einen Hörverlust von 35 Dezibel in den Sprachfrequenzen bestätigt. Sein Arbeitgeber, die Eisenerzgrubengesellschaft, meldet die Krankheit bei der regionalen Krankenversicherungskasse.

Die Kasse lehnt die Übernahme als Berufskrankheit ab. Begründung: Die Liste Nr. 42 der Berufskrankheiten erfasst nur „die durch Lärmschäden verursachten Erkrankungen, die durch die Verwendung von Hämmern und Druckluftbohrern in unterirdischen Galerien hervorgerufen werden“. Herr X verwendete jedoch eine Seilwinde, keinen Drucklufthammer. Die Kasse ist der Ansicht, es bestehe kein direkter Zusammenhang mit einer gelisteten Arbeit.

Herr X legt Widerspruch ein. Er ruft das Sozialgericht an, dann das Berufungsgericht Nancy. Dieses gibt ihm recht: Es ist der Ansicht, der Lärmpegel der Seilwinde sei „gleichstellbar“ mit dem der Drucklufthämmer, und der Lärm sei derselbe, unabhängig von der Maschine. Das Berufungsgericht erkennt die Übernahme an.

Die Kasse legt jedoch Kassation ein. Der Kassationsgerichtshof hebt das Berufungsurteil 1979 auf: Er stellt klar, dass die Liste abschließend ist. „Die Tatsachenrichter durften die Seilwinde nicht den Drucklufthämmern gleichstellen, da nur die aufgeführte Arbeit einen Entschädigungsanspruch begründet“, so das oberste Gericht. Der Fall wird an ein anderes Berufungsgericht zurückverwiesen. Moral: Man kann eine Liste nicht analog erweitern, wenn der Gesetzgeber sie als abschließend festlegen wollte.

Die Argumentation des Gerichts — analysiert

Der Kern des Rechtsstreits betrifft die Auslegung der Liste Nr. 42 der Berufskrankheiten. Diese Liste, vorgesehen in Artikel L. 461-1 des Sozialgesetzbuchs (der die Voraussetzungen für die Anerkennung von Berufskrankheiten festlegt), enthält drei Elemente: 1) die Krankheit (Schwerhörigkeit), 2) die Frist für die Übernahme (ein Jahr nach Ende der Exposition) und 3) die Arbeiten, die sie verursachen können. Bei Schwerhörigkeit erfasst die Liste die Arbeiten, „die die Verwendung von Hämmern und Druckluftbohrern in unterirdischen Galerien beinhalten“. Die Frage war: Kann man die Verwendung einer Einschienen-Seilwinde, deren Lärm vergleichbar ist, einschließen?

Das Berufungsgericht hatte mit Ja geantwortet, gestützt auf die Gleichheit der Lärmbelastung. Aber der Kassationsgerichtshof sagt Nein. Warum? Weil der Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Listen eine strenge Auslegung erfordert. Die Richter dürfen keine neuen Kategorien von Arbeiten schaffen. Nur die Verordnungsbehörde (das Ministerium) kann die Listen ändern. Kurz gesagt, der Kassationsgerichtshof stellt die Rechtssicherheit und Vorhersehbarkeit in den Vordergrund: Der Arbeitgeber muss genau wissen, welche Arbeiten betroffen sind, um die Krankheit zu melden und Prävention zu betreiben.

Die Richter stützen sich auch auf eine Verordnung von 1963, die die Liste der Arbeiten festgelegt hat. Sie stellen fest, dass der Gesetzgeber bewusst die Liste auf Hämmer und Druckluftbohrer beschränkt hat, vermutlich weil diese Werkzeuge sehr spezifische Impulsgeräusche erzeugen, die schädlicher sind als die kontinuierlichen Geräusche einer Seilwinde. Selbst wenn die Seilwinde lauter ist, fällt sie nicht unter die Liste.

Dieses Urteil bestätigt eine ständige Rechtsprechung. Es gibt keine Kehrtwende: Seit 1979 hält der Kassationsgerichtshof an dieser Position fest. Sie wurde sogar 1990 mit dem Urteil „Société des mines de potasse d'Alsace“ gestärkt, das das Prinzip auf andere Maschinen ausdehnte. Wenn Sie also eine Entwicklung erwarten, wird sie nur durch eine Änderung der Listen per Dekret kommen.

Was das für Sie konkret ändert

Für lärmexponierte Arbeitnehmer: Wenn Sie in einer unterirdischen Galerie mit einer Seilwinde, einem Lader, einem Förderband oder einer anderen nicht gelisteten Maschine arbeiten, wird Ihre Schwerhörigkeit nicht als Berufskrankheit anerkannt, es sei denn, der Arbeitgeber hat ein unentschuldbares Verschulden begangen (z. B. Fehlen von ...

Questions fréquentes

Puis-je faire reconnaître ma surdité si je travaille avec un treuil monorail en galerie souterraine ?

Non, car le tableau n°42 des maladies professionnelles ne liste que les marteaux et perforateurs pneumatiques. La Cour de cassation interdit toute assimilation. Vous devez envisager une action pour faute inexcusable de l'employeur ou une maladie hors tableau, mais c'est plus difficile.

Quel est le délai pour contester un refus de la CPAM pour une maladie professionnelle ?

Vous avez deux mois à compter de la notification du refus pour saisir la commission de recours amiable, puis le tribunal judiciaire. Passé ce délai, la décision devient définitive.

Quels sont les recours si mon employeur n'a pas fourni de protections auditives ?

