Aller au contenu principal
Droit Immobilier

VEFA: Wem gehören die laufenden Arbeiten?

📅 Décision du 15 März 2017⚖️ Cour de cassation📖 5 min de lecture

Die Entscheidung vom 15. März 2017 der Handelskammer des Kassationsgerichts veranschaulicht die Regeln, die für den Verkauf im zukünftigen fertiggestellten Zustand (VEFA) gelten. Sie erinnert daran, dass der Erwerber mit dem Fortschreiten der Arbeiten schrittweise Eigentümer des Grundstücks und der Bauten wird. Dieser Artikel entschlüsselt die praktischen Auswirkungen für Erwerber, Bauträger und Bauunternehmer.

Referenzentscheidung: cc • N° 14-18.452 • 2017-03-15 • Entscheidung einsehen →

In Paris, wie überall in Frankreich, ist der Kauf einer Wohnung auf Plan inzwischen an der Tagesordnung. Sie unterzeichnen einen Vertrag über den Verkauf im zukünftigen fertiggestellten Zustand (VEFA, d. h. einen Verkauf, bei dem das Objekt noch nicht existiert und der Verkäufer sich verpflichtet, es zu bauen), Sie zahlen Gelder entsprechend dem Fortschritt der Arbeiten und warten dann auf die Schlüsselübergabe. Aber eine quälende Frage taucht bei den Erwerbern oft auf: Ab wann wird man wirklich Eigentümer? Ist es bei der Unterzeichnung, bei der Übergabe oder schrittweise während der Baustelle? Die Entscheidung der Handelskammer des Kassationsgerichts vom 15. März 2017 bringt eine nützliche Klarstellung, auch wenn sie die etablierten Grundsätze nicht umstößt.

Diese Entscheidung betrifft einen Rechtsstreit zwischen einer Immobilienentwicklungsgesellschaft und der Gesellschaft ESPACIM, die mit der Durchführung von Arbeiten im Rahmen einer VEFA-Operation beauftragt worden war. Die genauen Fakten werden in der verfügbaren Zusammenfassung nicht detailliert, aber die rechtliche Frage ist klassisch: die Qualifizierung des Vertrags und die Bestimmung des Eigentums an den laufenden Bauten. Wer trägt die Risiken im Falle eines Versagens des Bauunternehmers? Der Erwerber, der bereits einen Teil des Preises bezahlt hat, oder der Verkäufer, der noch nicht geliefert hat? Diese Fragen interessieren jeden, der eine Immobilie erwerben möchte.

Was der Kassationsgerichtshof sagte, ohne große Überraschung, ist, dass die VEFA einem spezifischen System des Eigentumsübergangs unterliegt. Im Gegensatz zu einem klassischen Verkauf, bei dem der Übergang bereits mit dem Austausch der Willenserklärungen erfolgt, sieht die VEFA einen schrittweisen Übergang vor, entsprechend dem Fortschritt der Arbeiten. Diese Regel schützt den Erwerber, der Eigentümer der ausgeführten Bauwerke wird, auch wenn die Baustelle nicht abgeschlossen ist, was es ihm ermöglicht, seine Rechte im Falle eines Versagens des Bauträgers geltend zu machen. Sie erlegt aber auch eine erhöhte Wachsamkeit hinsichtlich der finanziellen Garantien und der Zahlungsbedingungen auf.

Der Sachverhalt: eine Geschichte, wie sie täglich vorkommt

Eine Immobilienentwicklungsgesellschaft, die wir als Bauherrn bezeichnen, beschließt, ein Wohnungsbauprogramm zu starten. Sie beauftragt die Gesellschaft ESPACIM, ein Bauunternehmen, mit der Durchführung der Arbeiten. Der Vertrag sieht vor, dass die Wohnungen im zukünftigen fertiggestellten Zustand an Erwerber verkauft werden, die Zahlungsabrufe entsprechend dem Fortschritt der Baustelle leisten. Aber es entsteht eine Meinungsverschiedenheit: Der Bauherr und das Bauunternehmen verstehen sich nicht über die Ausführung der Arbeiten, die Zahlungen oder das Eigentum an den bereits errichteten Bauten. Die Angelegenheit wird vor die Gerichte gebracht, dann nach einem klassischen Rechtsweg vor den Kassationsgerichtshof.

