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Illegale Untervermietung einer geförderten Wohnung: Wann der Vermieter die Kündigung des Mietvertrags verlangen kann
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Illegale Untervermietung einer geförderten Wohnung: Wann der Vermieter die Kündigung des Mietvertrags verlangen kann

📅 Décision du 22 Juni 2022⚖️ Cour de cassation👁️ 3 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationshof rügt ein Berufungsgericht, das die Kündigung des Mietvertrags eines Mieters, der ein Zimmer seiner geförderten Wohnung untervermietet hatte, abgelehnt hatte, ohne die Schwere der Pflichtverletzung im Hinblick auf die besonderen Regeln für geförderte Wohnungen und das gesetzliche Verbot der Untervermietung zu prüfen.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 21-18.612 • 2022-06-22 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie sind Eigentümer einer Wohnung in Saint-Laurent-du-Var, die im Rahmen einer Vereinbarung mit der Anah (Agence nationale de l'habitat) vermietet wird. Sie erhalten Beihilfen und genießen Steuervorteile als Gegenleistung für eine moderate Miete. Eines Tages entdecken Sie, dass Ihr Mieter ein Zimmer gegen Entgelt ohne Ihre Zustimmung untervermietet. Sie fragen sich: Kann ich die Kündigung des Mietvertrags verlangen? Wie weit geht die Toleranz der Richter?

Diese Entscheidung des Kassationshofs vom 22. Juni 2022 (Nr. 21-18.612) gibt eine klare Antwort: Die illegale Untervermietung in einer geförderten Wohnung ist eine schwere Pflichtverletzung, die die Kündigung des Mietvertrags rechtfertigen kann. Allerdings müssen die Richter diese Schwere im Hinblick auf das spezifische System der geförderten Wohnungen ernsthaft prüfen. Der Kassationshof erinnert daran, dass das gesetzliche Verbot der Untervermietung und die daraus resultierende Zweckänderung der Räume entscheidende Elemente sind.

In diesem Artikel werde ich Ihnen die Fakten, die Argumentation des Gerichts und vor allem erläutern, was dies für Sie als Vermieter oder Mieter ändert, und Ihnen praktische Ratschläge geben, um solche Streitigkeiten zu vermeiden oder zu bewältigen.

Die Fakten: Eine Geschichte, wie sie jeden Tag passiert

Herr X ist Eigentümer einer Wohnung in Saint-Laurent-du-Var, die er an einen Mieter, Herrn Y, vermietet. Die Wohnung ist gefördert, d.h. sie unterliegt einer Vereinbarung mit dem Staat (über die Anah), die eine Höchstmiete festlegt und dem Mieter Anspruch auf Wohnbeihilfen eröffnet. Im Gegenzug verpflichtet sich der Vermieter, die Anstandsregeln einzuhalten und die Miete nicht über die Höchstgrenzen zu erhöhen.

Herr Y untervermietet jedoch regelmäßig eines der Zimmer dieser Wohnung an einen Dritten gegen eine Miete, die er einnimmt. Er bittet seinen Vermieter nicht um Erlaubnis, was jedoch obligatorisch ist (Artikel 8 des Gesetzes vom 6. Juli 1989). Schlimmer noch: Durch die Untervermietung eines Teils der Wohnung ändert er deren Zweckbestimmung: Es handelt sich nicht mehr um eine vollständige, von einem einzigen Haushalt bewohnte Wohnung, sondern um eine nicht angemeldete Wohngemeinschaft.

Herr X entdeckt die Situation und verklagt Herrn Y auf Kündigung des Mietvertrags und Räumung. Er beruft sich auf die Verletzung des Verbots der Untervermietung ohne Zustimmung sowie auf die Nichteinhaltung der für geförderte Wohnungen geltenden Regeln. Das Berufungsgericht Versailles weist seine Klage mit Urteil vom 20. Mai 2021 ab. Für das Gericht stellt die Untervermietung eines einzigen Zimmers keine ausreichend schwere Pflichtverletzung dar, um die Kündigung zu rechtfertigen, zumal der Mieter angeboten hat, den Mehrwert (die Differenz zwischen der vom Untermieter erhaltenen Miete und der von ihm selbst gezahlten Miete) zurückzuerstatten.

Herr X legt Kassation ein. Er macht geltend, dass das Berufungsgericht die Schwere der Pflichtverletzung im Hinblick auf das System der geförderten Wohnungen, das gesetzliche Verbot der Untervermietung und die Zweckänderung der Räume nicht geprüft habe. Der Kassationshof gibt ihm recht: Er hebt das Berufungsurteil auf und verweist die Sache an ein anderes Berufungsgericht zurück.

Die Argumentation des Gerichts – entschlüsselt

Der Kassationshof stützt sich auf Artikel 1728 des Code civil (der den Mieter verpflichtet, die Mietsache wie ein ordentlicher Hausvater und entsprechend der ihr gegebenen Zweckbestimmung zu nutzen) und auf Artikel 8 des Gesetzes vom 6. Juli 1989 (der die Untervermietung ohne schriftliche Zustimmung des Vermieters verbietet). Vor allem aber erinnert er daran, dass die Wohnung gefördert ist, was zusätzliche spezifische Einschränkungen mit sich bringt: Die Miete ist gedeckelt, die Wohnung muss von Personen mit bescheidenem Einkommen bewohnt werden, und jede Untervermietung ist verboten, außer in sehr eng begrenzten Ausnahmen (insbesondere für Dienstbotenzimmer unter bestimmten Bedingungen).

