Aller au contenu principal
Abtretung von Mieteinnahmen als Sicherheit: Die Falle der Insolvenzverfahren (Cass. civ. 26. Mai 2010)
Droit-immobilier

Abtretung von Mieteinnahmen als Sicherheit: Die Falle der Insolvenzverfahren (Cass. civ. 26. Mai 2010)

📅 Décision du 26 Mai 2010⚖️ Cour de cassation👁️ 9 vues📖 5 min de lecture

Ein Darlehensgeber, dem Mieteinnahmen als Sicherheit für ein Darlehen abgetreten wurden, kann die nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen den Darlehensnehmer vereinnahmten Mieten behalten? Der Kassationsgerichtshof hat entschieden: Ja, dank des Zurückbehaltungsrechts. Erläuterungen und Ratschläge für Eigentümer und Fachleute.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 09-13.388 • 2010-05-26 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich einen Eigentümer in Beaulieu-sur-Mer vor, der einem Investor ein Immobiliendarlehen gewährt hat. Zur Sicherung nimmt er eine Abtretung der Mieteinnahmen, die der Darlehensnehmer aus einer Mietimmobilie erzielt. Alles funktioniert gut, die Mieten werden direkt an den Darlehensgeber gezahlt. Doch dann wird über den Darlehensnehmer ein gerichtliches Sanierungsverfahren eröffnet. Die Organe des Insolvenzverfahrens verlangen, dass die Mieten an sie ausgekehrt werden. Kann der Darlehensgeber sie behalten?

Diese für jeden gesicherten Gläubiger entscheidende Frage wurde vom Kassationsgerichtshof in einem Urteil vom 26. Mai 2010 (Nr. 09-13.388) entschieden. Das oberste Gericht stellt klar, dass die Abtretung von Mieteinnahmen als Sicherheit, wenn sie dem Mieter gemäß Artikel 1690 des Code civil mitgeteilt wurde, dem Darlehensgeber ein Zurückbehaltungsrecht an den Mieten verschafft. Dieses Zurückbehaltungsrecht ist dem Insolvenzverfahren gegenüber wirksam, sodass der Darlehensgeber die nach dem Eröffnungsurteil vereinnahmten Mieten behalten darf.

Kurz gesagt: Der gesicherte Gläubiger ist kein gewöhnlicher ungesicherter Gläubiger. Er genießt einen besonderen Schutz. Aber Vorsicht: Dieser Schutz ist nicht absolut; er setzt voraus, dass die Abtretung ordnungsgemäß mitgeteilt wurde und der Darlehensgeber die Mieten tatsächlich vor Verfahrenseröffnung vereinnahmt hat. Das Urteil des Berufungsgerichts, das die Herausgabe der nach Verfahrenseröffnung vereinnahmten Mieten angeordnet hatte, wird aufgehoben. Erläuterungen.

Der Sachverhalt: Eine Geschichte, wie sie täglich vorkommt

Herr X, Eigentümer eines Gebäudes in Villefranche-sur-Mer, gewährt Herrn Y, Betreiber eines Geschäftsbetriebs, ein Darlehen. Zur Sicherung der Rückzahlung tritt Herr Y die Mieteinnahmen ab, die er von seinem gewerblichen Mieter erhält. Die Abtretung wird dem Mieter am 15. Januar 1998 mitgeteilt. Daraufhin zahlt der Mieter die Mieten direkt an Herrn X. Bis Dezember 1999 läuft alles gut.

Am 1. Dezember 1999 wird jedoch über Herrn Y das gerichtliche Sanierungsverfahren eröffnet. Der gerichtliche Verwalter ist der Ansicht, dass die von Herrn X nach diesem Datum vereinnahmten Mieten dem Insolvenzverfahren zustehen. Er verklagt Herrn X auf Herausgabe. Das Berufungsgericht Montpellier gibt dem Verwalter recht: Nach seiner Auffassung stellt die Abtretung von Mieteinnahmen kein Privileg im Sinne des Insolvenzrechts dar. Die nach Verfahrenseröffnung fällig gewordenen Mieten seien daher herauszugeben.

Herr X legt Kassation ein. Er macht geltend, dass die dem Mieter mitgeteilte Abtretung ihm ein Zurückbehaltungsrecht an den Mieten verschaffe. Dieses in den Artikeln 2071 ff. des Code civil (a.F.) vorgesehene Zurückbehaltungsrecht stehe der Herausgabe entgegen. Der Kassationsgerichtshof gibt ihm recht: Das Berufungsgericht habe aus seinen eigenen Feststellungen nicht die rechtlichen Konsequenzen gezogen.

