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Nichtigkeit einer Eigentümerversammlung der Wohnungseigentümergemeinschaft: Unteilbarkeit und Unzulässigkeit der Anträge
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Nichtigkeit einer Eigentümerversammlung der Wohnungseigentümergemeinschaft: Unteilbarkeit und Unzulässigkeit der Anträge

📅 Décision du 07 September 2017⚖️ Cour de cassation👁️ 6 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof erinnert daran, dass die Nichtigkeit einer Eigentümerversammlung der Wohnungseigentümergemeinschaft zwischen den klagenden Wohnungseigentümern unteilbar ist und der mit der Prozessvorbereitung beauftragte Richter nur durch speziell an ihn gerichtete Schriftsätze angerufen werden kann. Entschlüsselung für Eigentümer und Verwalter.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 16-18.331 • 2017-09-07 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie sind Wohnungseigentümer in Valbonne, in einer Residenz der Hauts de Valbonne. Die Eigentümerversammlung beschließt eine Erhöhung der Nebenkosten zur Finanzierung der Renovierung des Schwimmbads. Sie halten die Einberufung für unregelmäßig. Mit drei anderen Nachbarn beschließen Sie, die Versammlung anzufechten. Aber einer von ihnen zieht seine Klage während des Verfahrens zurück. Ist Ihr Rechtsbehelf noch gültig? Und wie müssen Sie Ihre Anträge vor Gericht stellen, ohne Gefahr zu laufen, dass sie wegen Formfehlern abgewiesen werden?

Diese Fragen hat der Kassationsgerichtshof in einem Urteil vom 7. September 2017 (Nr. 16-18.331) entschieden. Er erinnert an zwei grundlegende Prinzipien: Einerseits ist die Nichtigkeit einer Eigentümerversammlung der Wohnungseigentümergemeinschaft gegenüber den Klägern unteilbar; andererseits kann der mit der Prozessvorbereitung beauftragte Richter nur durch speziell an ihn gerichtete Schriftsätze angerufen werden. Mit anderen Worten: Wenn Sie Verfahrensanträge und Sachanträge in demselben Dokument vermischen, riskieren Sie die Unzulässigkeit.

Anders gesagt, diese Entscheidung ist eine Schutzmaßnahme für Wohnungseigentümer und ihre Anwälte: Sie verlangt eine strenge Verfahrensdisziplin, andernfalls wird Ihre Klage ohne Sachprüfung abgewiesen. Lassen Sie uns gemeinsam die Fakten, die Argumentation der Richter und vor allem die Auswirkungen für Sie als Eigentümer, Mieter oder Verwalter entschlüsseln.

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

In diesem Fall fochten mehrere Wohnungseigentümer eines Gebäudes in Cagnes-sur-Mer (im Stadtteil Cros-de-Cagnes) die Beschlüsse einer Eigentümerversammlung vom 12. Mai und 9. August (vermutlich zwei aufeinanderfolgende Sitzungen) an. Sie waren der Ansicht, dass die Teilungserklärung nicht eingehalten worden sei und einige Beschlüsse missbräuchlich seien. Sie verklagten die Wohnungseigentümergemeinschaft vor dem Landgericht von Grasse.

Das Gericht gab ihnen teilweise recht: Es erklärte einige Beschlüsse für nichtig, wies andere jedoch ab. Unzufrieden legten die Wohnungseigentümer Berufung ein. Während des Verfahrens zog jedoch einer der Wohnungseigentümer (Herr X) seine Klage zurück. Problem: Ist der Antrag auf Nichtigkeit der Eigentümerversammlung unteilbar? Mit anderen Worten: Wenn einer der Kläger zurücktritt, entfällt dann die Klage der anderen?

Ferner reichte eine andere Wohnungseigentümerin (Frau Y) Schriftsätze beim Berufungsgericht ein. In diesen Schriftsätzen beantragte sie sowohl die Unzulässigkeit der gegnerischen Schriftsätze (eine Verfahrensfrage) als auch Sachargumente. Der mit der Prozessvorbereitung beauftragte Richter – der für die Vorbereitung des Verfahrens zuständige Richter – war jedoch der Ansicht, dass er nicht ordnungsgemäß angerufen worden sei, da die an ihn gerichteten Schriftsätze nicht speziell diesem Verfahrensantrag gewidmet waren. Die Folge: Der Antrag auf Unzulässigkeit wurde abgewiesen.

Der Kassationsgerichtshof, der mit der Sache befasst wurde, bestätigte diese doppelte Analyse: einerseits die Unteilbarkeit der Nichtigkeit der Eigentümerversammlung, andererseits die Notwendigkeit getrennter Schriftsätze zur Anrufung des mit der Prozessvorbereitung beauftragten Richters. Was auf den ersten Blick technisch erscheint, hat in Wirklichkeit sehr konkrete Konsequenzen für jeden Wohnungseigentümer, der in einen Rechtsstreit verwickelt ist.

Die Argumentation des Gerichts – entschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof stützt sich auf zwei präzise rechtliche Grundlagen.