Was bei dieser Art von Rechtsstreit auffällt, ist die Komplexität der vertraglichen Beziehungen. Auf der einen Seite gibt es den VEFA-Vertrag zwischen dem Bauträger und dem Erwerber, der durch schützende Regeln geregelt ist. Auf der anderen Seite gibt es den Werkvertrag zwischen dem Bauträger und dem Bauunternehmen, bei dem die Verpflichtungen unterschiedlich sind. Der Kassationsgerichtshof musste den Knoten entwirren: Ist die Gesellschaft ESPACIM einfach ein Dienstleister oder hat sie eine Rolle beim Eigentumsübergang zugunsten der Erwerber? Die Antwort hat erhebliche finanzielle Konsequenzen, da sie bestimmt, wer für Bauschäden verantwortlich ist und wer im Streitfall das Eigentum an den Bauwerken beanspruchen kann.

Die Parteien des Verfahrens haben gegensätzliche Positionen vertreten. Eine Seite vertrat die Ansicht, dass das Eigentum an den Bauten mit deren Errichtung schrittweise auf den Erwerber übergeht, gemäß dem Mechanismus der VEFA. Die andere Seite war dagegen der Meinung, dass der Übergang erst mit der vollständigen Übergabe erfolgen könne, was das Eigentum während der gesamten Dauer der Baustelle beim Bauträger beließe. Der Einsatz war groß: Wenn der Bauträger Eigentümer bliebe, könnte er Einreden gegenüber dem Erwerber geltend machen und die Kontrolle über die Arbeiten behalten. Wenn der Erwerber schrittweise Eigentümer würde, könnte er sich bestimmten Entscheidungen widersetzen und von den gesetzlichen Garantien profitieren. Der Kassationsgerichtshof entschied zugunsten einer strengen Auslegung des Textes und erinnerte daran, dass die VEFA ein besonders geregelter Vertrag ist.

Die Begründung des Gerichts — im Detail

Die VEFA ist in Artikel 1601-3 des Code civil definiert (der den Verkauf von zu errichtenden Immobilien regelt): Es ist der Vertrag, durch den der Verkäufer dem Erwerber sofort seine Rechte am Grundstück sowie das Eigentum an den bestehenden Bauten überträgt. Die zukünftigen Bauwerke werden mit ihrer Ausführung Eigentum des Erwerbers. Der Erwerber ist also ab der Unterzeichnung Eigentümer des Grundstücks und dann der Bauten, sobald sie errichtet werden, vorausgesetzt, der Vertrag wurde ordnungsgemäß abgeschlossen und die gesetzlichen Garantien sind gegeben.

In der Entscheidung vom 15. März 2017 hat die Handelskammer diesen Mechanismus nachdrücklich in Erinnerung gerufen. Sie hat festgestellt, dass der Eigentumsübergang von Rechts wegen erfolgt, durch die Wirkung des Gesetzes, ohne dass eine besondere Formalität erforderlich ist. Diese Lösung bestätigt eine ständige Rechtsprechung: Die VEFA ist kein einfacher Reservierungsvertrag, sondern ein echter Verkauf mit einem gestaffelten Übergang. Die Richter haben daher das Argument zurückgewiesen, dass das Eigentum bis zur Übergabe beim Bauträger verbleibt. Sie haben betont, dass dieser Grundsatz zwingendes Recht ist, d. h. er gilt für die Parteien und kann nicht durch eine abweichende Klausel ausgeschlossen werden.

Diese Begründung hat direkte Auswirkungen auf die Verantwortlichkeit der Beteiligten. Wenn der Erwerber mit dem Fortschritt der Arbeiten Eigentümer der Bauten wird, trägt er auch die Last der

Questions fréquentes

Qu'est-ce qu'une vente en l'état futur d'achèvement (VEFA) ?

Une VEFA est un contrat par lequel le vendeur transfère immédiatement à l'acquéreur ses droits sur le sol et la propriété des constructions existantes, tandis que les ouvrages à venir deviennent la propriété de l'acquéreur au fur et à mesure de leur exécution. C'est un mécanisme protecteur encadré par le Code civil.

À quel moment devient-on propriétaire d'un appartement acheté sur plan ?

