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Vorkaufsrecht im Mietvertrag: Wenn die Vertragsübertragung das Vorkaufsrecht nicht überträgt
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Vorkaufsrecht im Mietvertrag: Wenn die Vertragsübertragung das Vorkaufsrecht nicht überträgt

📅 Décision du 13 Februar 2007⚖️ Cour de cassation👁️ 16 vues📖 5 min de lecture

Die Übertragung eines Mietvertrags im Rahmen eines Unternehmensübertragungsplans überträgt nicht automatisch das darin enthaltene Vorkaufsrecht, sofern keine ausdrückliche Klausel besteht. Der Kassationsgerichtshof stellt klar, dass dieses Recht persönlich gegenüber dem ursprünglichen Mieter ist.

Entscheidungsreferenz: cc • N° 05-17.296 • 2007-02-13 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie sind Eigentümer einer Gewerbeimmobilie in Straßburg, Rue du Faubourg National. Sie vermieten diese an eine Gesellschaft, die einen Reitclub betreibt. Um diese zu beruhigen, schließen Sie einen Mietvertrag mit einem Vorkaufsrecht (eine einseitige Verpflichtung, dass Sie, wenn Sie die Immobilie verkaufen, zuerst Ihrem Mieter den Kauf anbieten müssen). Einige Jahre später gerät die Mieterin in ein gerichtliches Sanierungsverfahren (ein kollektives Verfahren zur Rettung des Unternehmens in Schwierigkeiten). Das Gericht ordnet die Übertragung ihres Mietvertrags an einen Übernehmer an. Dieser Übernehmer meint nun, das Vorkaufsrecht zu genießen. Aber sind Sie dazu verpflichtet?

Genau diese Frage hat der Kassationsgerichtshof in seinem Urteil vom 13. Februar 2007 (Nr. 05-17.296) entschieden. Die Antwort ist klar: Das Vorkaufsrecht ist eine persönliche Forderung (ein an die Person des Mieters gebundenes Recht); es wird nicht automatisch auf den Zessionar des Mietvertrags im Rahmen eines Übertragungsplans übertragen. Kurz gesagt: Der Übernehmer kann sich nicht auf dieses Recht berufen.

Dieses Urteil ist grundlegend für alle Vermieter, Mieter und Immobilienfachleute. Es erinnert an eine subtile, aber entscheidende Unterscheidung zwischen dinglichen Rechten (die dem Grundstück folgen) und persönlichen Rechten (die der Person folgen). Wie vermeidet man also böse Überraschungen? Analyse.

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

Die Geschichte beginnt in Saverne, im Département Bas-Rhin. Ein Eigentümer, Herr X, vermietet eine Weide (ein Weideland) an die Gesellschaft Club hippique de L'Oxer de Deauville. Der Mietvertrag enthält eine besondere Klausel: ein Vorkaufsrecht. Der Wortlaut: „Der Vermieter verpflichtet sich, im Falle des Verkaufs der Weide den Mieter zu informieren und ihm ein Vorkaufsrecht zum Kauf zu denselben Bedingungen einzuräumen, die einem etwaigen Dritten angeboten werden.“ Die Klausel präzisiert auch, dass dieses Vorkaufsrecht „persönlich gegenüber dem Mieter und nicht auf Dritte übertragbar“ ist.

Die Mieterin gerät in finanzielle Schwierigkeiten. Sie wird in ein gerichtliches Sanierungsverfahren versetzt (ein kollektives Verfahren, das die Fortführung der Tätigkeit und die Begleichung der Verbindlichkeiten ermöglichen soll). Das zuständige Gericht (das Handelsgericht) beschließt einen globalen Übertragungsplan des Unternehmens (Übertragung aller Vermögenswerte, einschließlich des Mietvertrags, an einen Übernehmer). Dieser Plan sieht die Übertragung des Mietvertrags an Frau Y, eine neue Betreiberin, vor.

Frau Y, gestärkt durch diese Übertragung, meint, nun das Vorkaufsrecht zu genießen. Sie fordert daher den Eigentümer, Herrn X, auf, ihr den Kauf der Weide vorrangig anzubieten. Herr X lehnt ab: Seiner Ansicht nach war das Vorkaufsrecht persönlich gegenüber der ursprünglichen Mieterin und wurde durch den Übertragungsplan nicht auf Frau Y übertragen.

Der Rechtsstreit gelangt vor das Berufungsgericht Colmar und dann vor den Kassationsgerichtshof. Die Berufungsrichter geben dem Eigentümer recht: Die Klausel ist klar, das Vorkaufsrecht ist persönlich. Frau Y legt Kassation ein. Sie argumentiert, dass die Übertragung des Mietvertrags zwangsläufig die Übertragung aller damit verbundenen Rechte und Pflichten, einschließlich des Vorkaufsrechts, mit sich bringe. Der Kassationsgerichtshof muss entscheiden.

Die Argumentation des Gerichts – entschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof weist die Kassation von Frau Y zurück. Seine Argumentation gliedert sich in zwei Teile.

Erstens, die rechtliche Natur des Vorkaufsrechts. Das Gericht stellt klar, dass das Vorkaufsrecht eine persönliche Forderung darstellt (ein Recht, das einer bestimmten Person zusteht, nicht einer Sache). Rechtlich folgen persönliche Forderungen nicht der Sache, sondern der Person. Folglich führt die Übertragung des Mietvertrags nicht von selbst zur Übertragung des Vorkaufsrechts. Damit der Zessionar (die Person, die den Mietvertrag übernimmt) sich darauf berufen kann, wäre eine ausdrückliche Klausel im Vertrag oder im Übertragungsplan erforderlich. Im vorliegenden Fall gibt es nichts dergleichen.

