Eigentum: Rechte und Pflichten
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Eigentum: Rechte und Pflichten

📅 Décision du 05 Dezember 2018⚖️ Cour de cassation👁️ 5 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof erinnert daran, dass der Beschenkte einer Vorausschenkung der Erbmasse alles zurückerstatten muss, was den verfügbaren Teil übersteigt, berechnet nach Artikel 922 des Code civil. Eine wesentliche Entscheidung für Erben und Notare.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 17-27.982 • 2018-12-05 • Entscheidung einsehen →

Im Urteil vom 5. Dezember 2018 (Nr. 17-27.982) entschied der Kassationsgerichtshof über einen Rechtsstreit zur Herabsetzung einer Vorausschenkung. Ein Vater hatte einem seiner Kinder eine Schenkung mit Vorausvermächtnisklausel gemacht, d.h. anrechenbar auf den verfügbaren Teil. Bei seinem Tod waren die anderen Kinder als pflichtteilsberechtigte Erben der Ansicht, dass diese Schenkung den verfügbaren Teil überstieg und in ihren Pflichtteil eingriff. Sie beantragten die Herabsetzung der Schenkung. Die Frage war, ob eine Vorausschenkung herabgesetzt werden kann, wenn sie den verfügbaren Teil übersteigt.

Die Antwort lautet kurz: die Herabsetzung. Die „Vorausschenkung“ (diejenige, die außerhalb des Erbteils erfolgt, d.h. ohne Verpflichtung zur Einbringung) kann herabgesetzt werden, wenn sie den verfügbaren Teil übersteigt (den Teil des Nachlasses, den der Verstorbene frei verschenken konnte, ohne den Pflichtteil der Erben zu beeinträchtigen).

In diesem Urteil präzisiert der Kassationsgerichtshof die Modalitäten dieser Herabsetzung: Der Beschenkte (der die Schenkung erhalten hat) muss der Erbmasse (der Gesamtheit der zwischen den Erben zu verteilenden Güter) alles zurückerstatten, was den verfügbaren Teil übersteigt. Mit anderen Worten: Wenn Ihre Schenkung das übersteigt, was der Verstorbene Ihnen frei geben konnte, müssen Sie die Differenz – in Natur oder in Geld – zurückzahlen, damit die anderen Erben ihr Recht erhalten. Eine Entscheidung, die logisch erscheint, deren Berechnungen jedoch oft komplex sind, wie wir sehen werden.

Der Sachverhalt des Falles

Im vorliegenden Fall hatte ein Familienvater drei Kinder. Er hatte einem von ihnen eine Immobilie mit Vorausvermächtnisklausel geschenkt. Bei seinem Tod fochten die beiden anderen Kinder als pflichtteilsberechtigte Erben diese Schenkung an. Sie waren der Ansicht, dass sie den verfügbaren Teil überstieg und in ihren Pflichtteil eingriff. Sie verklagten daher ihren Bruder auf Herabsetzung der Schenkung. Nach einem Gerichtsverfahren ordnete das Berufungsgericht die Herabsetzung der Schenkung in Höhe des Überschusses an. Der Beschenkte legte Kassation ein mit der Begründung, dass die Vorausschenkung nur herabgesetzt werden könne, wenn sie in den Pflichtteil eingreife, nicht aber in den verfügbaren Teil. Der Kassationsgerichtshof wies seine Beschwerde zurück.

Die Begründung des Gerichts – aufgeschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof stützt seine Entscheidung auf Artikel 922 des Code civil, der die Berechnung des verfügbaren Teils und die Herabsetzung übermäßiger Zuwendungen regelt. Vereinfacht gesagt besagt dieser Artikel: Um zu wissen, ob eine Schenkung zu groß ist, addiert man alle Güter des Verstorbenen am Todestag, fügt die lebzeitigen Schenkungen hinzu, berechnet dann den jedem Erben vorbehaltenen Teil (den Pflichtteil) und was übrig bleibt (den verfügbaren Teil). Übersteigt die Schenkung diesen verfügbaren Teil, wird sie entsprechend herabgesetzt.

Im vorliegenden Fall wurde die Schenkung im Verhältnis zum verfügbaren Teil als übermäßig angesehen. Der Beschenkte musste den Überschuss an die Erbmasse zurückerstatten, d.h. ihn in den gemeinsamen Topf zurücklegen, damit die anderen Erben ihren Anteil erhalten. Wenn er nicht in Natur zurückerstatten konnte, müsste er einen Geldbetrag zahlen.

Achtung jedoch: Die Herabsetzung stellt die Schenkung selbst nicht in Frage, soweit sie den verfügbaren Teil nicht übersteigt. Der Beschenkte behält den Teil, der dem verfügbaren Teil entspricht. Nur der Überschuss wird zurückgenommen. Der Gerichtshof stellt klar, dass diese Lösung auch für Vorausschenkungen gilt, da diese nicht von der Herabsetzung befreit sind. Kurz gesagt, der Vorauscharakter erlaubt es nur, die Einbringung zu vermeiden (d.h. die fiktive Wiederaufnahme für die Berechnung der Anteile), nicht aber die Herabsetzung zu vermeiden, wenn die Schenkung den verfügbaren Teil übersteigt.

Was nur wenige wissen, ist, dass die Berechnung oft komplex ist. Es müssen frühere Schenkungen, der Wert der Güter am Todestag und steuerliche Freibeträge berücksichtigt werden. Diese Entscheidung bestätigt eine ständige Rechtsprechung, hat aber das Verdienst, an ein grundlegendes Prinzip zu erinnern: Selbst eine gut gemeinte Schenkung kann herabgesetzt werden, wenn sie die gesetzlichen Grenzen überschreitet.

