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Elternzeit und bezahlter Urlaub: Wie Sie den Verlust Ihrer Rechte im Immobilienbereich vermeiden
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Elternzeit und bezahlter Urlaub: Wie Sie den Verlust Ihrer Rechte im Immobilienbereich vermeiden

📅 Décision du 13 September 2023⚖️ Cour de cassation👁️ 13 vues📖 4 min de lecture

Eine aktuelle Entscheidung des Kassationsgerichtshofs klärt die Rechte von Arbeitnehmern in Elternzeit bezüglich der Übertragung ihres bezahlten Urlaubs. Dieser Artikel erklärt einfach, was dies für Eigentümer, Mieter und Immobilienfachleute bedeutet, mit konkreten Beispielen aus dem Bezirk Grasse.

Referenzentscheidung: cc • N° 22-14.043 • 2023-09-13 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor, Sie sind Eigentümer einer Wohnung in Antibes, die Sie zur Aufbesserung Ihres Einkommens vermieten. Sie arbeiten in einer Immobilienagentur an der Croisette und planen, nach der Geburt Ihres Kindes Elternzeit zu nehmen. Aber: Sie haben bezahlte Urlaubstage angesammelt, die Sie vor Ihrem Ausscheiden nicht nehmen konnten. Was passiert mit ihnen? Verlieren Sie sie endgültig oder können Sie sie übertragen?

Diese Frage ist nicht trivial. Für einen vermietenden Eigentümer kann der Verlust von bezahltem Urlaub einen Einkommensrückgang bedeuten, gerade wenn die Familienausgaben steigen. Für einen Mieter kann dies seine Fähigkeit beeinträchtigen, die Miete zu zahlen. Und für einen Immobilienfachmann betrifft es direkt die Verwaltung seiner Tätigkeit und seiner Mitarbeiter.

Der Kassationsgerichtshof (das höchste französische Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit) hat diese Frage nun in einer Entscheidung vom 13. September 2023 geklärt. Kurz gesagt bestätigt er, dass vor einer Elternzeit erworbene bezahlte Urlaubstage nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz übertragen werden müssen. Aber was bedeutet das konkret für Sie? Wie wird es im Immobilienkontext angewendet? Das werden wir gemeinsam anhand von Beispielen aus meiner Praxis im Bezirk Grasse analysieren.

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

Die Geschichte beginnt mit einer Arbeitnehmerin, nennen wir sie Frau S., die in einem Unternehmen der Region arbeitet. Wie viele junge Eltern nahm sie verschiedene Freistellungen, um sich um ihr Kind zu kümmern. Zuerst Mutterschaftsurlaub (eine Freistellung für schwangere Frauen nach der Entbindung) vom 20. August 2018 bis zum 16. Februar 2019. Dann, ohne wirkliche Pause, nahm sie unmittelbar danach Elternzeit (eine Freistellung, die es Eltern ermöglicht, sich um ihr Kleinkind zu kümmern).

Vor Beginn ihrer Elternzeit hatte Frau S. bezahlte Urlaubstage angesammelt (bezahlte Ruhetage, auf die jeder Arbeitnehmer Anspruch hat), die sie nicht nehmen konnte. Ihr Arbeitgeber war der Ansicht, dass dieser Urlaub verfallen sei, da er nicht während des Bezugszeitraums (des Zeitraums, in dem Urlaub normalerweise genommen werden muss) genommen wurde. Frau S. hingegen meinte, dass die Unmöglichkeit, ihren Urlaub zu nehmen, auf ihre Elternzeit zurückzuführen sei und dieser daher übertragen werden müsse.

Der Konflikt eskalierte. Zunächst vor dem Conseil de prud'hommes (dem auf Arbeitsstreitigkeiten spezialisierten Gericht), dann in der Berufung. Die Tatsacheninstanzen (die Richter der ersten Instanzen) gaben dem Arbeitgeber recht und befanden, dass der Urlaub bereits nach dem Mutterschaftsurlaub übertragen worden sei und Frau S. ihn vor ihrer Elternzeit hätte nehmen müssen. Aber sie gab nicht auf und rief den Kassationsgerichtshof an.

In meiner Praxis in Grasse bin ich auf Fälle gestoßen, in denen sich vermietende Eigentümer, die ebenfalls Arbeitnehmer waren, in ähnlichen Situationen befanden. Einer von ihnen, der eine kleine SCI (Société Civile Immobilière) in Vallauris verwaltete, sah seine Mieteinnahmen sinken, weil er während seiner Elternzeit seine Immobilien nicht richtig verwalten konnte und gleichzeitig seinen bezahlten Urlaub verlor. Seine Geschichte ähnelt seltsamerweise der von Frau S.

Die Argumentation des Gerichts – entschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof prüfte den Fall mit besonderer Aufmerksamkeit. Er stützte sich auf zwei Schlüsseltexte: die Artikel L. 3141-1 und L. 1225-55 des Arbeitsgesetzbuchs (das die Arbeitsbeziehungen in Frankreich regelt), ausgelegt im Lichte der europäischen Richtlinie 2010/18/EU. Aber was bedeutet das in einfacher Sprache?

Artikel L. 3141-1 sieht vor, dass bezahlter Urlaub im Bezugszeitraum genommen werden muss, außer in Ausnahmefällen. Artikel L. 1225-55 schützt das Recht auf Elternzeit. Die europäische Richtlinie wiederum verstärkt diesen Schutz, indem sie garantiert, dass die Inanspruchnahme von Elternzeit die anderen Rechte des Arbeitnehmers nicht beeinträchtigen darf.

