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Teilungserklärung in der Wohnungseigentümergemeinschaft: Zählen die Stimmen des Verwalters wirklich?
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Teilungserklärung in der Wohnungseigentümergemeinschaft: Zählen die Stimmen des Verwalters wirklich?

📅 Décision du 21 Juni 2006⚖️ Cour de cassation👁️ 12 vues📖 4 min de lecture

Eine Entscheidung des Kassationsgerichtshofs stellt klar, dass die Miteigentumsanteile eines dem Verwalter gehörenden Sondereigentums bei Abstimmungen in der Eigentümerversammlung nicht berücksichtigt werden dürfen. Diese Regelung wirkt sich direkt auf die erforderlichen Mehrheiten für wichtige Entscheidungen in Ihrer Wohnanlage aus.

Referenzentscheidung: cc • N° 05-12.278 • 2006-06-21 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor, Sie sind Eigentümer einer Wohnung in einer Residenz in Saint-Paul-lès-Dax. Sie nehmen an der jährlichen Eigentümerversammlung Ihrer Wohnungseigentümergemeinschaft teil, bei der über wichtige Dachreparaturen abgestimmt wird. Der Verwalter gibt die Ergebnisse bekannt: Der Beschluss wurde mit 75 % der Stimmen angenommen. Aber Moment – wie werden diese Prozentsätze eigentlich berechnet? Werden wirklich alle Miteigentumsanteile berücksichtigt, auch die der Sondereigentümer, die dem Verwalter selbst gehören?

Diese Frage, die technisch erscheinen mag, ist dennoch entscheidend für das demokratische Leben Ihrer Wohnungseigentümergemeinschaft. Denn wenn Stimmen fälschlicherweise gezählt werden, könnte ein Beschluss ohne die erforderlichen gesetzlichen Mehrheiten gefasst werden. Und was passiert dann? Der Beschluss könnte angefochten, für ungültig erklärt werden, und Sie stünden vor unrechtmäßig beschlossenen Arbeiten.

Der Kassationsgerichtshof hat in einer Entscheidung vom 21. Juni 2006 eine klare Antwort auf diese Frage gegeben. Diese Rechtsprechung, wenn auch älter, ist nach wie vor aktuell und sollte von jedem Eigentümer, Mieter oder Immobilienfachmann verstanden werden. Aber was ändert das konkret für Ihren Alltag in der Wohnungseigentümergemeinschaft?

Der Sachverhalt: Eine alltägliche Geschichte

Die Geschichte beginnt in einer Wohnungseigentümergemeinschaft, in der, wie so oft, der Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft Eigentümer eines Sondereigentums war. Dieses Sondereigentum, in der Regel ein Technikraum, ein Keller oder ein Parkplatz, war vom Verwalter für die gemeinsamen Bedürfnisse des Gebäudes erworben worden. Es war mit 27 Miteigentumsanteilen verbunden (Miteigentumsanteile, die das Stimmgewicht und die Beteiligung an den Kosten bestimmen).

In einer Eigentümerversammlung legte der Verwalter ein Protokoll vor, das besagte, dass die Gesamtzahl der Miteigentumsanteile nach Abzug des dem Verwalter gehörenden Sondereigentums 12.395 betrug. Auf dieser Grundlage wurden die Stimmen für wichtige Entscheidungen in der Gemeinschaft berechnet.

Doch dann legte ein Miteigentümer, nennen wir ihn Herrn Martin, Eigentümer einer Wohnung in Dax, Widerspruch gegen diese Berechnungen ein. Er war der Ansicht, dass nicht nur die Gesamtzahl der Miteigentumsanteile nach Abzug falsch war (seiner Meinung nach 12.399, nicht 12.395), sondern vor allem, dass die 27 Miteigentumsanteile des Sondereigentums des Verwalters bei den Abstimmungen überhaupt nicht berücksichtigt werden dürften. Mit anderen Worten: Diese 27 Miteigentumsanteile sollten nicht mit dem Verwalter „stimmen“.

