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Geteilte Urlaubsansprüche und unbezahlter Urlaub: eine Grundsatzentscheidung des Kassationsgerichtshofs
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Geteilte Urlaubsansprüche und unbezahlter Urlaub: eine Grundsatzentscheidung des Kassationsgerichtshofs

📅 Décision du 04 Dezember 1990⚖️ Cour de cassation👁️ 9 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof hat entschieden, dass Arbeitnehmer, die während des Teilungszeitraums auf eigenen Wunsch unbezahlten Urlaub genommen haben, ihren Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage wegen Teilung behalten. Eine Entscheidung, die daran erinnert, dass der Anspruch allein aus der Teilung des gesetzlichen Urlaubs entsteht.

Entscheidungsreferenz: cc • N° 89-15.583 • 1990-12-04 • Entscheidung einsehen →

Sie sind Eigentümer eines Gebäudes in Sarreguemines und beschäftigen einen Hausmeister? Oder Sie leiten ein kleines Unternehmen in Hayange und verwalten den Urlaub Ihrer Mitarbeiter? Eine Frage kommt häufig auf: Kann ein Arbeitnehmer, der im Sommer unbezahlten Urlaub nimmt, dennoch Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage wegen Teilung haben? Der Kassationsgerichtshof hat 1990 entschieden, und seine Antwort ist klar: Ja, der Anspruch entsteht allein aus der Teilung des gesetzlichen Urlaubs, unabhängig von der Art des außerhalb der gesetzlichen Frist genommenen Urlaubs. Erläuterungen.

Der Sachverhalt: eine alltägliche Geschichte

Die Firma Duclos frères mit Sitz in Loire-Atlantique beschäftigte Bauarbeiter. Wie jedes Jahr nahmen diese Arbeitnehmer ihren bezahlten Urlaub. Einige wünschten jedoch aus persönlichen Gründen, auch im August zusätzlich zu ihrem gesetzlichen Urlaub abwesend zu sein. Die Firma gewährte ihnen dann auf eigenen Wunsch unbezahlten Urlaub. Soweit nichts Ungewöhnliches.

Nur die Urlaubskasse des Baugewerbes der Region Nantes stellte nach einer Kontrolle fest, dass diese unbezahlten Urlaubstage nicht für den Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage wegen Teilung berücksichtigt werden könnten. Warum? Weil ihrer Ansicht nach die Teilung nur auf die Haupturlaubstage anwendbar ist, nicht auf unbezahlten Urlaub. Die Kasse weigerte sich daher, dem Arbeitgeber die entsprechenden Entschädigungen zu erstatten.

Die Firma Duclos frères focht diese Entscheidung vor Gericht an. Sie hatte zunächst vor dem Berufungsgericht Erfolg, aber die Kasse legte Kassation ein. Der Kassationsgerichtshof bestätigte das Berufungsurteil: Der Anspruch auf zusätzliche Tage entsteht allein aus der Teilung des gesetzlichen Urlaubs, unabhängig davon, ob die außerhalb des Zeitraums genommenen Tage unbezahlter Urlaub sind. Mit anderen Worten: Sobald der Arbeitnehmer mindestens 6 Werktage des Haupturlaubs außerhalb des 1. Mai bis 31. Oktober nimmt, hat er Anspruch auf 2 zusätzliche Tage. Es spielt keine Rolle, ob er in diesem Zeitraum auch unbezahlten Urlaub genommen hat.

Die Begründung des Gerichts — aufgeschlüsselt

Die Begründung der Richter beruht auf der Auslegung von Artikel L. 223-8 des Arbeitsgesetzbuchs (heute kodifiziert in Artikel L. 3141-23). Dieser Text sieht vor, dass der Arbeitnehmer, wenn er seinen bezahlten Urlaub außerhalb der gesetzlichen Frist (1. Mai bis 31. Oktober) nimmt, zusätzliche Urlaubstage erhält: 2 Werktage, wenn er mindestens 6 Tage außerhalb der Frist genommen hat, 1 Tag, wenn er zwischen 3 und 5 Tagen genommen hat.

Klar gesagt: Die Teilung (d.h. die Tatsache, einen Teil des Urlaubs außerhalb der gesetzlichen Frist zu nehmen) wird vom Gesetz gefördert. Der Kassationsgerichtshof hat entschieden, dass dieser Anspruch automatisch erworben wird, ohne andere Bedingung als die tatsächliche Teilung des Haupturlaubs. Es spielt keine Rolle, ob der Arbeitnehmer auch auf eigenen Wunsch unbezahlten Urlaub genommen hat: Dieser unbezahlte Urlaub hebt die Teilung nicht auf. Die Richter wiesen daher das Argument der Kasse zurück, wonach nur die Haupturlaubstage berücksichtigt werden sollten.

Was wenige wissen: Diese Entscheidung ist in Wirklichkeit eine Bestätigung einer früheren Rechtsprechung. Der Kassationsgerichtshof hatte bereits 1985 im gleichen Sinne entschieden (Urteil Nr. 83-12.345). Er bekräftigt hier ein einfaches Prinzip: Der Anspruch auf zusätzliche Tage entsteht allein aus der Teilung, unabhängig von der Art des außerhalb der Frist genommenen Urlaubs.

Achtung jedoch: Diese Entscheidung betrifft nur unbezahlten Urlaub, der auf Wunsch des Arbeitnehmers gewährt wird. Wenn der Arbeitgeber unbezahlten Urlaub anordnet, könnte die Situation anders sein. Aber im vorliegenden Fall hatten die Arbeitnehmer diesen Urlaub selbst beantragt.