Das Gericht nahm daher eine kombinierte Auslegung dieser Texte vor. Mit anderen Worten: Es befand, dass wenn der Arbeitnehmer aufgrund seiner Elternzeit nicht in der Lage ist, seinen bezahlten Urlaub zu nehmen, diese Unmöglichkeit berücksichtigt werden muss. Vor Beginn der Elternzeit erworbene bezahlte Urlaubstage müssen nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz übertragen werden.

Diese Argumentation stellt eine Bestätigung der Rechtsprechung (der Gesamtheit der maßgeblichen Gerichtsentscheidungen) dar. Es handelt sich nicht um eine Kehrtwende (eine radikale Positionsänderung), sondern vielmehr um eine wichtige Präzisierung. Das Gericht weist das Argument des Arbeitgebers zurück, der Urlaub sei bereits nach dem Mutterschaftsurlaub übertragen worden. Es ist der Ansicht, dass jeder Fall gesondert zu prüfen ist und die Elternzeit eine neue Unmöglichkeit der Urlaubsnahme begründet.

Im Fall von Frau S. bedeutet dies, dass ihre vor der Elternzeit erworbenen bezahlten Urlaubstage nicht verloren waren. Sie mussten nach dem Ende ihrer Elternzeit übertragen werden, selbst wenn sie bereits nach dem Mutterschaftsurlaub eine Übertragung erhalten hatte. Das Gericht hob daher das Urteil des Berufungsgerichts auf und verwies den Fall zur erneuten Entscheidung zurück.

Questions fréquentes

Puis-je reporter mes congés payés après un congé parental ?

Oui, la Cour de cassation a jugé en 2023 que les congés payés acquis avant un congé parental doivent être reportés après la reprise du travail. Vous ne les perdez pas. Pour connaître les modalités précises de report, une consultation avec un avocat est recommandée.

Que faire si mon employeur refuse de me laisser prendre mes congés après mon congé parental ?

Vous pouvez saisir le conseil de prud'hommes pour obtenir le report de vos congés. Il est conseillé de conserver les preuves de votre demande et de consulter un avocat spécialisé en droit du travail.

Y a-t-il un délai pour prendre mes congés reportés après un congé parental ?

La loi ne fixe pas de délai précis, mais l'employeur doit vous permettre de les prendre dans un délai raisonnable après votre retour. En cas de litige, le juge apprécie. Une consultation est utile pour sécuriser vos droits.

Mon employeur peut-il me payer mes congés non pris plutôt que de les reporter ?

Non, le report est la règle. Le paiement n'est possible qu'en cas de rupture du contrat. Si votre employeur insiste pour vous payer, vous pouvez contester. Consultez un avocat pour savoir comment procéder.

Comment calculer le nombre de jours de congés reportés après un congé parental ?

Vous conservez l'intégralité des jours acquis avant le congé parental. Le calcul se fait selon les règles habituelles (2,5 jours ouvrables par mois). Pour un calcul précis selon votre situation, une consultation est recommandée.

Informations juridiques

  • Numéro: 22-14.043
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 13 septembre 2023

Mots-clés

congé parentalcongés payésdroit du travailimmobilierlitige

Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire bailleur à Nice avec congés accumulés

Monsieur Dupont, propriétaire d'un appartement de 60 m² à Nice (Alpes-Maritimes) qu'il loue 900€/mois, travaille comme agent immobilier à Cannes. Il va prendre un congé parental de 6 mois à partir de janvier 2024 et a accumulé 15 jours de congés payés non pris en 2023.

Application pratique:

La décision de la Cour de cassation du 13 septembre 2023 s'applique directement : les 15 jours de congés payés acquis avant le congé parental doivent être reportés après la reprise du travail. Monsieur Dupont doit informer son employeur par écrit avant son départ, en citant cette jurisprudence. Il pourra ainsi prendre ces congés rémunérés après son retour, préservant ses revenus pour continuer à payer le crédit de son appartement niçois.

2

Gérante d'agence immobilière à Marseille enceinte

Madame Martin, 35 ans, gérante d'une agence immobilière à Marseille (Bouches-du-Rhône) avec 3 salariés, attend un enfant pour mars 2024. Elle a accumulé 22 jours de congés payés en 2023 qu'elle n'a pas pu prendre en raison d'une forte activité immobilière.

Application pratique:

La jurisprudence confirme que ces 22 jours de congés payés doivent être reportés après son congé maternité et parental. Madame Martin doit formaliser par courrier recommandé à son propre employeur (elle-même en tant que gérante) la conservation de ces droits. Cela lui permettra de maintenir la trésorerie de son agence pendant son absence et d'assurer la continuité du paiement des loyers des biens qu'elle gère pour ses clients.

3

Salarié d'une SCI familiale à Lyon en congé parental

Monsieur Leroy, 32 ans, travaille comme gestionnaire pour une SCI familiale à Lyon (Rhône) qui possède 5 appartements. Il prend un congé parental de 8 mois à partir d'avril 2024 et a 18 jours de congés payés non pris de l'année 2023.

Application pratique:

Selon la décision de la Cour de cassation, ces 18 jours de congés payés ne sont pas perdus et doivent être reportés après son retour. Monsieur Leroy doit adresser un écrit à la SCI (son employeur) en mentionnant expressément l'arrêt du 13 septembre 2023. Ainsi, il pourra bénéficier de ces congés rémunérés ultérieurement, ce qui est crucial pour équilibrer son budget familial tout en participant aux charges de la SCI lyonnaise.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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