Der Rechtsstreit nahm seinen gerichtlichen Lauf mit Wendungen vor den Gerichten. Herr Martin machte geltend, dass der Verwalter als juristische Person, die von den Miteigentümern getrennt ist, die Miteigentumsanteile seines Sondereigentums nicht zur Beeinflussung der Abstimmungen nutzen dürfe. Der Verwalter hingegen verteidigte seine Berechnungsmethode. Die Frage gelangte schließlich bis zum Kassationsgerichtshof, dem höchsten französischen Gerichtshof.

Die Begründung des Gerichts – entschlüsselt

Die Richter des Kassationsgerichtshofs prüften die Situation mit unerbittlicher Logik. Ihre Argumentation stützt sich auf die Grundprinzipien des Wohnungseigentumsrechts, insbesondere auf Artikel 24 des Gesetzes vom 10. Juli 1965 (das die Wohnungseigentümergemeinschaften regelt). Dieser Artikel sieht vor, dass jeder Miteigentümer eine Anzahl von Stimmen hat, die proportional zu seinem Anteil an den Gemeinschaftsflächen, also seinen Miteigentumsanteilen, ist.

Allerdings ist der Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft kein Miteigentümer wie jeder andere. Er ist eine juristische Person, die die Gesamtheit der Miteigentümer vertritt und die Gemeinschaftsflächen verwaltet. Wenn er Eigentümer eines Sondereigentums ist, wird dieses Sondereigentum als für die Gemeinschaft gehalten betrachtet, nicht für sich selbst. Mit anderen Worten: Der Verwalter stimmt nicht „für sich selbst“ ab, wie es ein einzelner Eigentümer tun würde.

Das Gericht entschied daher, dass die Miteigentumsanteile eines Sondereigentums, das dem Verwalter gehört, bei den Abstimmungen in den Eigentümerversammlungen nicht berücksichtigt werden dürfen. Warum? Weil dies zu einer Verzerrung des demokratischen Prozesses führen würde. Der Verwalter könnte durch die Nutzung dieser Miteigentumsanteile Entscheidungen in eine Richtung beeinflussen, die nicht unbedingt den Willen der tatsächlichen Miteigentümer widerspiegelt. Es wäre, als würde der Vorsitzende eines Vereins mit den Stimmen des Vereins selbst zusätzlich zu seiner persönlichen Stimme abstimmen.

In diesem Fall stellte das Gericht auch einen Rechenfehler bei der Gesamtzahl der Miteigentumsanteile fest, aber das allgemeine Prinzip ist wichtig: Die Miteigentumsanteile des Verwalters sind für Abstimmungen „neutral“. Diese Entscheidung bestätigt eine ständige Rechtsprechung und stärkt die Transparenz der Eigentümerversammlungen. Was nur wenige wissen: Diese Regel gilt auch dann, wenn der Verwalter das Sondereigentum schon lange oder aus praktischen Gründen besitzt.

Was das für Sie konkret ändert

Wenn Sie Miteigentümer sind, hat diese Entscheidung direkte Auswirkungen auf das Funktionieren Ihres Gebäudes. Nehmen wir ein konkretes Beispiel in Dax: In einer Wohnungseigentümergemeinschaft mit insgesamt 100 Miteigentumsanteilen, von denen 10 auf ein Sondereigentum entfallen, das dem Verwalter gehört. Vor dieser Entscheidung hätte der Verwalter bei einer Abstimmung theoretisch diese 10 Miteigentumsanteile nutzen können, um das Ergebnis zu beeinflussen. Nach

Questions fréquentes

Les tantièmes des lots appartenant au syndicat sont-ils pris en compte dans le calcul des voix ?

Non, la Cour de cassation a jugé que les lots du syndicat ne sont pas pris en compte pour le calcul des majorités. Seuls les lots des copropriétaires comptent. Vérifiez les calculs lors de vos assemblées.

