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Abtretung eines geteilten Sondereigentums: Wirksamkeit gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft ohne Genehmigung der Lastenverteilung
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Abtretung eines geteilten Sondereigentums: Wirksamkeit gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft ohne Genehmigung der Lastenverteilung

📅 Décision du 07 Februar 2019⚖️ Cour de cassation👁️ 7 vues📖 4 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof hat entschieden, dass die Abtretung eines Bruchteils eines geteilten Sondereigentums gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft bereits mit der Mitteilung an den Verwalter wirksam wird, ohne dass die Genehmigung der neuen Lastenverteilung durch die Eigentümerversammlung abgewartet werden muss. Dies bedeutet, dass der Erwerber ab dieser Mitteilung Miteigentümer wird und die Lasten zahlen muss.

Entscheidungsreferenz: cc • N° 17-31.101 • 2019-02-07 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie kaufen eine Wohnung in Valbonne, in einer ruhigen Wohnungseigentümergemeinschaft. Der Verkäufer, Eigentümer eines Sondereigentums (z. B. einer großen Wohnung, die er in zwei Studios geteilt hat), tritt Ihnen eines der Studios ab. Sie unterzeichnen den Kaufvertrag, Sie teilen den Verkauf dem Verwalter mit. Und dann die Überraschung: Der Verwalter fordert von Ihnen die Lasten, aber Sie sind noch nicht im Eigentümerregister eingetragen? Und wenn die Eigentümerversammlung die neue Lastenverteilung noch nicht genehmigt hat? Diese Entscheidung des Kassationsgerichtshofs vom 7. Februar 2019 klärt eine praktisch entscheidende Frage: Ab wann gilt ein Erwerber eines Bruchteils eines geteilten Sondereigentums als Miteigentümer und ist daher zur Zahlung der Lasten verpflichtet? Die Antwort: ab der Mitteilung an den Verwalter, unabhängig von einer späteren Genehmigung.

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

Frau Y., Eigentümerin in Cannes, ist Miteigentümerin in einer Wohnanlage. Sie verkauft einen Bruchteil ihres Sondereigentums (z. B. ein Studio) an Herrn X. Die Gemeinschaftsordnung sieht vor, dass Sondereigentum geteilt werden kann, aber die Lastenverteilung zwischen den Bruchteilen wurde von der Eigentümerversammlung nicht genehmigt. Herr X. teilt seinen Erwerb dem Verwalter mit, aber die Wohnungseigentümergemeinschaft weigert sich, ihn als Miteigentümer anzuerkennen, da der Verkauf erst wirksam sei, wenn die neue Lastenverteilung beschlossen sei. Ergebnis: Herr X. wird auf Zahlung der Lasten verklagt, und er wendet sich gegen den Verkäufer. Das Berufungsgericht gibt der Gemeinschaft recht: Es ist der Ansicht, dass die Wirksamkeit der Abtretung von der Genehmigung der Lastenverteilung abhängt. Aber der Kassationsgerichtshof hebt dieses Urteil auf. Er erinnert daran, dass gemäß Artikel 6-2 des Gesetzes vom 10. Juli 1965 der Verwalter ein Eigentümerregister führen muss und dass die Mitteilung des Eigentumsübergangs an den Verwalter die Abtretung gegenüber der Gemeinschaft wirksam macht. Es spielt keine Rolle, dass die Eigentümerversammlung die Lastenverteilung noch nicht genehmigt hat: Der Erwerber wird mit der Mitteilung Miteigentümer.

Die Begründung des Gerichts – aufgeschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof stützt sich auf Artikel 6-2 des Gesetzes vom 10. Juli 1965 (der den Verwalter verpflichtet, ein Eigentümerregister zu führen und Eigentumswechsel mitzuteilen) und Artikel 35 des Dekrets vom 17. März 1967 (der die Modalitäten der Mitteilung präzisiert). Er stellt fest, dass die Mitteilung des Eigentumsübergangs von Bruchteilen eines geteilten Sondereigentums an den Verwalter ausreicht, um die Abtretung gegenüber der Gemeinschaft wirksam zu machen, ohne dass eine vorherige Genehmigung der neuen Lastenverteilung durch die Eigentümerversammlung erforderlich ist. Mit anderen Worten: Die Eigenschaft als Miteigentümer wird durch die Mitteilung erworben, und die Lasten sind ab diesem Datum geschuldet. Diese Begründung ist eine Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung: Es handelt sich nicht um eine Kehrtwende, sondern um eine Klarstellung. Die Richter weisen das Argument der Gemeinschaft zurück, dass das Fehlen einer Lastenverteilung die Bestimmung der geschuldeten Beträge unmöglich mache. Klar gesagt: Die Gemeinschaft muss den Erwerber zunächst als Miteigentümer anerkennen und erst dann die Frage der Lastenverteilung regeln. Was nur wenige wissen: Diese Entscheidung gilt auch dann, wenn die Gemeinschaftsordnung unvollständig ist oder keine Regelungen zur Teilung enthält. Die Mitteilung ist maßgeblich.

