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Aufteilung des Urlaubs: Anspruch auf Zusatztage auch bei längerem tariflichen Urlaub
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Aufteilung des Urlaubs: Anspruch auf Zusatztage auch bei längerem tariflichen Urlaub

📅 Décision du 02 Dezember 1981⚖️ Cour de cassation👁️ 13 vues📖 4 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof hat entschieden, dass der Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage bei Aufteilung allein aus der Tatsache der Aufteilung entsteht, selbst wenn das Unternehmen einen längeren tariflichen Urlaub als den gesetzlichen gewährt, sofern keine abweichende Klausel besteht. Diese Entscheidung von 1981 ist für Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiterhin aktuell.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 79-41.399 • 1981-12-02 • Entscheidung einsehen →

Stellen Sie sich vor: Sie sind Angestellter in einem Unternehmen in Plan-de-Cuques. Ihr Tarifvertrag gewährt Ihnen 30 Urlaubstage, also mehr als die gesetzlichen 24 Tage (2,5 Tage pro Arbeitsmonat). Sie beschließen, Ihren Urlaub aufzuteilen, d.h. mehrmals im Jahr zu nehmen. Grundsätzlich haben Sie bei dieser Aufteilung Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage (z.B. 2 Tage, wenn Sie Ihren Urlaub außerhalb des gesetzlichen Zeitraums vom 1. Mai bis 31. Oktober nehmen). Ihr Arbeitgeber verweigert Ihnen diese mit der Begründung, Ihr längerer tariflicher Urlaub gleiche diese Tage bereits aus. Wer hat recht?

Diese Frage hat der Kassationsgerichtshof bereits 1981 in einer bis heute maßgeblichen Entscheidung geklärt: Der Anspruch auf zusätzliche Tage entsteht allein durch die Tatsache der Aufteilung, unabhängig von der Dauer des tariflichen Urlaubs. Mit anderen Worten: Ein Arbeitnehmer kann diese zusätzlichen Tage nicht allein deshalb verlieren, weil er bereits einen längeren Urlaub hat, es sei denn, eine Klausel im Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag sieht dies ausdrücklich vor.

Doch was bedeutet das konkret für Arbeitnehmer in Septèmes-les-Vallons, Aix-en-Provence oder Marseille? Und für Arbeitgeber? Tauchen wir ein in die Details dieser Entscheidung und ihre praktischen Auswirkungen.

Der Sachverhalt: Eine alltägliche Geschichte

In diesem Fall hatten zwei Arbeitnehmer eines Unternehmens in der Region Marseille dank ihres Tarifvertrags einen längeren Jahresurlaub als den gesetzlichen. Trotz der Weigerung ihres Arbeitgebers, eine Aufteilung zu genehmigen, verlängerten sie den Teil ihres Urlaubs über die gesetzliche Dauer zuzüglich des Aufteilungsurlaubs hinaus. Infolgedessen erhielten sie im Februar bzw. April 1977 eine Abmahnung. Sie fochten diese Sanktionen an und riefen das Arbeitsgericht, dann das Berufungsgericht und schließlich den Kassationsgerichtshof an.

Ihr Argument: Die Aufteilung ihres Urlaubs gab ihnen Anspruch auf zusätzliche Tage, und sie waren berechtigt, diese auch ohne vorherige Zustimmung des Arbeitgebers zu nehmen. Der Arbeitgeber hingegen argumentierte, dass die Arbeitnehmer, da der tarifliche Urlaub bereits länger als der gesetzliche sei, keinen Anspruch auf zusätzliche Tage wegen Aufteilung hätten und dass ihre unerlaubte Abwesenheit die Abmahnungen rechtfertige.

Der Kassationsgerichtshof gab in seinem Urteil vom 2. Dezember 1981 den Arbeitnehmern recht. Er entschied, dass der Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage gemäß Artikel L. 223-8 des Arbeitsgesetzbuchs (heute kodifiziert in Artikel L. 3141-23) allein aus der Tatsache der Aufteilung entsteht und auch dann besteht, wenn das Unternehmen seinen Arbeitnehmern einen längeren tariflichen Urlaub als die gesetzliche Dauer gewährt, sofern keine abweichende Klausel vorliegt. Kurz gesagt: Die Abmahnungen wurden aufgehoben.

Die Begründung des Gerichts – im Detail

Um diese Entscheidung zu verstehen, muss man auf den damals geltenden Wortlaut zurückgreifen: Artikel L. 223-8 des Arbeitsgesetzbuchs (heute L. 3141-23). Dieser sieht vor, dass der Arbeitnehmer bei Aufteilung des Haupturlaubs Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage für jede weitere Teilung hat, innerhalb bestimmter Grenzen. Ziel ist es, Arbeitnehmer zu ermutigen, ihren Urlaub während des gesetzlichen Zeitraums (1. Mai bis 31. Oktober) zu nehmen und den mit der Aufteilung verbundenen Verlust an Erholung auszugleichen.