Die Begründung des Gerichts – aufgeschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof stützt sich auf die Artikel 1690, 2071, 2073 und 2075 des Code civil in der vor der Verordnung vom 23. März 2006 geltenden Fassung. Diese Vorschriften regeln die Forderungsabtretung und das Pfandrecht. Artikel 1690 verlangt, dass die Abtretung dem Schuldner (hier dem Mieter) mitgeteilt wird, um ihm gegenüber wirksam zu sein. Die Artikel 2071 ff. definieren das Pfandrecht: Der Schuldner übergibt eine Sache als Sicherheit, und der Gläubiger hat das Recht, sie bis zur Zahlung zurückzubehalten.

Im vorliegenden Fall wurde die Abtretung der Mieteinnahmen dem Mieter vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens mitgeteilt. Herr X hatte daher die Stellung eines gesicherten Gläubigers. Das Zurückbehaltungsrecht ist ein dingliches Recht, das gegenüber jedermann wirkt, auch gegenüber den Organen des Insolvenzverfahrens. Das Berufungsgericht hatte diese Mitteilung zwar festgestellt, daraus aber die falsche Schlussfolgerung gezogen, indem es das Bestehen eines Zurückbehaltungsrechts verneinte.

Der Kassationsgerichtshof stellt klar, dass das Zurückbehaltungsrecht dem Gläubiger das Recht gibt, die Sache zu behalten, bis er bezahlt wird. Dieses Recht geht anderen Gläubigern vor, selbst im Falle eines Insolvenzverfahrens. Daher sind die von Herrn X nach Verfahrenseröffnung vereinnahmten Mieten wirksam einbehalten.

Vorsicht jedoch: Das Ergebnis wäre anders gewesen, wenn die Abtretung nicht mitgeteilt worden wäre oder erst nach Verfahrenseröffnung mitgeteilt worden wäre. In diesem Fall hätte der Darlehensgeber kein wirksames Zurückbehaltungsrecht.

Was das für Sie konkret ändert

Für vermietende Eigentümer, die durch Abtretung von Mieteinnahmen gesicherte Darlehen gewähren, ist dieses Urteil eine Sicherheit. Wenn Sie die Abtretung dem Mieter vor dem Insolvenzverfahren mitgeteilt haben, können Sie die nach Verfahrenseröffnung vereinnahmten Mieten behalten. Sie sind nicht verpflichtet, sie an den Verwalter herauszugeben.

Konkretes Beispiel: Angenommen, Sie haben einem Investor in Villefranche-sur-Mer 100.000 € geliehen, gesichert durch Abtretung der Mieteinnahmen seiner Wohnung. Die monatlichen Mieten betragen 1.500 €. Wird über den Darlehensnehmer das gerichtliche Sanierungsverfahren eröffnet, können Sie die Mieten weiterhin vereinnahmen, bis Ihre Forderung getilgt ist. Das bedeutet eine Ersparnis von mehreren Zehntausend Euro.

Für Mieter ändert sich nichts: Sie müssen an den Darlehensgeber zahlen, sobald Ihnen die Abtretung mitgeteilt wurde. Im Falle einer

Questions fréquentes

Puis-je conserver les loyers perçus après le redressement judiciaire de mon débiteur ?

Oui, si la cession a été signifiée au locataire avant l'ouverture de la procédure. Vous bénéficiez d'un droit de rétention opposable à la procédure collective.

Que faire si le mandataire judiciaire me réclame les loyers ?

Refusez en invoquant votre droit de rétention et consultez un avocat pour officialiser votre opposition. Ne restituez pas sans avis juridique.

Quels sont les risques si je n'ai pas signifié la cession de loyers ?

Vous n'aurez pas de droit de rétention et devrez restituer les loyers perçus après l'ouverture de la procédure collective. La signification est essentielle.

Cette décision s'applique-t-elle aux cessions conclues après 2006 ?

Oui, le principe du droit de rétention demeure, mais les textes applicables sont désormais les articles 2355 et suivants du Code civil. La solution reste valable.

Puis-je encore percevoir les loyers après la clôture de la procédure collective ?

Oui, tant que votre créance n'est pas entièrement remboursée, vous pouvez continuer à percevoir les loyers en vertu de votre droit de rétention.

