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Bezahlter Urlaub und Krankheit: Wie berechnet man die Urlaubsansprüche des Arbeitnehmers?
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Bezahlter Urlaub und Krankheit: Wie berechnet man die Urlaubsansprüche des Arbeitnehmers?

📅 Décision du 21 Januar 2026⚖️ Cour de cassation👁️ 10 vues📖 4 min de lecture

Eine aktuelle Entscheidung klärt, wie der bezahlte Urlaub eines Arbeitnehmers während einer Krankheitsphase zu berechnen ist. Erfahren Sie, was sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ändert, mit konkreten Beispielen aus den Landes.

Entscheidungsreferenz: cc • N° 24-22.228 • 2026-01-21

Stellen Sie sich vor, Sie sind in Mont-de-Marsan Inhaber eines kleinen Dienstleistungsunternehmens für personenbezogene Dienstleistungen. Einer Ihrer Angestellten, seit fünf Jahren treu, wird drei Monate lang krank. Sie wissen, dass er Anspruch auf bezahlten Urlaub hat, aber wie berechnet man diesen genau? Müssen die Urlaubstage berücksichtigt werden, die er im Vorjahr nicht genommen hat? Diese Frage, die technisch erscheint, kann kostspielige Rechtsstreitigkeiten und unnötige Spannungen verursachen.

Im Zuständigkeitsbereich von Mont-de-Marsan, wie überall in Frankreich, sind die Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer oft von diesen Fragen zu erworbenen Rechten geprägt. Der bezahlte Urlaub stellt für beide Seiten eine wichtige finanzielle Größe dar: für den Arbeitnehmer ist es verdiente Erholung, für den Arbeitgeber eine vorauszuplanende Belastung. Wenn jedoch Krankheit ins Spiel kommt, wird die Berechnung komplexer.

Die Entscheidung vom 21. Januar 2026 gibt eine klare Antwort auf diese Problematik. Sie präzisiert, welche Urlaubstage berücksichtigt werden müssen, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund einer nicht berufsbedingten Krankheit fehlt. Diese Klarstellung ist entscheidend, um Berechnungsfehler und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Aber was ändert sich dadurch genau für Sie als Unternehmer oder Arbeitnehmer in den Landes?

Der Sachverhalt: eine Geschichte, wie sie täglich vorkommt

Nehmen wir das Beispiel von Frau Dubois, Geschäftsführerin einer Reinigungsfirma in Saint-Paul-lès-Dax. Sie beschäftigt Herrn Martin, einen zuverlässigen und geschätzten Reinigungskraft. Im Jahr 2023 wird Herr Martin schwer krank und muss mehrere Wochen ausfallen. Während seiner Krankheitsphase erwirbt er weiterhin Urlaubsansprüche, wie jeder Arbeitnehmer.

Nach seiner Rückkehr müssen Herr Martin und Frau Dubois seine Urlaubstage klären. Die Situation wird kompliziert, da Herr Martin nicht alle Urlaubstage aus dem Jahr 2022 genommen hatte. Ihm blieben 6 Tage, die auf 2023 übertragen wurden. Frau Dubois fragt sich: Muss sie diese 6 Tage aus 2022 für die Berechnung des Urlaubs 2023 berücksichtigen, obwohl Herr Martin einen Teil des Jahres krank war?

Die Meinungsverschiedenheit entsteht aus dieser Frage. Herr Martin ist der Ansicht, dass alle seine Urlaubstage, einschließlich der aus 2022 übertragenen, berücksichtigt werden müssen. Frau Dubois meint, dass nur die während des Bezugszeitraums (in der Regel das laufende Jahr) erworbenen Urlaubstage zählen. Die Diskussion eskaliert, und Herr Martin beschließt, das Conseil de prud'hommes (das auf Arbeitsstreitigkeiten spezialisierte Gericht) anzurufen.