Que faire si le syndic a compté les voix du syndicat dans un vote ?

Vous pouvez contester la décision dans les 2 mois suivant la notification. Le juge annulera la résolution si les voix du syndicat ont faussé la majorité. Consultez un avocat.

Quels sont les délais pour contester un vote basé sur des tantièmes erronés ?

Le délai est de 2 mois à compter de la notification du procès-verbal. Passé ce délai, la décision est définitive. Agissez rapidement avec un avocat.

Puis-je demander le recomptage des voix si je suspecte une erreur ?

Oui, vous pouvez demander au syndic de rectifier le calcul. En cas de refus, saisissez le tribunal judiciaire. Un avocat vous assistera dans cette démarche.

Comment vérifier que les voix ont été correctement comptées en assemblée générale ?

Demandez la liste des copropriétaires avec leurs tantièmes et vérifiez que les lots du syndicat sont exclus. En cas d'irrégularité, consultez un avocat pour contester.

Informations juridiques

  • Numéro: 05-12.278
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 21 juin 2006

Mots-clés

copropriététantièmessyndicatvoteassemblée générale

Cas d'usage pratiques

1

Copropriétaire contestant un vote de travaux à Marseille

Mme Dubois, propriétaire d'un appartement dans une copropriété de 50 lots à Marseille, constate que le syndic a fait voter des travaux de ravalement de façade pour 120 000€ avec 72% des voix. Elle soupçonne que les 42 tantièmes du local technique appartenant au syndicat ont été comptés dans le calcul des majorités.

Application pratique:

Selon la jurisprudence de 2006, les tantièmes des lots détenus par le syndicat ne doivent PAS être inclus dans le calcul des majorités légales. Mme Dubois doit d'abord vérifier le procès-verbal d'assemblée générale : si les 42 tantièmes ont effectivement été comptés, la décision est irrégulière. Elle doit alors contester le vote par lettre recommandée au syndic dans les 2 mois, en exigeant un nouveau calcul sans ces tantièmes. Si la majorité légale n'est plus atteinte, les travaux ne pourront pas être engagés légalement.

2

Premier acheteur vérifiant la régularité des votes à Lyon

M. Lambert achète son premier appartement dans une copropriété de 30 lots à Lyon. Avant la signature définitive, il découvre que l'assemblée générale a voté l'installation d'un ascenseur pour 80 000€ il y a 6 mois. Le notaire lui signale que le syndicat possède un box de 25 tantièmes.

Application pratique:

Cette jurisprudence est cruciale pour un premier acheteur : M. Lambert doit exiger de vérifier si les 25 tantièmes du box ont été exclus du calcul des voix pour l'ascenseur. Si ces tantièmes ont été comptés, la décision est nulle et les travaux pourraient être annulés, ce qui affecterait la valeur du bien. Il doit demander au vendeur ou au syndic le procès-verbal détaillé du vote et, en cas de doute, faire conditionner l'achat à une régularisation ou obtenir une réduction de prix pour le risque juridique.

3

Syndic professionnel organisant un vote à Bordeaux

Un syndic professionnel gère une copropriété de 40 lots à Bordeaux où le syndicat possède une cave de 35 tantièmes. Il doit organiser un vote pour des travaux d'isolation thermique de 60 000€, nécessitant une majorité des 2/3 des voix.

Application pratique:

En application directe de la décision de 2006, le syndic doit exclure les 35 tantièmes de la cave du total des tantièmes utilisés pour calculer les majorités. Concrètement, il doit indiquer clairement dans la convocation et le procès-verbal : 'Total des tantièmes après déduction du lot syndical : X tantièmes'. Pendant le vote, il calcule les pourcentages uniquement sur cette base réduite. Cela garantit la régularité des décisions et évite les contestations futures des copropriétaires, protégeant ainsi la copropriété de recours en annulation.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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