Informations juridiques

  • Numéro: 09-13.388
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 26 mai 2010

Mots-clés

cession de loyersgarantieprocédure collectivedroit de rétentioncréancier nanti

Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire bailleur ayant consenti un prêt garanti par cession de loyers

M. X, propriétaire à Villefranche-sur-Mer, a prêté 80 000 € à un investisseur avec une cession des loyers de son appartement. L'investisseur est placé en liquidation judiciaire. Les loyers mensuels de 1 200 € sont perçus par M. X depuis 6 mois. Le liquidateur lui réclame la somme de 7 200 €.

Application pratique:

M. X peut conserver les loyers car la cession a été signifiée au locataire avant le jugement d'ouverture. Il doit répondre au liquidateur en invoquant son droit de rétention, et s'il est assigné, se prévaloir de l'arrêt du 26 mai 2010. Il est conseillé de conserver les preuves de signification.

2

Locataire d'un bien dont le bailleur est en redressement judiciaire

Mme Y, locataire d'un appartement à Beaulieu-sur-Mer, a reçu une signification de cession de loyers au profit de la banque. Son bailleur est en redressement judiciaire. Elle se demande à qui payer le loyer.

Application pratique:

Mme Y doit continuer à payer le loyer à la banque, car la cession lui est opposable. Elle n'a pas à se soucier de la procédure collective. Elle doit conserver les quittances de loyer pour prouver ses paiements.

3

Créancier professionnel (banque) ayant pris une cession de loyers

Une banque a consenti un prêt professionnel à une société, avec une cession de loyers de ses locaux commerciaux. La société est placée en sauvegarde. Le mandataire demande le reversement des loyers perçus après l'ouverture.

Application pratique:

La banque peut opposer son droit de rétention si la cession a été signifiée au locataire avant l'ouverture. Elle doit vérifier la date de signification et, le cas échéant, refuser la restitution. Cet arrêt confirme la force de cette sûreté.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

Prendre rendez-vous →

Avertissement: Les analyses présentées sur ce site sont fournies à titre informatif uniquement et ne constituent pas des conseils juridiques personnalisés. Pour une consultation adaptée à votre situation, contactez un avocat.

Articles similaires en Droit-immobilier

Voir tout →

Servitude de passage et tierce opposition : protéger son droit d'accès en copropriété

Un copropriétaire peut-il s'opposer à la suppression d'une servitude de passage qui profite à son lot, même si le syndicat accepte la fin de l'enclave ? La Cour de cassation répond oui, reconnaissant un intérêt distinct pour agir en tierce opposition.

23 juil. 2026Lire →

Enclave et servitude : quand le droit du travail ne crée pas de passage forcé

La Cour de cassation rappelle que l'état d'enclave d'un fonds ne peut résulter des obligations réglementaires imposées aux entreprises en matière d'issues et dégagements. Ainsi, un propriétaire ne peut exiger un passage sur le fonds voisin au seul motif que son bâtiment doit respecter des normes de sécurité incendie.

23 juil. 2026Lire →

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence, le préavis s'impose

Lorsque, faute de convention écrite ou dans le silence de cette convention, les parties à un contrat de transport public routier de marchandises n'ont pas stipulé une durée de préavis de rupture, cette durée est fixée par un contrat-type approuvé par décret pris en application de l'article L. 1432-4 du code des transports. Les dispositions de l'article L. 442-6, I, 5°, devenu L. 442-1, II, du code de commerce ne trouvent alors pas à s'appliquer. Il en va de même lorsque la convention écrite renvoie expressément à la clause du contrat-type fixant une telle durée. Lorsque les parties ont conclu un contrat écrit stipulant la durée du préavis de rupture, les dispositions de l'article L. 442-1, II, du code de commerce sont applicables. Dans cette hypothèse, l'auteur de la rupture qui a consenti à son partenaire un délai de préavis au moins égal à celui prévu au contrat-type dans sa version en vigueur à la date de la notification de la rupture, ne saurait voir sa responsabilité engagée sur le fondement de ce texte

23 juil. 2026Lire →

Explorez plus d'analyses juridiques en droit droit-immobilier

Tous les articles Droit-immobilier
★★★★★4.9/5 — Avis Google

Rechtsanwältin Maître Zakine, Doktor der Rechtswissenschaften

Beratung per Telefon und Videokonferenz — Schnelle Terminvergabe

Termin vereinbaren
1. Beratung 30 Minuten - 45€

🔒 Confidentiel • Sans engagement • Réponse rapide