Aller au contenu principal
Immobilienmakler: Pflicht zur Überprüfung der Zahlungsfähigkeit des Käufers vor dem Verkauf
Droit-immobilier

Immobilienmakler: Pflicht zur Überprüfung der Zahlungsfähigkeit des Käufers vor dem Verkauf

📅 Décision du 11 Dezember 2019⚖️ Cour de cassation👁️ 18 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof erinnert daran, dass der Immobilienmakler die Zahlungsfähigkeit des von ihm dem Verkäufer vorgestellten Käufers überprüfen und gegebenenfalls zur Sicherung beraten muss. Ein Mangel an Sorgfalt begründet seine Haftung.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 18-24.381 • 2019-12-11 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie verkaufen Ihr Haus in Aubigny-sur-Nère seit mehreren Monaten. Der Immobilienmakler präsentiert Ihnen endlich einen Käufer, der Vorvertrag ist unterschrieben. Nur dass der Käufer am Tag der Unterzeichnung beim Notar nicht zahlen kann. Sie haben bereits Ihre neue Wohnung reserviert, alles ist blockiert. Was ist passiert? Hat der Makler seine Aufgabe nicht erfüllt?

Diese Situation, die Tausende von Eigentümern jedes Jahr erleben, hat der Kassationsgerichtshof in einem Urteil vom 11. Dezember 2019 entschieden. Die zentrale Frage: Muss der Immobilienmakler überprüfen, ob der Käufer wirklich die Mittel zum Kauf hat? Und wenn sich dieser als zahlungsunfähig erweist, wer zahlt den Schaden?

Die Antwort ist klar: Ja, der Makler hat eine Pflicht zur Überprüfung der Zahlungsfähigkeit des Käufers. Tut er dies nicht oder berät er den Verkäufer nicht über die Sicherung (wie eine Vertragsstrafe oder eine Kaution), kann er haftbar gemacht werden. Vollständige Analyse dieser Entscheidung, die die Spielregeln für Immobilienprofis und ihre Kunden ändert.

Der Sachverhalt: eine Geschichte, wie sie jeden Tag passiert

Herr X, Eigentümer eines Hauses in Aubigny-sur-Nère, erteilt am 30. August 2014 einem Immobilienbüro einen Verkaufsauftrag. Der Makler findet schnell einen Käufer: Der Vorvertrag wird bereits am 22. September 2014 unterzeichnet. Bis dahin läuft alles gut. Aber am Tag der notariellen Beurkundung erscheint der Käufer nicht. Oder besser gesagt, er erscheint … ohne die erforderlichen Mittel. Er ist zahlungsunfähig – er hat einfach nicht die Mittel zum Kauf.

Der wütende Verkäufer verklagt den Immobilienmakler. Sein Argument: Der Makler hat die Zahlungsfähigkeit des Käufers nicht überprüft, bevor er den Vorvertrag unterschreiben ließ. Er hätte ihn warnen und ihm raten müssen, Sicherheiten zu verlangen (z. B. eine erhebliche Kaution oder eine abschreckende Vertragsstrafe). Der Makler verteidigt sich damit, dass der Verkauf schnell ging und der Verkäufer es eilig hatte. Aber das Berufungsgericht von Bourges und dann der Kassationsgerichtshof sehen das anders.

Der Fall ging bis zum höchsten Gericht, das die Haftung des Maklers bestätigte. Für die Richter muss der Immobilienfachmann, der bei der Abfassung des Vorvertrags mitwirkt, sicherstellen, dass der Käufer zahlen kann. Dies ist eine vertragliche Pflicht (die sich aus dem Maklervertrag ergibt) gegenüber seinem Kunden, dem Verkäufer.

Die Argumentation des Gerichts – aufgeschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof stützt sich auf Artikel 1240 des Code civil (ehemals 1382), der besagt: „Jede Handlung eines Menschen, die einem anderen einen Schaden zufügt, verpflichtet denjenigen, durch dessen Verschulden er eingetreten ist, zum Ersatz.“ In klarer Sprache: Wenn Sie jemandem durch Ihre Fahrlässigkeit einen Schaden zufügen, müssen Sie ihn entschädigen.