Der Arbeitgeber argumentierte, dass die zusätzlichen Tage nicht geschuldet seien, da der tarifliche Urlaub länger sei (z.B. 30 statt 24 Tage) und der Arbeitnehmer bereits eine längere Erholungszeit habe. Der Kassationsgerichtshof wies dieses Argument jedoch zurück: Der Anspruch auf zusätzliche Tage ist ein eigenständiges Recht, das zum Haupturlaub hinzukommt, unabhängig von dessen Dauer. Er geht nicht im tariflichen Urlaub auf. Nur wenn eine ausdrückliche Klausel im Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag diese zusätzlichen Tage ausschließt, kann der Arbeitgeber sie verweigern.

Mit anderen Worten: Die Richter legten das Gesetz streng aus: Die Aufteilung begründet den Anspruch auf zusätzliche Tage, Punkt. Es spielt keine Rolle, ob der Urlaub länger als das gesetzliche Minimum ist. Achtung jedoch: Diese Entscheidung betrifft nur die Aufteilung des Haupturlaubs (die ersten 4 Wochen). Für die 5. Woche begründet die Aufteilung keinen Anspruch auf zusätzliche Tage.

Was nur wenige wissen: Diese Rechtsprechung wurde später bestätigt, insbesondere durch ein Urteil vom 14. Februar 2001 (Nr. 98-46.402), das klarstellt, dass die Aufteilungstage zum tariflichen Urlaub hinzukommen, sofern keine gegenteilige Klausel besteht. Die Tendenz der Gerichte ist also konstant: Sie schützen das Recht des Arbeitnehmers auf diese zusätzlichen Tage.

Was das für Sie konkret bedeutet

Für Arbeitnehmer: Wenn Sie Ihren Urlaub aufteilen, haben Sie Anspruch auf zusätzliche Tage, auch wenn Ihr Tarifvertrag mehr als 24 Tage gewährt. Beispiel: Ein Arbeitnehmer in Septèmes-les-Vallons mit 30 tariflichen Urlaubstagen, der 18 Tage im Sommer und 12 Tage im Winter (außerhalb des gesetzlichen Zeitraums) nimmt, kann 2 zusätzliche Tage beanspruchen.

Questions fréquentes

Qu'est-ce que le fractionnement des congés payés ?

C'est le fait de prendre son congé principal (4 semaines) en plusieurs fois dans l'année, par exemple 2 semaines en été et 2 semaines en hiver.

Combien de jours supplémentaires pour fractionnement ?

Si vous prenez une fraction d'au moins 5 jours en dehors de la période légale (1er mai au 31 octobre), vous avez droit à 2 jours supplémentaires. Si vous prenez une fraction de 3 à 5 jours, vous avez droit à 1 jour.

Puis-je perdre ces jours si ma convention collective offre plus de congés ?

Non, sauf si la convention collective ou votre contrat de travail contient une clause expresse qui exclut ces jours supplémentaires. Sans clause, ils sont dus.

Que faire si mon employeur refuse ?

Adressez-lui une demande écrite en rappelant la loi et la jurisprudence. En cas de refus persistant, saisissez le conseil de prud'hommes dans les 5 ans suivant le refus.

Ces jours supplémentaires sont-ils payés ?

Oui, ils sont rémunérés comme des jours de congé ordinaires.

Informations juridiques

  • Numéro: 79-41.399
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 02 décembre 1981

Mots-clés

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Cas d'usage pratiques

1

Salarié à Plan-de-Cuques avec congé conventionnel de 30 jours

Un salarié d'une entreprise de Plan-de-Cuques bénéficie de 30 jours de congés conventionnels. Il prend 18 jours en été et 12 jours en hiver (fractionnement). L'employeur lui refuse les 2 jours supplémentaires pour fractionnement, estimant que le congé plus long compense.

Application pratique:

Le salarié peut exiger les 2 jours supplémentaires sur le fondement de l'arrêt de 1981. Il doit adresser une demande écrite à l'employeur. En cas de refus, saisir le conseil de prud'hommes de Marseille. La prescription est de 5 ans.

2

Employeur à Septèmes-les-Vallons refusant les jours de fractionnement

Un petit employeur à Septèmes-les-Vallons, ignorant la jurisprudence, refuse systématiquement les jours de fractionnement à ses salariés, au motif que la convention collective accorde 28 jours de congés.

Application pratique:

L'employeur risque des condamnations pour rappel de salaire et dommages et intérêts. Il doit vérifier si sa convention collective contient une clause dérogatoire expresse. Sinon, il doit accorder les jours supplémentaires. Une consultation avec un avocat peut l'aider à régulariser.

3

Gestionnaire de copropriété à Marseille employant un gardien

Un syndic de copropriété à Marseille emploie un gardien d'immeuble bénéficiant d'un congé conventionnel de 26 jours. Le gardien fractionne ses congés et demande 2 jours supplémentaires. Le syndic refuse.

Application pratique:

Le gardien a droit aux jours supplémentaires. Le syndic doit les accorder, sauf clause contraire. En cas de litige, le conseil de prud'hommes est compétent. Une lettre recommandée rappelant la jurisprudence suffit souvent à résoudre le problème.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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