Zweitens, die Auslegung der Mietvertragsklauseln. Das Gericht stellt fest, dass der Wortlaut der Klausel klar ist: Das Vorkaufsrecht ist „persönlich gegenüber dem Mieter und nicht auf Dritte übertragbar“. Diese Formulierung lässt keinen Zweifel an der Absicht der Parteien: Der Eigentümer wollte dieses Recht nur der ursprünglichen Mieterin einräumen, nicht etwaigen Nachfolgern. Darüber hinaus präzisiert das Gericht, dass die Verpflichtung des Vermieters, „den Mietvertrag zu denselben Bedingungen für den Nachfolger des Mieters aufrechtzuerhalten“, lediglich Artikel L. 621-88 des alten Handelsgesetzbuchs entspricht, der den Vermieter verpflichtet, den Mietvertrag im Falle einer Übertragung im Rahmen eines Plans aufrechtzuerhalten. Es handelt sich nicht um eine Erweiterung des Vorkaufsrechts.

Die Lösung ist daher eine strenge Anwendung des Grundsatzes der Relativität der Verträge (Artikel 1199 des Bürgerlichen Gesetzbuchs): Verträge wirken nur zwischen den Vertragsparteien und schaden oder nützen Dritten nicht, sofern nichts anderes bestimmt ist. Hier ist die Übernehmerin, Frau Y, Dritte in Bezug auf das Vorkaufsrecht. Sie kann sich daher nicht darauf berufen.

Dieses Urteil bestätigt die frühere Rechtsprechung (siehe z.B. Cass. com., 18. Dezember 2001, Nr. 99-10.389). Es stellt keine Kehrtwende dar, sondern präzisiert und festigt die Regel. Die Tatsachenrichter (Berufungsgericht) haben das Recht daher korrekt angewandt.

Was das für Sie konkret ändert

Diese Entscheidung hat sehr konkrete Auswirkungen für Vermieter, Mieter und Übernehmer von Gewerbemietverträgen.

Wenn Sie Vermieter sind: Sie können in gewissem Maße beruhigt schlafen. Solange Sie den Vertrag

Questions fréquentes

Un pacte de préférence est-il toujours personnel ?

Non, tout dépend de la rédaction de la clause. S'il est dit « personnel au preneur », il ne se transmet pas. S'il est dit « attaché au bail » ou « cessible », il peut être transmis.

Puis-je céder mon bail avec le pacte de préférence si je suis locataire ?

Oui, si le bail le permet et si le pacte n'est pas personnel. Mais en cas de plan de cession dans une procédure collective, le repreneur ne bénéficie pas du pacte sauf clause expresse.

Que faire si le repreneur réclame le bénéfice du pacte ?

Vous pouvez refuser en vous fondant sur cette jurisprudence. Il devra prouver que le pacte lui a été transmis. Consultez un avocat rapidement.

Quel délai pour agir en justice ?

L'action en justice visant à faire reconnaître un droit de préférence se prescrit par 5 ans (article 2224 du code civil). Mais mieux vaut agir dès la contestation.

Quels sont les risques si je ne respecte pas le pacte ?

Vous pourriez être condamné à des dommages et intérêts (réparation du préjudice subi par le locataire qui n'a pas pu acheter le bien). Le montant peut être élevé, par exemple la différence entre le prix proposé à un tiers et la valeur réelle du bien.

Informations juridiques

  • Numéro: 05-17.296
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 13 février 2007

Mots-clés

pacte de préférencebail commercialcession de bailplan de cessionredressement judiciaire

Cas d'usage pratiques

1

Propriétaire à Saverne : refuser la transmission du pacte

M. Dupont, propriétaire d'un local commercial à Saverne, a loué son bien à une société de vente de vélos. Le bail contient un pacte de préférence personnel. La société fait faillite et son bail est cédé à un libraire. Le libraire revendique le pacte. M. Dupont refuse.

Application pratique:

M. Dupont peut invoquer l'arrêt de 2007 : le pacte est personnel, il ne s'est pas transmis. Il peut vendre son local à un tiers sans proposer d'abord au libraire. Pour sécuriser sa position, il peut faire constater par acte extrajudiciaire que le pacte n'est pas mentionné dans l'acte de cession du bail.

2

Locataire à Strasbourg : protéger son droit de préemption

Mme Lefèvre, gérante d'une boutique de prêt-à-porter à Strasbourg, a négocié un pacte de préférence dans son bail. Elle envisage de céder son fonds de commerce à un repreneur. Elle veut que le repreneur bénéficie du pacte.

Application pratique:

Mme Lefèvre doit faire modifier le bail avant la cession : ajouter une clause stipulant que le pacte est « attaché au bail et cessible à tout successeur ». Elle doit obtenir l'accord écrit du propriétaire. Sinon, le repreneur ne pourra pas se prévaloir du pacte.

3

Repreneur d'un bail en redressement judiciaire

M. Martin reprend un bail commercial dans le cadre d'un plan de cession à Strasbourg. Le bail contient un pacte de préférence. Il pense pouvoir l'exercer plus tard.

Application pratique:

M. Martin doit vérifier la clause : si elle mentionne « personnel au preneur », il ne bénéficie pas du pacte. Il doit négocier avec le bailleur un nouveau pacte avant la signature du plan. À défaut, il ne pourra pas réclamer le droit de préemption.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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