Hier hatte der Immobilienmakler einen Auftrag (Vertrag, durch den der Verkäufer ihm den Verkauf anvertraut). Dieser Auftrag beinhaltet eine verstärkte Sorgfaltspflicht: Der Makler muss alles tun, um den Verkauf erfolgreich abzuschließen, aber auch die Interessen seines Kunden schützen. Indem er einen Käufer präsentierte, ohne dessen finanzielle Leistungsfähigkeit zu überprüfen, hat er seine Beratungspflicht (Pflicht, den Kunden über Risiken zu informieren und zu warnen) verletzt.

Die Richter stellen klar, dass der Makler, wenn er bei der Abfassung des Vorvertrags mitwirkt, sich nicht darauf beschränken kann, die Parteien zusammenzubringen. Er muss dem Verkäufer gegebenenfalls raten, Sicherheiten zu verlangen (wie eine Vertragsstrafe – eine bei Nichterfüllung fällige Summe – oder eine beim Notar hinterlegte Kaution). Tut er dies nicht, haftet er vertraglich (Haftung wegen Nichterfüllung eines Vertrags).

Diese Entscheidung bestätigt eine ständige Rechtsprechung: Immobilienfachleute sind keine bloßen Vermittler. Ihre Beratungspflicht ist weitreichend, insbesondere wenn sie an der Abfassung von Urkunden mitwirken. Achtung: Gilt diese Pflicht auch, wenn der Verkäufer ein erfahrener Fachmann ist (z. B. ein Bauträger)? Das Urteil sagt dazu nichts, aber der Trend geht zu einem verstärkten Schutz des nicht professionellen Verkäufers.

Was das für Sie konkret ändert

Für verkaufende Eigentümer: Sie können nun von Ihrem Makler verlangen, dass er die Zahlungsfähigkeit des Käufers überprüft. Tut er dies nicht und scheitert der Verkauf, können Sie Schadensersatz verlangen. Beispiel: In Vierzon erhielt ein Verkäufer, dessen Verkauf nach sechsmonatiger Wartezeit platzte, 15.000 € Entschädigung für immaterielle und finanzielle Schäden (Notarkosten, Verlust der Chance, an einen anderen zu verkaufen).

Für Käufer: Diese Entscheidung betrifft Sie nicht direkt, aber seien Sie sich bewusst, dass der Makler Sie nach Einkommensnachweisen oder einer Kreditzusage fragen kann. Nehmen Sie es nicht übel: Es dient dem Schutz des Verkäufers. Wenn Sie gefälschte Dokumente vorlegen, riskieren Sie eine Strafverfolgung wegen Urkundenfälschung.

Für Immobilienmakler: Ihre Haftung beginnt, sobald Sie einen Vorvertrag verfassen oder daran mitwirken. Sie müssen vom Käufer verlangen: einen Wohnsitznachweis, die letzten drei Gehaltsabrechnungen, einen Steuerbescheid und vor allem eine Kreditbestätigung oder einen Finanzierungsplan. Hat der Käufer keinen Kredit, raten Sie dem Verkäufer, eine aufschiebende Bedingung der Kreditaufnahme (Bedingung, die den Verkauf aufhebt, wenn der Kredit nicht gewährt wird) und eine Kaution von mindestens 5 bis 10 % des Preises zu vereinbaren.

Für Notare: Auch sie haben eine Beratungspflicht, aber das Urteil r

Questions fréquentes

Puis-je annuler la vente si l'acquéreur n'a pas les fonds ?

Oui, si le compromis contient une clause suspensive d'obtention de prêt. Sinon, vous pouvez demander des dommages et intérêts à l'agent s'il n'a pas vérifié la solvabilité.

L'agent doit-il vérifier la solvabilité même si le vendeur est un professionnel ?

La jurisprudence ne fait pas de distinction claire, mais le devoir de conseil s'applique à tous les clients, sauf s'ils sont avertis et ont expressément renoncé à cette vérification.

Quels délais pour agir contre l'agent immobilier ?

Vous avez 5 ans à compter du jour où vous avez eu connaissance du dommage (prescription civile). Mais mieux vaut agir rapidement.

Quel montant puis-je réclamer ?

Tout dépend du préjudice : frais de notaire perdus, différence de prix si vous avez revendu moins cher, préjudice moral. Comptez souvent entre 5 000 € et 30 000 €.

Que faire si l'agent refuse de me communiquer les justificatifs ?

Mettez-le en demeure par lettre recommandée avec accusé de réception. S'il persiste, consultez un avocat.

