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Begünstigtes Steuerregime für gewerbliche Grundstückshändler: Vorsicht vor Fallstricken beim Verkauf von Volumen
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Begünstigtes Steuerregime für gewerbliche Grundstückshändler: Vorsicht vor Fallstricken beim Verkauf von Volumen

📅 Décision du 09 Juni 2021⚖️ Cour de cassation👁️ 3 vues📖 4 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof stellt klar, dass gewerbliche Grundstückshändler für die Anwendung des ermäßigten Grunderwerbsteuersatzes das Grundstück tatsächlich innerhalb von vier Jahren weiterveräußern müssen. Eine bloße Aufteilung in Volumen ohne Übertragung des Bodens reicht nicht aus, was zu erheblichen Steuerstrafen führen kann.

Entscheidungsreferenz: cc • N° 18-17.773 • 2021-06-09 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor, Sie sind Eigentümer eines 2.000 m² großen Grundstücks in Saint-Vincent-de-Tyrosse, das Sie entwickeln möchten. Sie haben von einem vorteilhaften Steuerregime für gewerbliche Grundstückshändler gehört, das es Ihnen ermöglicht, beim Erwerb weniger Grunderwerbsteuer zu zahlen. Aber wie können Sie sicherstellen, dass Sie alle Bedingungen erfüllen, um Jahre später keine böse steuerliche Überraschung zu erleben?

Diese Frage begegnet mir regelmäßig in meiner Kanzlei in Mont-de-Marsan. Bauträger, Investoren, manchmal auch Privatpersonen, die mehrere Häuser auf ihrem Grundstück bauen wollen, fragen sich, wie sie ihre Steuern optimieren können, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen. Die Falle ist oft dieselbe: zu glauben, ein technischer Trick reiche aus, um die gesetzlichen Verpflichtungen zu umgehen.

Die heute analysierte Entscheidung gibt eine klare Antwort auf diese Frage. Sie betrifft genau dieses begünstigte Steuerregime für gewerbliche Grundstückshändler und die strengen Bedingungen für die Weiterveräußerung. Aber was bedeutet das konkret für Sie, die Sie eine Immobilientransaktion in den Landes oder anderswo in Frankreich planen?

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

Die Geschichte beginnt wie viele andere in unserer Region. Eine Gesellschaft, nennen wir sie „Immobilière des Landes“, erwirbt 2007 ein Grundstück. Wie viele Profis entscheidet sie sich für das begünstigte Steuerregime für gewerbliche Grundstückshändler, Bauträger und Erschließer. Dieses Regime ermöglicht ihr einen ermäßigten Steuersatz von 1% auf die Grunderwerbsteuer, statt des regulären Satzes von 5% oder mehr, je nach Wert des Grundstücks.

Dieses Regime hat jedoch eine entscheidende Gegenleistung: Der Erwerber verpflichtet sich, das Grundstück innerhalb von vier Jahren weiterzuveräußern. Hält er diese Verpflichtung nicht ein, muss er die Steuerdifferenz nachzahlen, also den Unterschied zwischen dem ermäßigten Satz von 1% und dem regulären Satz, zuzüglich einer zusätzlichen Strafe von 1%.

Immobilière des Landes hat also ein Grundstück. Sie beschließt, es in „Volumen-Lose“ aufzuteilen. Konkret verkauft sie keine Grundstücksparzellen, sondern Volumen im Raum: Stellen Sie sich imaginäre Würfel über dem Boden vor, die zukünftigen Gebäuden entsprechen. Diese Volumen sind in der Tiefe und Höhe abgegrenzt, umfassen aber nicht das Grundstück selbst. Der Boden bleibt Eigentum der Gesellschaft.

Zwischen 2010 und 2011 verkauft sie diese Volumen-Lose an verschiedene Erwerber. Sie geht davon aus, damit ihre Weiterveräußerungspflicht innerhalb von vier Jahren erfüllt zu haben. Die Steuerverwaltung sieht das anders. Sie ist der Ansicht, die Gesellschaft habe nicht das Grundstück selbst weiterveräußert, sondern nur Rechte an Luftvolumen. Sie fordert daher die Steuerdifferenz nach, mehrere zehntausend Euro.

Die Gesellschaft klagt vor Gericht. Das Berufungsgericht gibt ihr recht und befindet, der Verkauf der Volumen-Lose sei als Weiterveräußerung im Sinne des begünstigten Regimes anzusehen. Doch die Verwaltung gibt nicht auf und legt Revision beim Kassationsgerichtshof ein, dem höchsten französischen Gericht. Und hier wird es für unsere Gesellschaft aus den Landes brenzlig.

Die Begründung des Gerichts – entschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof hebt in seinem Urteil vom 9. Juni 2021 die Entscheidung des Berufungsgerichts auf. Seine Begründung stützt sich auf zwei grundlegende rechtliche Pfeiler.

Erstens stützt er sich auf Artikel Lp 279 des Steuergesetzbuchs von Neukaledonien. Warum Neukaledonien? Weil diese Entscheidung speziell das in Neukaledonien geltende Recht betrifft, die Grundsätze sind jedoch in Frankreich ähnlich. Dieser Artikel sieht klar vor, dass das begünstigte Regime nur unter der Bedingung gewährt wird, dass das Grundstück innerhalb von vier Jahren weiterveräußert wird. Klartext: Wenn Sie ein Grundstück zum ermäßigten Satz von 1% erwerben, müssen Sie es vollständig weiterveräußern, nicht nur teilweise oder in verschleierter Form.