Vous devenez propriétaire du sol dès la signature du contrat de VEFA. Les constructions deviennent votre propriété progressivement, au fur et à mesure de leur édification, sans attendre la livraison complète. Cela signifie que vous avez des droits sur le chantier même avant d'avoir les clés.

Quelles garanties dois-je exiger lors d'un achat en VEFA ?

Vous devez exiger la garantie financière d'achèvement, qui assure que l'immeuble sera terminé même si le promoteur fait faillite. Après la livraison, vous bénéficiez de la garantie de parfait achèvement (1 an) et de la garantie décennale (10 ans) pour les vices graves.

Que faire si le promoteur ne respecte pas l'échéancier de paiement ou ne justifie pas l'avancement des travaux ?

Vous pouvez refuser de payer l'appel de fonds et demander une visite de chantier. Si le promoteur ne fournit pas la garantie financière ou ne justifie pas l'avancement, vous pouvez saisir le juge pour obtenir la suspension des paiements ou la résolution du contrat.

Un promoteur peut-il prévoir une clause qui retarde le transfert de propriété jusqu'à la livraison ?

Non, le transfert progressif de propriété dans une VEFA est d'ordre public. Toute clause contraire serait réputée non écrite. L'acquéreur devient propriétaire des constructions au fur et à mesure de leur édification, quelle que soit la volonté des parties.

Informations juridiques

  • Numéro: 14-18.452
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 15 mars 2017

Mots-clés

VEFAvente en état futur d'achèvementCour de cassationtransfert de propriétédroit immobilier

Cas d'usage pratiques

1

Acquéreur d'un appartement neuf à Paris

Vous avez signé une VEFA pour un deux-pièces de 45 m² dans le 13e arrondissement de Paris, au prix de 450 000 €. Le promoteur vous réclame 35 % du prix à l'achèvement des fondations, mais vous n'avez pas pu visiter le chantier depuis trois mois.

Application pratique:

Avant de payer, demandez une visite contradictoire avec le promoteur et un expert indépendant. Vérifiez que les fondations sont réellement achevées et que le montant demandé correspond à l'échéancier légal. Si le promoteur refuse, vous pouvez consigner les fonds auprès de la Caisse des dépôts et consignations. Conservez tous les échanges écrits.

2

Promoteur immobilier confronté à un acquéreur récalcitrant

Vous développez un programme de 20 logements à Paris. Un acquéreur refuse de payer le troisième appel de fonds (70 % à la mise hors d'eau) en invoquant des malfaçons sur les parties communes, alors que les travaux sont conformes au permis de construire.

Application pratique:

Rappelez à l'acquéreur que le transfert de propriété lui impose de payer les appels de fonds conformes à l'échéancier contractuel. S'il persiste, mettez-le en demeure par lettre recommandée, puis saisissez le juge des référés pour obtenir une provision. Veillez à documenter précisément l'état d'avancement des travaux avec un constat d'huissier.

3

Bailleur achetant un immeuble entier en VEFA

Vous achetez un immeuble de rapport de 12 lots dans le 10e arrondissement de Paris, en VEFA, pour un montant de 2,5 millions d'euros. Le chantier prend du retard et la livraison est repoussée de 8 mois, ce qui impacte votre rentabilité.

Application pratique:

Vérifiez les clauses de pénalités de retard dans le contrat de VEFA. Si le retard est imputable au promoteur, vous pouvez demander des pénalités journalières (souvent 1/3000e du prix par jour de retard). Si le retard dépasse un certain seuil, vous pouvez même demander la résolution du contrat avec restitution des sommes versées, sous réserve de l'appréciation du juge.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

Prendre rendez-vous →

Avertissement: Les analyses présentées sur ce site sont fournies à titre informatif uniquement et ne constituent pas des conseils juridiques personnalisés. Pour une consultation adaptée à votre situation, contactez un avocat.

Articles similaires en Immobilier

Voir tout →

Explorez plus d'analyses juridiques en droit immobilier

Tous les articles Immobilier
★★★★★4.9/5 — Avis Google

Rechtsanwältin Maître Zakine, Doktor der Rechtswissenschaften

Beratung per Telefon und Videokonferenz — Schnelle Terminvergabe

Termin vereinbaren
1. Beratung 30 Minuten - 45€

🔒 Confidentiel • Sans engagement • Réponse rapide