Aller au contenu principal
Trust und Erbschaftsteuer: Steuerentstehung auf den Zeitpunkt der Ausschüttung verschoben
Droit-immobilier

Trust und Erbschaftsteuer: Steuerentstehung auf den Zeitpunkt der Ausschüttung verschoben

📅 Décision du 18 November 2020⚖️ Cour de cassation👁️ 21 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationshof stellt klar, dass für in einem Trust befindliche Vermögenswerte der Steuertatbestand für die Übertragungssteuern nicht der Tod des Treugebers ist, sondern die tatsächliche Ausschüttung an den Begünstigten. Eine Entscheidung, die die internationale Erbschaftsbesteuerung umwälzt.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 18-14.242 • 2020-11-18 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie wohnen in Millau, haben Vermögenswerte in einen angelsächsischen Trust eingebracht, um Ihre Erbfolge zu regeln. Sie sterben. Ihre Erben glauben, dass die Erbschaftsteuer sofort fällig ist. Aber nein. Der Kassationshof hat entschieden: Der Steuertatbestand ist die Ausschüttung der Vermögenswerte an den Begünstigten, nicht der Tod. Eine Feinheit, die teuer werden kann … oder im Gegenteil eine steuerliche Atempause verschafft. Also, wozu dient diese Rechtsprechung?

Diese Frage stellen sich viele Eigentümer, insbesondere solche mit Auslandsbezug. Ein Trust ist eine rechtliche Struktur, die es ermöglicht, Vermögenswerte für eine andere Person zu verwalten. Im französischen Steuerrecht ist der Zeitpunkt, zu dem die Steuer fällig wird, entscheidend. Und die Steuerverwaltung hat lange angenommen, dass der Tod des Treugebers (der den Trust errichtet) die Steuer auslöst. Der Kassationshof sagt nein.

In einem Urteil vom 18. November 2020 (Nr. 18-14.242) hat das oberste Gericht daran erinnert, dass der Steuertatbestand für die Schenkungs- und Erbschaftsteuer (droits de mutation à titre gratuit) der Eigentumsübergang ist. Bei einem Trust findet dieser Übergang erst bei der Ausschüttung des Vermögens an den endgültigen Begünstigten statt, zum Zeitpunkt der Auflösung des Trusts. Eine Entscheidung, die Steuerpflichtige vor einer vorzeitigen Besteuerung schützt.

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

Herr W G..., ein in Espalion ansässiger Franzose, hatte zu Lebzeiten einen Trust errichtet, um seine finanziellen Vermögenswerte zu verwalten. Er hatte sich den Nießbrauch (das Recht, die Vermögenswerte zu nutzen und die Erträge daraus zu beziehen) vorbehalten, während das Bloßeigentum (das Recht, über das Vermögen zu verfügen, ohne es zu nutzen) seinen Erben ab seinem Tod zufiel. Bei seinem Tod sah der Trust vor, dass der Nießbrauch erlischt und die Erben das Volleigentum erhalten.

Die Steuerverwaltung wollte dieses Erlöschen des Nießbrauchs als steuerpflichtigen Eigentumsübergang besteuern. Sie war der Ansicht, dass der Tod des Treugebers den Steuertatbestand für die Übertragungssteuern darstellt. Die Erben widersprachen: Nach ihrer Auffassung hatte der Tod lediglich den Nießbrauch beendet, ohne dass ein neuer Eigentumsübergang stattgefunden habe. Das Bloßeigentum habe ihnen bereits seit dem Tod von W G... zugestanden, und der Nießbrauch sei erloschen, ohne eine Besteuerung auszulösen.

Der Fall gelangte vor Gericht. In erster Instanz gab das Gericht der Verwaltung recht. In der Berufung hob das Berufungsgericht die Entscheidung jedoch auf und entschied, dass der Eigentumsübergang auf die Erben erst bei der Auflösung des Trusts, also bei der tatsächlichen Ausschüttung der Vermögenswerte, stattgefunden habe. Die Verwaltung legte Kassation ein, aber der Kassationshof bestätigte das Berufungsurteil und wies die Revision zurück.