Informations juridiques

  • Numéro: 18-24.381
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 11 décembre 2019

Mots-clés

agent immobiliersolvabilité acquéreurdevoir de conseilresponsabilité contractuellevente immobilière

Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire vendeur à Aubigny-sur-Nère : vente échouée

Un propriétaire vend sa maison à Aubigny-sur-Nère. L'agent trouve un acquéreur, compromis signé, mais le jour de la vente, l'acquéreur n'a pas les fonds. Le vendeur perd six mois et doit vendre à un prix inférieur.

Application pratique:

Vous pouvez assigner l'agent pour manquement à son devoir de conseil. Rassemblez les preuves (mandat, compromis, échanges). Consultez un avocat pour évaluer le préjudice (frais de notaire, perte de chance).

2

Agent immobilier à Vierzon : comment se protéger

Un agent à Vierzon souhaite éviter les poursuites. Il doit désormais systématiquement demander les justificatifs de solvabilité à tout acquéreur avant la signature du compromis.

Application pratique:

Mettez en place une check-list : pièce d'identité, justificatif de domicile, 3 derniers bulletins de salaire, avis d'imposition, attestation de prêt. Conservez ces documents dans le dossier. Si l'acquéreur refuse, informez le vendeur par écrit.

3

Acquéreur : que risque-t-on si on fournit de faux documents ?

Un acquéreur à Vierzon fournit de faux bulletins de salaire pour obtenir le compromis. La vente échoue, le vendeur porte plainte.

Application pratique:

L'acquéreur risque des poursuites pénales pour faux et usage de faux (jusqu'à 3 ans de prison et 45 000 € d'amende). Le vendeur peut aussi demander des dommages et intérêts. Mieux vaut être transparent et demander un prêt avant de signer.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

Prendre rendez-vous →

Avertissement: Les analyses présentées sur ce site sont fournies à titre informatif uniquement et ne constituent pas des conseils juridiques personnalisés. Pour une consultation adaptée à votre situation, contactez un avocat.

Articles similaires en Droit-immobilier

Voir tout →

Servitude de passage et tierce opposition : protéger son droit d'accès en copropriété

Un copropriétaire peut-il s'opposer à la suppression d'une servitude de passage qui profite à son lot, même si le syndicat accepte la fin de l'enclave ? La Cour de cassation répond oui, reconnaissant un intérêt distinct pour agir en tierce opposition.

23 juil. 2026Lire →

Enclave et servitude : quand le droit du travail ne crée pas de passage forcé

La Cour de cassation rappelle que l'état d'enclave d'un fonds ne peut résulter des obligations réglementaires imposées aux entreprises en matière d'issues et dégagements. Ainsi, un propriétaire ne peut exiger un passage sur le fonds voisin au seul motif que son bâtiment doit respecter des normes de sécurité incendie.

23 juil. 2026Lire →

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence, le préavis s'impose

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence de cette convention, les parties à un contrat de transport public routier de marchandises n'ont pas stipulé une durée de préavis de rupture, cette durée est fixée par un contrat-type approuvé par décret pris en application de l'article L. 1432-4 du code des transports. Les dispositions de l'article L. 442-6, I, 5°, devenu L. 442-1, II, du code de commerce ne trouvent alors pas à s'appliquer. Il en va de même lorsque la convention écrite renvoie expressément à la clause du contrat-type fixant une telle durée. Lorsque les parties ont conclu un contrat écrit stipulant la durée du préavis de rupture, les dispositions de l'article L. 442-1, II, du code de commerce sont applicables. Dans cette hypothèse, l'auteur de la rupture qui a consenti à son partenaire un délai de préavis au moins égal à celui prévu au contrat-type dans sa version en vigueur à la date de la notification de la rupture, ne saurait voir sa responsabilité engagée sur le fondement de ce texte

23 juil. 2026Lire →

Explorez plus d'analyses juridiques en droit droit-immobilier

Tous les articles Droit-immobilier
★★★★★4.9/5 — Avis Google

Rechtsanwältin Maître Zakine, Doktor der Rechtswissenschaften

Beratung per Telefon und Videokonferenz — Schnelle Terminvergabe

Termin vereinbaren
1. Beratung 30 Minuten - 45€

🔒 Confidentiel • Sans engagement • Réponse rapide