Was das für Sie konkret ändert

Wenn Sie Eigentümer-Vermieter sind und eine Schenkung erhalten haben, prüfen Sie, ob sie den verfügbaren Teil des Verstorbenen nicht übersteigt. Wenn Ihnen beispielsweise ein Elternteil ein wertvolles Gut geschenkt hat und er mehrere Kinder hatte, variiert der verfügbare Teil je nach Anzahl der Kinder. Übersteigt die Schenkung diesen verfügbaren Teil, könnten Sie gezwungen sein, den Überschuss zurückzuerstatten.

Für pflichtteilsberechtigte Erben (Kinder, überlebender Ehegatte) ist diese Entscheidung ein Schutz: Sie ermöglicht es Ihnen, die Herabsetzung übermäßiger Schenkungen zu verlangen. Wenn Sie sich in dieser Situation befinden, müssen Sie schnell handeln. Die Herabsetzungsklage verjährt nämlich fünf Jahre nach Eröffnung der Erbschaft (Artikel 921 des Code civil). Zögern Sie nicht, einen Anwalt zu konsultieren.

Für Notare und Berater erinnert diese Entscheidung an die Bedeutung einer korrekten Berechnung des verfügbaren Teils vor der Errichtung einer Schenkung. Eine schlecht kalkulierte Schenkung kann zu Familienkonflikten und Gerichtskosten führen. Beispiel: Wenn die Schenkung um 100.000 € übersteigt, können die Anwalts- und Gutachterkosten 10.000 bis 15.000 € betragen, ohne die zusätzlichen Erbschaftssteuern.

Schließlich: Wenn Sie der Beschenkte sind, denken Sie nicht, dass die Schenkung endgültig erworben ist. Sie müssen Nachweise über den Wert der Güter zum Zeitpunkt der Schenkung und zum Zeitpunkt des Todes aufbewahren, da der Wert zum Todeszeitpunkt die Grundlage für die Berechnung der Herabsetzung bildet (Artikel 922 Absatz 2).

Questions fréquentes

Qu'est-ce qu'une donation préciputaire ?

Une donation préciputaire est une donation faite par un parent à un enfant, avec la clause qu'elle sera imputée sur la quotité disponible (la part librement disponible) et non sur la part de réserve de l'enfant. Elle permet à l'enfant de recevoir son dû en plus de sa part réservée, mais elle est soumise à réduction si elle dépasse le disponible.

Puis-je contester une donation faite à mon frère si elle est trop élevée ?

Oui, si vous êtes héritier réservataire (enfant, conjoint survivant), vous pouvez exercer une action en réduction dans les cinq ans suivant le décès. Le tribunal ordonnera la restitution de l'excédent à la masse partageable.

Quels sont les délais pour agir en réduction d'une donation ?

L'action en réduction se prescrit par cinq ans à compter de l'ouverture de la succession (décès). Passé ce délai, vous ne pouvez plus contester la donation.

Comment calcule-t-on la quotité disponible ?

La quotité disponible dépend du nombre d'héritiers réservataires. Par exemple, avec un enfant, elle est de la moitié des biens ; avec deux enfants, un tiers ; avec trois enfants, un quart. On additionne les biens existants au décès et les donations antérieures, puis on soustrait la réserve.

Que dois-je faire si je suis le gratifié d'une donation excessive ?

Vous devez restituer l'excédent à la masse partageable, soit en nature (vendre une partie du bien) soit en valeur (payer la somme). Il est conseillé de consulter un avocat pour négocier un échelonnement ou un accord amiable.

Informations juridiques

  • Numéro: 17-27.982
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 05 décembre 2018

Mots-clés

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Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire à Haguenau ayant reçu une donation de son père

M. Paul, propriétaire à Haguenau, a reçu en 2005 un immeuble locatif à Lingolsheim d'une valeur de 200 000 €, donation préciputaire. Son père décède en 2015 avec une succession de 300 000 €. Paul a deux frères et sœurs. La quotité disponible est de 1/3 soit 100 000 €. Paul doit restituer 100 000 € à la masse partageable.

Application pratique:

Paul doit d'abord tenter un accord amiable avec ses frères et sœurs. Si impossible, il peut proposer de vendre une partie de l'immeuble (par exemple un studio) pour dégager la somme. Sinon, un juge ordonnera la vente aux enchères. Il est conseillé de mandater un expert pour évaluer le bien au jour du décès.

2

Héritière réservataire à Lingolsheim lésée par une donation

Mme Marie, héritière à Lingolsheim, découvre que sa mère a donné 300 000 € à son frère en 2010, alors que la succession totale est de 400 000 €. Avec deux enfants, la quotité disponible est de 133 333 €. L'excédent est de 166 667 €. Marie peut demander la réduction.

Application pratique:

Marie doit agir dans les 5 ans du décès (survenu en 2018). Elle peut saisir le tribunal judiciaire de Strasbourg pour obtenir la restitution. Elle devra prouver la valeur des biens au jour du décès. Un avocat spécialisé en droit successoral est indispensable.

3

Notaire conseillant une donation-partage à Haguenau

Un notaire de Haguenau conseille à un client de 70 ans de faire une donation-partage à ses trois enfants, plutôt qu'une donation préciputaire unique. La donation-partage répartit les biens entre tous les héritiers du vivant, évitant les conflits. Le client possède une maison à Haguenau (300 000 €) et un terrain à Lingolsheim (100 000 €).

Application pratique:

Le notaire calcule la quotité disponible : 1/4 de 400 000 € = 100 000 €. Il répartit les biens de manière à ce que chaque enfant reçoive une part équivalente à ses droits. Ainsi, aucun enfant ne pourra contester ultérieurement. Cette solution est plus coûteuse en frais de notaire mais évite les litiges.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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