Erstens, zur Unteilbarkeit: Das oberste Gericht erinnert daran, dass die Nichtigkeit einer Eigentümerversammlung der Wohnungseigentümergemeinschaft gegenüber den Klägern unteilbar ist. Dies bedeutet, dass alle Wohnungseigentümer, die gemeinsam dieselbe Eigentümerversammlung anfechten, durch ein gemeinsames Schicksal verbunden sind. Wenn einer von ihnen seine Klage zurückzieht, erlischt die Klage der anderen nicht automatisch, aber der Richter muss prüfen, ob der Streitgegenstand für alle derselbe ist. Im vorliegenden Fall führte der Rücktritt von Herrn X nicht zur Unzulässigkeit der Klage der anderen, da die geltend gemachte Nichtigkeit unteilbar war.

Zweitens, zu den an den mit der Prozessvorbereitung beauftragten Richter gerichteten Schriftsätzen: Artikel 789 der französischen Zivilprozessordnung (in der anwendbaren Fassung) sieht vor, dass der mit der Prozessvorbereitung beauftragte Richter allein für die Entscheidung über Verfahrenseinreden, Unzulässigkeitseinreden usw. zuständig ist. Er kann jedoch nur durch speziell an ihn gerichtete Schriftsätze angerufen werden. Mit anderen Worten: Wenn Sie in einem Dokument einen Antrag auf Unzulässigkeit (Verfahren) und Sachargumente (zur Begründetheit Ihrer Sache) vermischen, geht der Richter davon aus, dass er mit dem Verfahrensantrag nicht ordnungsgemäß befasst ist. Im vorliegenden Fall hatte Frau Y ihren Unzulässigkeitsantrag in Schriftsätze aufgenommen, die auch Sachargumente enthielten. Die Folge: Unzulässigkeit dieses Antrags. Der Kassationsgerichtshof bestätigt diese Argumentation: „Der mit der Prozessvorbereitung beauftragte Richter wird mit den in seine Zuständigkeit fallenden Anträgen nur durch speziell an ihn gerichtete Schriftsätze befasst.“

Questions fréquentes

Qu'est-ce que l'indivisibilité de la nullité d'une assemblée générale de copropriété ?

Cela signifie que lorsque plusieurs copropriétaires attaquent ensemble une même assemblée générale, leur demande est unique. Si l'un se désiste, les autres peuvent poursuivre, car la nullité est indivisible (elle profite ou nuit à tous).

Puis-je contester une assemblée générale seul ?

Oui, un copropriétaire peut agir seul. Mais si d'autres copropriétaires se joignent à vous, l'action devient indivisible. Vous devez alors agir de concert.

Quels sont les délais pour contester une assemblée générale ?

Le délai est de deux mois à compter de la notification du procès-verbal d'assemblée générale (article 42 de la loi de 1965). Passé ce délai, vous êtes forclos.

Que se passe-t-il si je mélange une demande d'irrecevabilité avec des arguments de fond dans mes conclusions ?

Le conseiller de la mise en état considérera qu'il n'est pas valablement saisi de la demande d'irrecevabilité. Celle-ci sera déclarée irrecevable. Vous devez adresser des conclusions spécialement dédiées à cette demande.

Cette décision s'applique-t-elle aux locataires ?

Non, seuls les copropriétaires peuvent agir en nullité d'assemblée générale. Mais les locataires peuvent être impactés indirectement par les décisions de l'assemblée (travaux, charges).

Informations juridiques

  • Numéro: 16-18.331
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 07 septembre 2017

Mots-clés

copropriéténullité assemblée généraleindivisibilitéconclusions spécialesconseiller mise en état

Cas d'usage pratiques

1

Copropriétaire contestant une assemblée avec d'autres

M. et Mme Dupont, copropriétaires à Valbonne, contestent avec deux voisins une augmentation des charges votée en assemblée générale. L'un des voisins se désiste en cours de procédure.

Application pratique:

Grâce à l'indivisibilité, M. et Mme Dupont peuvent poursuivre seuls, car la nullité de la résolution est indivisible. Ils doivent néanmoins prouver que leur contestation porte sur la même résolution. Il est conseillé de consulter un avocat pour vérifier que le désistement n'affecte pas leur action.

2

Syndic confronté à une action en nullité

Le syndic d'une copropriété à Cagnes-sur-Mer reçoit une assignation en nullité de l'assemblée générale de trois copropriétaires. L'un d'eux abandonne.

Application pratique:

Le syndic ne peut pas arguer que l'action est irrecevable du fait du désistement, car l'indivisibilité joue en faveur des demandeurs restants. Il doit défendre au fond. En revanche, il peut invoquer l'indivisibilité si les demandeurs ne contestent pas les mêmes résolutions.

3

Avocat rédigeant des conclusions en appel

Un avocat représentant une copropriétaire à Grasse doit soulever une irrecevabilité pour défaut de qualité à agir du syndicat. Il rédige un jeu de conclusions unique contenant à la fois l'irrecevabilité et des moyens au fond.

Application pratique:

L'avocat doit impérativement rédiger des conclusions distinctes adressées au conseiller de la mise en état pour la demande d'irrecevabilité, sans aucun moyen au fond. Sinon, la demande sera irrecevable. Il est recommandé de séparer clairement les écritures.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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