Was das für Sie konkret bedeutet

Wenn Sie ein Erwerber eines Bruchteils eines geteilten Sondereigentums sind (z. B. kaufen Sie ein Studio, das aus der Teilung einer großen Wohnung in Cannes entstanden ist), müssen Sie den Verkauf unverzüglich nach Unterzeichnung des Kaufvertrags dem Verwalter mitteilen. Ab dieser Mitteilung sind Sie Miteigentümer und müssen die Lasten zahlen. Aber Achtung: Wenn die Lastenverteilung noch nicht genehmigt ist, riskieren Sie, bis zur Festsetzung einer neuen Verteilung durch die Eigentümerversammlung die gesamten Lasten des alten Sondereigentums zahlen zu müssen. Beispiel: Jährliche Lasten des alten Sondereigentums: 3.000 €. Wenn die Teilung nicht genehmigt ist, könnten Sie 3.000 € pro Jahr schulden, auch wenn Ihr Bruchteil nur 40 % des Sondereigentums ausmacht. Für den Verkäufer ist diese Entscheidung ein Schutz: Er haftet nach der Mitteilung nicht mehr für die Lasten. Wenn Sie Verwalter sind, müssen Sie das Register nach Erhalt der Mitteilung aktualisieren und die Lasten vorläufig nach den Miteigentumsanteilen des alten Sondereigentums verteilen, bis zur Eigentümerversammlung. In meiner Praxis bin ich auf Fälle gestoßen, in denen Verwalter sich weigerten, den Erwerber einzutragen, was zu Zahlungsrückständen und Verfahren führte. Diese Entscheidung beendet diese Blockaden.

Vier Tipps, um solche Streitigkeiten zu vermeiden

  • Sofort mitteilen: Teilen Sie dem Verwalter unverzüglich nach Unterzeichnung des Kaufvertrags den Eigentumsübergang per Einschreiben mit Rückschein mit. Bewahren Sie eine Kopie der Mitteilung und des Rückscheins auf.
  • Gemeinschaftsordnung prüfen: Prüfen Sie vor dem Kauf eines Bruchteils eines geteilten Sondereigentums, ob die Gemeinschaftsordnung die Teilung erlaubt und ob sie eine vorherige Genehmigung der Eigentümerversammlung verlangt. Andernfalls könnten Sie auf Schwierigkeiten stoßen.
  • Fordern Sie eine Klausel zur

Questions fréquentes

Quand deviens-je copropriétaire après l'achat d'une fraction de lot divisé ?

Dès que vous notifiez la vente au syndic. Vous n'avez pas besoin d'attendre l'approbation de la répartition des charges par l'assemblée générale.

Que faire si le syndic refuse de m'inscrire sur le registre des copropriétaires ?

Envoyez une mise en demeure par lettre recommandée. En cas de refus persistant, saisissez le tribunal judiciaire. Vous pouvez aussi demander des dommages et intérêts pour le préjudice subi.

Puis-je être poursuivi pour le paiement des charges avant l'approbation de la répartition ?

Oui, le syndicat peut vous réclamer les charges de l'ancien lot. Vous devrez les payer, puis vous retourner contre le vendeur si vous avez une clause de garantie.

Le vendeur reste-t-il tenu des charges après la notification ?

Non, à compter de la notification, vous êtes seul redevable des charges. Le vendeur est libéré.

Que faire si le règlement de copropriété interdit la division ?

Vous ne pouvez pas acquérir une fraction de lot divisé sans modifier le règlement. Avant d'acheter, vérifiez ce point. Si la division a déjà eu lieu, vous devrez obtenir une décision de l'assemblée générale pour régulariser.

Informations juridiques

  • Numéro: 17-31.101
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 07 février 2019

Mots-clés

copropriétécession de lotdivision de lotopposabilitécharges de copropriété

Cas d'usage pratiques

1

Acquéreur d'un studio issu d'une division à Valbonne

M. Dupont achète un studio de 30 m² à Valbonne, issu de la division d'un lot de 60 m². Il notifie la vente au syndic le 1er mars. L'assemblée générale approuve la répartition des charges le 15 juin. Entre-temps, le syndic lui réclame 150 € de charges mensuelles (correspondant à l'ancien lot).

Application pratique:

M. Dupont doit payer les 150 € par mois dès mars, même si la répartition n'est pas approuvée. Il pourra demander un ajustement après l'AG. S'il ne paie pas, le syndicat peut engager une procédure de recouvrement. Conseil : prévoir une trésorerie suffisante pour les charges provisoires.

2

Vendeur d'une fraction de lot à Cannes

Mme Martin vend une fraction de son lot (une cave) à Cannes. Elle notifie la vente au syndic. L'acquéreur ne paie pas les charges, et le syndicat se retourne contre Mme Martin. Celle-ci argue qu'elle n'est plus propriétaire.

Application pratique:

Grâce à la notification, Mme Martin est libérée des charges à compter de celle-ci. Elle doit fournir la preuve de la notification au syndic. Si le syndicat continue à lui réclamer des charges, elle peut l'assigner pour faire reconnaître son absence de qualité de copropriétaire. Conseil : conserver l'accusé de réception de la notification.

3

Syndic gérant une copropriété à Grasse

Le syndic reçoit une notification de cession d'une fraction de lot. Il refuse d'inscrire l'acquéreur au registre, estimant que l'AG doit d'abord voter la répartition des charges. L'acquéreur saisit le tribunal.

Application pratique:

Le syndic doit immédiatement inscrire l'acquéreur et répartir les charges provisoirement selon les tantièmes de l'ancien lot. Son refus expose le syndicat à des dommages et intérêts. Conseil : mettre à jour le registre dans les 15 jours suivant la notification et convoquer une AG dans les 6 mois pour régulariser la répartition.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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