Der Rechtsweg beginnt mit einem Schlichtungsversuch, der scheitert. Der Fall wird dann in der Sache verhandelt. Die Richter prüfen sorgfältig die Gehaltsabrechnungen, ärztlichen Atteste und den Schriftwechsel zwischen den Parteien. Sie müssen Artikel des Arbeitsgesetzbuchs auslegen, die, zugegebenermaßen, für Nichtjuristen nicht immer glasklar sind.

Die Argumentation des Gerichts – aufgeschlüsselt

Die Richter stützten sich auf mehrere Texte, um den Rechtsstreit zu entscheiden. Der erste ist Artikel L. 3141-5, 7° des Arbeitsgesetzbuchs. Dieser Text sieht vor, dass der bezahlte Urlaub auf der Grundlage der tatsächlichen Arbeitszeit berechnet wird. Mit anderen Worten: Je mehr ein Arbeitnehmer arbeitet, desto mehr Urlaubstage erwirbt er. Aber was ist, wenn er krank ist?

Artikel L. 3141-5-1 desselben Gesetzbuchs bringt eine entscheidende Präzisierung: Während einer Krankheitsphase erwirbt der Arbeitnehmer weiterhin Urlaubsansprüche, jedoch nach spezifischen Regeln. Das Gesetz Nr. 2024-364 vom 22. April 2024, Artikel 37, II, ergänzt diese Regelung. Es besagt, dass für die Berechnung der vierundzwanzig Werktage Urlaub, auf die ein Arbeitnehmer bei nicht berufsbedingter Krankheit Anspruch hat, die vor dem Bezugszeitraum erworbenen und übertragenen Urlaubstage nicht berücksichtigt werden.

Kurz gesagt, das Gericht erklärte, dass Herr Martin zwar Urlaubsansprüche für das Jahr 2022 erworben hatte, diese 6 übertragenen Tage jedoch nicht in die Berechnung des Urlaubs 2023 einfließen durften, da er in diesem Zeitraum krank war. Nur die während des Bezugszeitraums (2023) erworbenen Urlaubstage waren zu berücksichtigen, um zu bestimmen, ob er Anspruch auf seine 4 Wochen Erholung hatte.

Diese Argumentation stellt eine Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung dar. Die Richter wiesen das Argument von Herrn Martin zurück, der alle seine Urlaubstage, ob übertragen oder nicht, kumulieren wollte. Sie folgten der Position von Frau Dubois, untermauerten sie jedoch mit einer strengen rechtlichen Analyse. Achtung: Diese Lösung gilt nur für nicht berufsbedingte Erkrankungen. Bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten gelten andere Regeln.

Was das für Sie konkret ändert

Wenn Sie Arbeitgeber im Zuständigkeitsbereich von Mont-de-Marsan sind, gibt Ihnen diese Entscheidung Rechtssicherheit. Sie wissen nun, dass Sie bei der Berechnung des Urlaubs eines krankgeschriebenen Arbeitnehmers die aus den Vorjahren übertragenen Urlaubstage nicht einbeziehen dürfen. Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Ein Arbeitnehmer hat 8 übertragene Urlaubstage aus 2023. Im Jahr 2024 ist er 2 Monate krank. Um zu ermitteln, ob er Anspruch auf seine 24 Urlaubstage im Jahr 2024 hat, berücksichtigen Sie nur die im Jahr 2024 erworbenen Urlaubstage, nicht die 8 übertragenen Tage.

Wenn Sie Arbeitnehmer sind, klärt diese Entscheidung Ihre Rechte. Sie wissen, dass Sie während einer Krankheitsphase weiterhin Urlaub erwerben, jedoch nach bestimmten Regeln.

Questions fréquentes

Comment calculer les congés payés d'un salarié qui a été en arrêt maladie ?

Les congés payés s'acquièrent pendant l'arrêt maladie dans la limite d'un an (soit 2,5 jours ouvrables par mois). Pour le calcul, on prend en compte la rémunération perçue avant l'arrêt. Une consultation avec un avocat est recommandée pour éviter les erreurs.

Puis-je déduire les congés payés non pris l'année précédente du calcul des droits pendant la maladie ?