Die Begründung des Gerichts — aufgeschlüsselt

Der Kassationshof stützt sich auf Artikel 750 ter des Allgemeinen Steuergesetzbuchs (Code général des impôts, CGI) in der Fassung des Gesetzes vom 30. Dezember 1998. Diese Vorschrift bestimmt, dass der Steuertatbestand für die Schenkungs- und Erbschaftsteuer der Eigentumsübergang ist. Nach Auffassung des Gerichts erfolgt dieser Übergang im Rahmen eines Trusts nicht mit dem Tod des Treugebers, sondern in dem Moment, in dem das Trustvermögen an den endgültigen Begünstigten ausgeschüttet wird, also bei Auflösung des Trusts.

Warum? Weil der Trust eine eigenständige juristische Einheit ist, die das Vermögen hält. Der Treugeber entäußert sich seines Vermögens, indem er den Trust errichtet. Erst bei der Ausschüttung erhält der Begünstigte das Eigentum. Der Tod des Treugebers ist nur ein Ereignis, das die Ausschüttung auslösen kann, aber nicht der Übergang selbst.

Damit weist das Gericht das Argument der Verwaltung zurück, wonach das Erlöschen des Nießbrauchs beim Tod einen steuerpflichtigen Übergang darstelle. Es stellt klar, dass Nießbrauch und Bloßeigentum getrennte Rechte sind. Das Bloßeigentum gehörte den Erben bereits seit dem Tod von W G... (gemäß den Trustbestimmungen). Das Erlöschen des Nießbrauchs führte lediglich zur Vereinigung der beiden Rechte, ohne einen neuen steuerbaren Übergang zu schaffen.

Dieses Urteil bestätigt einen Trend in der Rechtsprechung, der Steuerpflichtige gegenüber der Steuerverwaltung schützt. Es handelt sich nicht um eine Kehrtwende, sondern um eine wichtige Klarstellung zum Zeitpunkt der Besteuerung von Trusts.

Was das für Sie konkret ändert

Wenn Sie Treugeber eines Trusts (der den Trust errichtet) oder Begünstigter (der die Vermögenswerte erhält) sind, betrifft Sie diese Entscheidung direkt. Konkret sind die Erbschaftsteuern nicht am Tag Ihres Todes fällig, sondern erst, wenn der Trust sein Vermögen ausschüttet, manchmal Jahre später. Dies kann es Ihnen ermöglichen, die Steuerzahlung aufzuschieben oder sogar Ihre Steuersituation zu optimieren, wenn die Ausschüttung in einem günstigeren Kontext erfolgt.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Stellen Sie sich einen Trust in Espalion mit einem Vermögen von 500.000 € vor. Beim Tod des Treugebers im Jahr 2020 wären die Erben nach Auffassung der Verwaltung mit 20 % (also 100.000 €) steuerpflichtig. Aber nach dieser Rechtsprechung, wenn der Trust das Vermögen erst 2025 ausschüttet, ist die Steuer erst 2025 fällig. In der Zwischenzeit können die Erben die Mittel anlegen und Zinsen erzielen.

Achtung jedoch: Wenn Sie Begünstigter sind, müssen Sie die Ausschüttung erklären und zu diesem Zeitpunkt die Steuern zahlen. Vernachlässigen Sie diese Pflicht nicht, da die Verwaltung Sie mit Strafen nachfordern kann. Wenn Sie Erbe eines Trusts sind, prüfen Sie das Auflösungsdatum des Trusts und planen Sie die Zahlung vorausschauend.

Vier Tipps, um solche Streitigkeiten zu vermeiden

  • Bewahren Sie alle Gründungsdokumente des Trusts auf: Trusturkunde, Nacht

Questions fréquentes

Qu'est-ce qu'un trust ?

Un trust est une structure juridique anglo-saxonne où un constituant transfère des biens à un trustee qui les gère pour un bénéficiaire. Le constituant peut conserver l'usufruit.

Le trust est-il imposable en France ?

Oui, depuis 2011, les trusts doivent être déclarés. Les distributions sont soumises aux droits de mutation à titre gratuit (succession ou donation).

Quand dois-je payer les droits de succession sur un trust ?

Au moment de la distribution effective des biens au bénéficiaire, pas au décès du constituant, sauf si le trust prévoit une distribution immédiate au décès.

Que faire si l'administration me réclame des droits avant la distribution ?

Contestez en vous référant à cette jurisprudence. Consultez un avocat pour préparer une réclamation contentieuse.

Puis-je éviter l'impôt en créant un trust ?

Non, l'impôt sera dû un jour ou l'autre. Le trust permet de différer, pas d'effacer la dette fiscale.