Der Kassationshof wirft dem Berufungsgericht vor, die Schwere der Pflichtverletzung des Mieters im Lichte dieser Elemente nicht geprüft zu haben. Denn eine Untervermietung in einer geförderten Wohnung ist nicht nur ein einfacher Verstoß gegen den Mietvertrag: Sie stellt das Gleichgewicht des Förderungssystems in Frage. Der Vermieter hat sich verpflichtet, an einen Mieter mit bescheidenem Einkommen zu vermieten; wenn dieser an einen Dritten untervermietet, kann er einen ungerechtfertigten Gewinn (den Mehrwert) erzielen und die Mietobergrenzen umgehen. Darüber hinaus kann die Zweckänderung (Umwandlung einer Wohnung in eine Wohngemeinschaft) Auswirkungen auf das Recht auf Verbleib in der Wohnung und auf die Beihilfen haben.

Der Kassationshof hatte bereits Gelegenheit, sich zur unerlaubten Untervermietung zu äußern (Civ. 3e, 6. Mai 2021, Nr. 20-10.197), aber dies ist das erste Mal, dass er so sehr auf den Kontext der geförderten Wohnung besteht. Klar gesagt: Die Tatsachenrichter können sich nicht damit begnügen zu sagen, dass die Untervermietung „wenig schwerwiegend" sei, weil sie nur ein Zimmer betreffe; sie müssen alle Umstände berücksichtigen, einschließlich des Förderungssystems, des gesetzlichen Verbots und der Zweckänderung.

Vorsicht jedoch: Der Kassationshof sagt nicht, dass die Kündigung automatisch erfolgt. Er verweist die Sache zurück, damit das neue Berufungsgericht die Schwere der Pflichtverletzung ernsthaft prüft. Aber die Botschaft ist stark: Die illegale Untervermietung in einer geförderten Wohnung ist potenziell tr

Questions fréquentes

Puis-je sous-louer une chambre de mon logement conventionné sans l'accord du propriétaire ?

Non, la sous-location est interdite sans l'accord écrit du bailleur (article 8 de la loi du 6 juillet 1989). Dans un logement conventionné, cette interdiction est encore plus stricte. Vous risquez la résiliation de votre bail et l'expulsion.

Que faire si mon locataire sous-loue sans mon autorisation ?

Envoyez une mise en demeure par lettre recommandée de cesser la sous-location. Si elle persiste, saisissez le tribunal judiciaire pour demander la résiliation du bail et des dommages et intérêts. Consultez un avocat spécialisé pour évaluer la gravité de la faute.

Quels délais pour agir en résiliation de bail pour sous-location illicite ?

Il n'y a pas de délai de prescription spécifique, mais il est conseillé d'agir rapidement (quelques semaines après la découverte). Plus vous attendez, plus la sous-location se prolonge et plus il sera difficile d'obtenir la résiliation.

Le locataire peut-il être condamné à rembourser les loyers perçus du sous-locataire ?

Oui, le propriétaire peut demander le remboursement de la plus-value, c'est-à-dire la différence entre le loyer perçu par le locataire et le loyer qu'il paie lui-même. C'est ce qu'on appelle la restitution des fruits civils.

Quels sont les risques pour le sous-locataire ?

Le sous-locataire n'a aucun droit au maintien dans les lieux. Si le bail principal est résilié, il devra quitter le logement. Il peut aussi être poursuivi pour trouble de jouissance.

Informations juridiques

  • Numéro: 21-18.612
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 22 juin 2022

Mots-clés

sous-locationlogement conventionnérésiliation bailCour de cassationdroit immobilier

Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire à Saint-Laurent-du-Var découvre une sous-location sur Airbnb

M. Martin, propriétaire d'un appartement conventionné à Saint-Laurent-du-Var, découvre que son locataire sous-loue une chambre sur Airbnb pour 50 € par nuit. Le loyer principal est de 600 € par mois.

Application pratique:

M. Martin peut envoyer une mise en demeure, puis assigner en résiliation du bail. Il peut demander la restitution de la plus-value (ex : 50 € x 30 jours - 600 € = 900 € par mois). La décision de 2022 renforce ses chances d'obtenir la résiliation.

2

Locataire à Cannes sous-loue une chambre pour payer son loyer

Mme Dupont, locataire d'un logement conventionné à Cannes, sous-loue une chambre à une étudiante pour 400 € par mois, sans l'accord de son propriétaire. Elle pense que c'est un arrangement amiable.

Application pratique:

Mme Dupont risque la résiliation de son bail. Elle devrait demander l'accord écrit de son propriétaire. Si elle ne l'obtient pas, elle doit cesser la sous-location. La jurisprudence de 2022 est défavorable aux locataires dans cette situation.

3

Acquéreur d'un immeuble à Nice vérifie les baux en cours

M. Durand achète un immeuble à Nice comprenant plusieurs logements conventionnés. Il découvre que l'un des locataires sous-loue une chambre sans autorisation.

Application pratique:

M. Durand peut agir en résiliation du bail contre ce locataire. Il doit vérifier les baux et les conventions. La décision de la Cour de cassation lui permet d'invoquer la gravité de la faute au regard du conventionnement.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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