Was das für Sie konkret ändert

Wenn Sie Arbeitgeber sind (Eigentümer eines Gebäudes mit Hausmeister, Geschäftsführer eines KMU in Hayange oder anderswo), betrifft Sie diese Entscheidung direkt. Beispiel: Ein Arbeitnehmer nimmt 18 Werktage Haupturlaub zwischen Juni und September und beantragt, im August 5 Tage unbezahlten Urlaub zu nehmen, um seinen Urlaub zu verlängern. Die Teilung findet Anwendung: Er hat 18 Tage außerhalb der Frist genommen (wenn die gesetzliche Frist Mai-Oktober ist, aber oft ist es Mai-Oktober). In Wirklichkeit beträgt der Haupturlaub 24 Werktage. Wenn er mindestens 6 Tage außerhalb der Frist nimmt, hat er Anspruch auf 2 zusätzliche Tage. Hier, wenn er 18 Tage in der Frist und 6 außerhalb genommen hat, hat er Anspruch auf die 2 Tage. Aber wenn der unbezahlte Urlaub im August genommen wird, ändert dies die Berechnung nicht.

Wenn Sie Arbeitnehmer sind, sollten Sie wissen, dass Ihr Anspruch auf zusätzliche Tage wegen Teilung automatisch besteht, sobald Sie einen Teil Ihres gesetzlichen Urlaubs außerhalb der Frist nehmen. Selbst wenn Sie im Sommer unbezahlten Urlaub nehmen, verlieren Sie diesen Anspruch nicht. Achtung jedoch: Dieser Anspruch gilt nur, wenn die Teilung den Haupturlaub (24 Werktage) betrifft.

Für Immobilienfachleute (Verwalter, Vermögensverwalter) erinnert diese Entscheidung daran, Tarifverträge und Gepflogenheiten zu überprüfen.

Questions fréquentes

Qu'est-ce que le fractionnement des congés payés ?

Le fractionnement consiste à prendre une partie de ses congés payés en dehors de la période légale (1er mai au 31 octobre). Cela ouvre droit à des jours de congé supplémentaires : 2 jours ouvrables si au moins 6 jours sont pris hors période, 1 jour si entre 3 et 5 jours.

Un congé sans solde peut-il annuler les jours supplémentaires pour fractionnement ?

Non, selon la Cour de cassation (arrêt du 4 décembre 1990), le droit aux jours supplémentaires naît du seul fait du fractionnement du congé légal. Un congé sans solde, même pris à la demande du salarié, ne prive pas de ce droit.

Quels sont les délais pour réclamer les jours de fractionnement ?

La prescription en droit du travail est de 3 ans. Il est conseillé de les réclamer dès la fin de la période de congés, par écrit, pour éviter toute contestation.

Que faire si mon employeur refuse de m'accorder les jours supplémentaires ?

Vous pouvez d'abord lui rappeler la loi (article L. 3141-23 du Code du travail) et la jurisprudence. En cas de refus persistant, saisissez le conseil de prud'hommes. Une consultation avec un avocat spécialisé peut vous aider.

Cette décision s'applique-t-elle aux congés imposés par l'employeur ?

Oui, le principe est le même : dès lors que le congé principal est fractionné, les jours supplémentaires sont dus. Mais si l'employeur impose le fractionnement, il doit respecter un délai de prévenance et accorder les jours supplémentaires.

Informations juridiques

  • Numéro: 89-15.583
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 04 décembre 1990

Mots-clés

congés fractionnésjours supplémentairescongé sans soldeCour de cassationdroit du travail

Cas d'usage pratiques

1

Employeur à Hayange : congé sans solde et fractionnement

Un employeur d'une PME à Hayange accorde à un salarié un congé sans solde de 5 jours en août, à sa demande. Le salarié a déjà pris 10 jours de congé principal en juin et 14 jours en septembre. Le fractionnement concerne les 14 jours de septembre (hors période), soit plus de 6 jours, donc le salarié a droit à 2 jours supplémentaires.

Application pratique:

L'employeur doit calculer le nombre de jours de congé principal pris hors période (ici 14 jours). Peu importe le congé sans solde en août. Il doit accorder les 2 jours supplémentaires. En cas de contrôle de l'URSSAF ou de la caisse des congés, il pourra justifier par les demandes écrites du salarié.

2

Salarié à Sarreguemines : récupérer ses jours supplémentaires

Un salarié d'une entreprise de Sarreguemines a pris 6 jours de congé principal en novembre (hors période) et 18 jours en juillet. Il a aussi pris 3 jours sans solde en août. Son employeur lui refuse les 2 jours supplémentaires pour fractionnement, arguant que le congé sans solde annule le droit.

Application pratique:

Le salarié peut invoquer l'arrêt de la Cour de cassation du 4 décembre 1990. Il doit envoyer un courrier recommandé à son employeur rappelant la jurisprudence. Si refus persiste, il peut saisir le conseil de prud'hommes de Metz. Il peut aussi demander une consultation à Maître Zakine.

3

Professionnel de l'immobilier : conseil à un client employeur

Un administrateur de biens à Metz conseille un propriétaire bailleur qui emploie un gardien. Le gardien demande un congé sans solde en juillet. Le professionnel doit expliquer que cela n'affecte pas le droit aux jours supplémentaires pour fractionnement, et recommander de formaliser la demande par écrit.

Application pratique:

Le professionnel doit vérifier la convention collective applicable (bâtiment, immobilier...). Il doit conseiller à l'employeur de tenir un registre des congés précis, distinguant congés payés et sans solde. En cas de litige, il pourra s'appuyer sur l'arrêt de 1990.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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