Non, les congés non pris antérieurement restent dus et doivent être ajoutés aux droits acquis pendant la maladie. Le calcul doit inclure tous les congés accumulés. Un avocat peut vous aider à établir un décompte précis.

Que faire si mon employeur a mal calculé mes congés payés pendant mon arrêt maladie ?

Vous pouvez réclamer un rappel de salaire pour les congés non payés. Saisissez d'abord votre employeur par écrit, puis le conseil de prud'hommes si nécessaire. Consultez un avocat pour évaluer le montant dû.

Quels sont les délais pour réclamer un rappel de congés payés après un arrêt maladie ?

Le délai de prescription est de trois ans à compter de la date à laquelle le salaire aurait dû être versé. Agissez rapidement pour ne pas perdre vos droits. Une consultation avec un avocat est conseillée.

Mon employeur doit-il inclure les primes dans le calcul des congés payés pendant la maladie ?

Oui, les primes et accessoires du salaire doivent être inclus dans l'assiette de calcul des congés payés, sauf si la loi ou la convention collective en dispose autrement. En cas de doute, consultez un avocat spécialisé.

Informations juridiques

  • Numéro: 24-22.228
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 21 janvier 2026

Mots-clés

congés payésarrêt maladiedroit du travaillitige employeur salariéLandes

Cas d'usage pratiques

1

Gérant d'entreprise à Mont-de-Marsan avec salarié malade

M. Dupont, gérant d'une entreprise de jardinage à Mont-de-Marsan, emploie Mme Leroy depuis 4 ans. En 2025, Mme Leroy tombe malade pendant 2 mois et demi, et elle avait 8 jours de congés reportés de 2024. M. Dupont doit calculer ses congés payés pour 2025.

Application pratique:

La décision du 21 janvier 2026 précise que pour un salarié absent pour maladie non professionnelle, seuls les congés acquis pendant la période de référence en cours (ici 2025) doivent être pris en compte, pas ceux reportés des années précédentes. M. Dupont doit donc calculer les congés de Mme Leroy uniquement sur la base des droits acquis en 2025, en excluant les 8 jours de 2024. Il doit vérifier la durée exacte de la période de travail effectif en 2025 pour déterminer le nombre de jours de congés acquis, et communiquer clairement ce calcul à Mme Leroy pour éviter tout litige.

2

Salarié à Saint-Paul-lès-Dax après arrêt maladie prolongé

Mme Bernard, employée dans une boulangerie à Saint-Paul-lès-Dax, a été absente pour maladie pendant 3 mois en 2025. Elle avait 5 jours de congés non pris de 2024, et son employeur lui propose de ne compter que les congés acquis en 2025. Elle conteste ce calcul.

Application pratique:

Selon la décision de référence, les congés reportés d'une année précédente (comme les 5 jours de 2024) ne sont pas inclus dans le calcul des congés payés lorsque le salarié est absent pour maladie non professionnelle pendant la période de référence. Mme Bernard doit accepter que seuls les congés acquis en 2025 soient pris en compte. Elle doit demander à son employeur le détail du calcul basé sur sa période de travail effectif en 2025, et si nécessaire, consulter un conseiller du travail ou un avocat spécialisé pour vérifier la conformité avec la loi.

3

Entreprise de services à Dax avec plusieurs salariés malades

M. et Mme Laurent, gérants d'une entreprise de garde d'enfants à Dax, ont deux salariés qui ont été malades en 2025 : l'un pendant 1 mois avec 3 jours de congés reportés de 2024, l'autre pendant 4 mois avec 10 jours reportés. Ils doivent établir les bulletins de paie et gérer les demandes de congés.

Application pratique:

Cette décision s'applique à tous les salariés absents pour maladie non professionnelle. M. et Mme Laurent doivent, pour chaque salarié, calculer les congés payés uniquement sur la base des droits acquis pendant la période de référence de 2025, en ignorant les congés reportés des années antérieures. Ils doivent mettre à jour leurs procédures internes pour inclure cette règle, former leur équipe RH si nécessaire, et documenter les calculs pour chaque cas afin de prévenir les conflits et assurer la conformité légale.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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