Zweitens zieht der Gerichtshof die Artikel 552 und 553 des Bürgerlichen Gesetzbuchs heran, die auch in Neukaledonien gelten. Artikel 552 bestimmt: „Das Eigentum am Boden umfasst das Eigentum an dem, was sich darüber und darunter befindet.“ Mit anderen Worten: Wenn Sie Eigentümer des Grundstücks sind, sind Sie Eigentümer von allem, was sich darüber und darunter befindet, vorbehaltlich gesetzlicher Ausnahmen. Artikel 553 präzisiert: „Alle Bauwerke, Pflanzungen und Anlagen auf einem Grundstück oder in dessen Inneren gelten als vom Eigentümer auf seine Kosten errichtet und ihm gehörend.“

Der Kassationsgerichtshof wendet diese Grundsätze streng an. Er stellt fest, dass die verkauften Volumen in diesem Fall zu errichtenden Gebäuden entsprachen, die in der Tiefe und Höhe abgegrenzt waren, aber keine gemeinschaftlichen Teile (von mehreren Eigentümern geteilte Bereiche) umfassten. Schlimmer noch: Diese Volumenveräußerungen schlossen das Baugrundstück (den Boden, auf dem die Gebäude errichtet werden sollten) nicht ein, das Eigentum der Gesellschaft blieb.

Die Argumentation ist unerbittlich: Volumen verkaufen, ohne das Grundstück zu verkaufen, ist wie den Himmel verkaufen, ohne die Erde zu verkaufen. Der Gerichtshof kommt zu dem Schluss, dass die Gesellschaft ihre Weiterveräußerungspflicht nicht erfüllt hat. Sie muss daher die Steuerdifferenz nachzahlen, zuzüglich der Strafe von 1%.

Questions fréquentes

Puis-je bénéficier du régime de faveur des marchands de biens si je revends en volume ?

Oui, mais à condition de respecter des conditions strictes : revendre les lots dans un délai de 4 ans et ne pas conserver plus de 5 ans. La Cour de cassation a rappelé ces règles. Consultez un avocat fiscaliste.

Quels sont les pièges du régime de faveur des marchands de biens ?

Le principal piège est de ne pas respecter le délai de revente ou de conserver des lots. Cela entraîne la perte de l'avantage fiscal et des pénalités. Une consultation est indispensable.

Quels sont les délais pour revendre sous le régime de faveur ?

Vous devez revendre les biens dans un délai de 4 ans à compter de l'acquisition. Passé ce délai, le régime est remis en cause. Consultez un avocat pour planifier votre opération.

Que faire si je ne peux pas revendre dans les délais impartis ?

Vous risquez de perdre l'avantage fiscal et de devoir payer des droits supplémentaires. Vous pouvez demander une prorogation de délai dans certains cas. Une consultation est nécessaire.

Comment éviter les pièges de la revente en volume ?

Respectez scrupuleusement les conditions : revente dans les 4 ans, déclaration précise, et ne conservez aucun lot. Un avocat spécialisé peut vous assister dans la rédaction des actes.

Informations juridiques

  • Numéro: 18-17.773
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 09 juin 2021

Mots-clés

marchands de biensdroits d'enregistrementrégime de faveurrevente immobilièrelitige fiscal

Cas d'usage pratiques

1

Promoteur immobilier à Bordeaux optimisant sa fiscalité

Un promoteur basé à Bordeaux acquiert un terrain de 3 500 m² à Mérignac pour 800 000 € en 2023, avec l'intention de construire 15 logements. Il envisage d'utiliser le régime fiscal des marchands de biens pour bénéficier du taux réduit de 1% sur les droits d'enregistrement, au lieu du taux normal d'environ 5,8%.

Application pratique:

Cette décision rappelle que le régime de faveur des marchands de biens impose de revendre les biens dans un délai de 4 ans. Le promoteur doit planifier la revente des logements avant 2027 pour éviter le paiement du complément de droits et une pénalité de 1%. Il doit documenter son engagement de revente et suivre un calendrier strict, en s'assurant que tous les lots soient vendus dans le délai imparti pour rester conforme.

2

Investisseur particulier à Lyon divisant son terrain

Un investisseur particulier possède un terrain de 1 200 m² à Villeurbanne, acheté en 2022 pour 300 000 €. Il souhaite le diviser en 4 parcelles pour construire et vendre des maisons individuelles, en utilisant le régime fiscal avantageux des marchands de biens.

Application pratique:

Selon cette jurisprudence, l'investisseur doit s'engager à revendre toutes les parcelles ou constructions dans les 4 ans suivant l'acquisition. Il doit éviter de conserver une parcelle au-delà de 2026, sous peine de devoir payer la différence de droits d'enregistrement et une pénalité. Il est conseillé de consulter un notaire pour formaliser cet engagement et planifier les ventes échelonnées pour respecter le délai.

3

Société de promotion à Marseille retardant un projet

Une société de promotion immobilière à Marseille a acheté un terrain de 5 000 m² à Aix-en-Provence pour 1,2 million € en 2021, bénéficiant du régime des marchands de biens. En raison de retards administratifs, elle risque de ne pas vendre tous les lots avant l'échéance de 2025.

Application pratique:

Cette décision souligne que le non-respect du délai de 4 ans entraîne le paiement du complément de droits et une pénalité. La société doit accélérer les ventes ou négocier avec l'administration fiscale pour une régularisation anticipée. Elle doit évaluer le coût du complément (environ 4,8% de la valeur initiale) et envisager une vente groupée pour limiter les risques financiers avant la date limite.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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23 juil. 2026Lire →

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