Vous pouvez engager une action en reconnaissance de faute inexcusable de l'employeur. Si elle est reconnue, votre rente sera majorée et vous pourrez obtenir des dommages et intérêts complémentaires. Il est conseillé de conserver des preuves (absence de casques, mesures de bruit).

Le tableau n°42 a-t-il été modifié depuis 1979 ?

Oui, il a été modifié plusieurs fois, notamment en 2017, pour inclure d'autres outils comme les scies à chaîne ou les marteaux piqueurs. Mais le treuil monorail n'est toujours pas listé. Vérifiez la version actualisée du tableau en vigueur au moment de votre exposition.

Quelle indemnité puis-je obtenir pour une surdité professionnelle reconnue ?

Cela dépend du taux d'incapacité permanente (IPP). Pour un taux inférieur à 10%, vous recevez une indemnité en capital (environ 1 000 à 5 000 €). Pour un taux supérieur, une rente viagère (exemple : 1 500 € par an pour 15% d'IPP).

Informations juridiques

  • Numéro: 77-14.222
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 04 avril 1979

Mots-clés

maladie professionnellesurditétableau n°42Cour de cassationtreuil monorail

Cas d'usage pratiques

1

Salarié exposé au bruit d'un treuil en carrière

M. Dupont, 52 ans, conducteur de treuil monorail dans une carrière près d'Uzès depuis 20 ans. Il souffre d'une surdité bilatérale de 40 dB. La CPAM refuse la prise en charge car le treuil n'est pas listé au tableau n°42.

Application pratique:

M. Dupont peut contester le refus dans les 2 mois en invoquant une faute inexcusable de l'employeur (absence de protection auditive malgré des niveaux sonores > 85 dB). Il devra prouver que l'employeur avait connaissance du risque et n'a pas pris les mesures nécessaires. Si la faute est reconnue, sa rente sera majorée et il pourra obtenir des dommages et intérêts.

2

Employeur d'une galerie souterraine à Saint-Gilles

M. Martin, exploitant d'une galerie souterraine à Saint-Gilles, utilise des treuils et des chargeuses. Un salarié déclare une surdité et réclame une reconnaissance en maladie professionnelle.

Application pratique:

M. Martin peut opposer la jurisprudence de 1979 : le treuil n'est pas listé. Il doit néanmoins veiller à respecter les valeurs limites d'exposition (87 dB en pic) et fournir des protections auditives. En cas de contentieux, il devra prouver qu'il a mis en œuvre toutes les mesures de prévention. Il est conseillé de faire réaliser un mesurage du bruit par un organisme agréé.

3

Propriétaire bailleur d'un local industriel bruyant

Mme Roussel, propriétaire d'un hangar à Nîmes, loue à une entreprise de forage. Les voisins se plaignent du bruit et un salarié développe une surdité.

Application pratique:

En tant que bailleur, Mme Roussel n'est pas directement concernée par la reconnaissance de la maladie professionnelle. Cependant, elle peut être mise en cause pour trouble anormal de voisinage si le bruit dépasse les seuils réglementaires. Elle doit vérifier que le bail prévoit le respect des normes acoustiques et que l'activité est conforme au classement ICPE. Une clause de garantie peut la protéger.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

Prendre rendez-vous →

Avertissement: Les analyses présentées sur ce site sont fournies à titre informatif uniquement et ne constituent pas des conseils juridiques personnalisés. Pour une consultation adaptée à votre situation, contactez un avocat.

Articles similaires en Droit-immobilier

Voir tout →

Servitude de passage et tierce opposition : protéger son droit d'accès en copropriété

Un copropriétaire peut-il s'opposer à la suppression d'une servitude de passage qui profite à son lot, même si le syndicat accepte la fin de l'enclave ? La Cour de cassation répond oui, reconnaissant un intérêt distinct pour agir en tierce opposition.

23 juil. 2026Lire →

Enclave et servitude : quand le droit du travail ne crée pas de passage forcé

La Cour de cassation rappelle que l'état d'enclave d'un fonds ne peut résulter des obligations réglementaires imposées aux entreprises en matière d'issues et dégagements. Ainsi, un propriétaire ne peut exiger un passage sur le fonds voisin au seul motif que son bâtiment doit respecter des normes de sécurité incendie.

23 juil. 2026Lire →

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence, le préavis s'impose

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence de cette convention, les parties à un contrat de transport public routier de marchandises n'ont pas stipulé une durée de préavis de rupture, cette durée est fixée par un contrat-type approuvé par décret pris en application de l'article L. 1432-4 du code des transports. Les dispositions de l'article L. 442-6, I, 5°, devenu L. 442-1, II, du code de commerce ne trouvent alors pas à s'appliquer. Il en va de même lorsque la convention écrite renvoie expressément à la clause du contrat-type fixant une telle durée. Lorsque les parties ont conclu un contrat écrit stipulant la durée du préavis de rupture, les dispositions de l'article L. 442-1, II, du code de commerce sont applicables. Dans cette hypothèse, l'auteur de la rupture qui a consenti à son partenaire un délai de préavis au moins égal à celui prévu au contrat-type dans sa version en vigueur à la date de la notification de la rupture, ne saurait voir sa responsabilité engagée sur le fondement de ce texte

23 juil. 2026Lire →

Explorez plus d'analyses juridiques en droit droit-immobilier

Tous les articles Droit-immobilier
★★★★★4.9/5 — Avis Google

Rechtsanwältin Maître Zakine, Doktor der Rechtswissenschaften

Beratung per Telefon und Videokonferenz — Schnelle Terminvergabe

Termin vereinbaren
1. Beratung 30 Minuten - 45€

🔒 Confidentiel • Sans engagement • Réponse rapide