Informations juridiques

  • Numéro: 18-14.242
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 18 novembre 2020

Mots-clés

trustdroits de successionfait générateurfiscalité internationaleCour de cassation

Cas d'usage pratiques

1

Héritier d'un trust à Millau : différer l'impôt

M. D., héritier d'un trust constitué par son père à Millau, reçoit les biens 5 ans après le décès. Sans cette décision, il aurait dû payer 200 000 € d'impôt immédiatement. Grâce à elle, il paie en 2025.

Application pratique:

Vérifiez la date de clôture du trust dans l'acte constitutif. Déclarez la distribution l'année de sa réception. Anticipez le paiement des droits avec un prêt ou une vente partielle des biens.

2

Constituant d'un trust à Espalion : choisir la date de distribution

Mme F., propriétaire à Espalion, crée un trust pour ses petits-enfants. Elle prévoit une distribution à leurs 25 ans. Cette décision lui permet de maîtriser le fait générateur.

Application pratique:

Rédigez l'acte de trust avec une clause de distribution à une date précise ou à un événement futur (majorité, mariage). Évitez une distribution automatique au décès pour différer l'impôt.

3

Bénéficiaire d'un trust étranger : éviter un redressement fiscal

M. L., résident à Rodez, reçoit une distribution d'un trust britannique en 2023. Il ne la déclare pas. L'administration le redresse avec pénalités.

Application pratique:

Déclarez chaque distribution dans votre déclaration de revenus (case 3TT) et payez les droits de mutation dans les 6 mois suivant la distribution. Consultez un avocat pour vérifier si le trust a été déclaré à sa création.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

Prendre rendez-vous →

Avertissement: Les analyses présentées sur ce site sont fournies à titre informatif uniquement et ne constituent pas des conseils juridiques personnalisés. Pour une consultation adaptée à votre situation, contactez un avocat.

★★★★★4.9/5 — Google Reviews

Does this affect you?

Consult Maître Zakine — lawyer, Doctor of Law. Fast, clear answer.

Book a consultation →

🔒 Confidential · No obligation

📬 Get legal updates

One legal analysis per week, straight to your inbox. Free, no spam.

🔒 1-click unsubscribe · GDPR compliant

Articles similaires en Droit-immobilier

Voir tout →

Servitude de passage et tierce opposition : protéger son droit d'accès en copropriété

Un copropriétaire peut-il s'opposer à la suppression d'une servitude de passage qui profite à son lot, même si le syndicat accepte la fin de l'enclave ? La Cour de cassation répond oui, reconnaissant un intérêt distinct pour agir en tierce opposition.

23 juil. 2026Lire →

Enclave et servitude : quand le droit du travail ne crée pas de passage forcé

La Cour de cassation rappelle que l'état d'enclave d'un fonds ne peut résulter des obligations réglementaires imposées aux entreprises en matière d'issues et dégagements. Ainsi, un propriétaire ne peut exiger un passage sur le fonds voisin au seul motif que son bâtiment doit respecter des normes de sécurité incendie.

23 juil. 2026Lire →

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence, le préavis s'impose

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence de cette convention, les parties à un contrat de transport public routier de marchandises n'ont pas stipulé une durée de préavis de rupture, cette durée est fixée par un contrat-type approuvé par décret pris en application de l'article L. 1432-4 du code des transports. Les dispositions de l'article L. 442-6, I, 5°, devenu L. 442-1, II, du code de commerce ne trouvent alors pas à s'appliquer. Il en va de même lorsque la convention écrite renvoie expressément à la clause du contrat-type fixant une telle durée. Lorsque les parties ont conclu un contrat écrit stipulant la durée du préavis de rupture, les dispositions de l'article L. 442-1, II, du code de commerce sont applicables. Dans cette hypothèse, l'auteur de la rupture qui a consenti à son partenaire un délai de préavis au moins égal à celui prévu au contrat-type dans sa version en vigueur à la date de la notification de la rupture, ne saurait voir sa responsabilité engagée sur le fondement de ce texte

23 juil. 2026Lire →

Explorez plus d'analyses juridiques en droit droit-immobilier

Tous les articles Droit-immobilier
★★★★★4.9/5 — Avis Google

Rechtsanwältin Maître Zakine, Doktor der Rechtswissenschaften

Beratung per Telefon und Videokonferenz — Schnelle Terminvergabe

Termin vereinbaren
1. Beratung 30 Minuten - 45€

🔒 Confidentiel • Sans engagement • Réponse rapide