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Gesamtverkauf von Wohnungseigentumseinheiten: Jede geringere Fläche berechtigt zur Minderung des Kaufpreises
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Gesamtverkauf von Wohnungseigentumseinheiten: Jede geringere Fläche berechtigt zur Minderung des Kaufpreises

📅 Décision du 28 März 2007⚖️ Cour de cassation👁️ 10 vues📖 5 min de lecture

Der Kassationsgerichtshof erinnert daran, dass Artikel 46 des Gesetzes vom 10. Juli 1965 auf den Verkauf einer Gesamtheit von Wohnungseigentumseinheiten anwendbar ist, selbst wenn diese en bloc verkauft werden, und dass der Erwerber eine verhältnismäßige Minderung des Kaufpreises verlangen kann, wenn die Fläche geringer ist als angegeben.

Entscheidungsreferenz: cc • Nr. 06-13.796 • 2007-03-28 • Entscheidung einsehen →

Sie haben gerade ein Geschäftslokal in Saint-Amand-Montrond erworben. Der Verkäufer hat Ihnen ein "Gesamtlos" angeboten: drei Keller und eine Garage, alles für 80.000 €. Sie unterschreiben, erfreut. Aber beim Nachmessen stellen Sie fest, dass die Garage 12 m² statt der versprochenen 18 m² groß ist. Können Sie eine Minderung des Kaufpreises verlangen? Bis zu dieser Entscheidung des Kassationsgerichtshofs vom 28. März 2007 war die Antwort unklar. Jetzt ist sie klar: Ja, auch bei einem Gesamtverkauf schützt Artikel 46 des Gesetzes von 1965 den Erwerber.

Stellen Sie sich einen Moment vor: Sie sind Eigentümer in Bourges, Sie kaufen eine Gesamtheit von Wohnungseigentumseinheiten – eine Wohnung und einen Keller – zu einem einheitlichen Preis. Der Verkäufer versichert Ihnen, dass die Gesamtfläche 60 m² beträgt. Nach einem Gutachten stellen Sie fest, dass sie nur 55 m² beträgt. Was tun? Das Carrez-Gesetz (Artikel 46 des Gesetzes vom 10. Juli 1965) verpflichtet den Verkäufer, die private Nutzfläche im Vorvertrag anzugeben, bei Strafe von Sanktionen. Aber wenn es sich um einen Gesamtverkauf mehrerer Einheiten handelt, waren einige Richter der Ansicht, dass der einheitliche Preis jede Berechnung einer Minderung unmöglich mache. Der Kassationsgerichtshof hat dieser restriktiven Auslegung ein Ende gesetzt.

Diese Entscheidung ist ein Sieg für die Erwerber. Sie sichert die Transaktionen und zwingt die Verkäufer, präzise zu sein, selbst wenn sie mehrere Objekte auf einmal veräußern. Für Fachleute wie für Privatpersonen ist es eine Erinnerung: Die angegebene Fläche muss genau sein, Einheit für Einheit, oder man muss mit einer Anpassung des Preises rechnen. Tauchen wir in die Details dieses Falles ein.

Der Sachverhalt: eine Geschichte, wie sie täglich vorkommt

Im Jahr 2004 kauft die Gesellschaft WBBSM, ein Pariser Bauträger, von der Gesellschaft Poroux Paris (ehemals Lecocq et compagnie Garage Saint-Marcel) eine Gesamtheit von Wohnungseigentumseinheiten im 13. Arrondissement von Paris. Der Verkauf umfasst mehrere Einheiten: Keller, Garagen und ein Geschäftslokal. Alles wird "en bloc" zu einem einheitlichen Preis von 450.000 € verkauft. Der Kaufvertrag weist eine Gesamtfläche von 200 m² aus, aber nach dem Erwerb lässt die Gesellschaft WBBSM nachmessen. Ergebnis: Die tatsächliche Fläche beträgt 185 m², also eine Differenz von 15 m² (7,5 % weniger).

Die Gesellschaft WBBSM verklagt daraufhin ihren Verkäufer vor dem Tribunal de grande instance de Paris auf eine verhältnismäßige Minderung des Kaufpreises wegen der geringeren Fläche, gestützt auf Artikel 46 des Gesetzes vom 10. Juli 1965. Dieser Artikel bestimmt, dass der Erwerber eine Minderung des Kaufpreises verlangen kann, wenn die Fläche um mehr als 5 % von der im Vertrag angegebenen abweicht. Das Berufungsgericht Paris weist die Klage der Gesellschaft WBBSM mit Urteil vom 12. Januar 2006 ab. Warum? Die Berufungsrichter sind der Ansicht, dass, da die Einheiten en bloc zu einem einheitlichen Preis verkauft wurden und keine einheitliche Immobilieneinheit darstellen, eine Berechnung der Minderung für jede einzelne Einheit unmöglich sei. Mit anderen Worten: Nach ihrer Auffassung fällt der Gesamtverkauf nicht unter das Carrez-Gesetz.

Die Gesellschaft WBBSM legt Kassation ein. Die dem Kassationsgerichtshof vorgelegte Frage lautet: Ist Artikel 46 des Gesetzes von 1965 auf einen Verkauf anwendbar, der eine Gesamtheit von Wohnungseigentumseinheiten betrifft, die en bloc verkauft werden? Die Antwort ist ja, und der Gerichtshof hebt das Berufungsurteil auf. Für ihn schließt die Tatsache, dass die Einheiten zusammen verkauft werden, die Anwendung des Textes nicht aus. Der Erwerber kann daher eine Minderung des Kaufpreises verlangen, die proportional zur fehlenden Fläche berechnet wird, selbst wenn der Preis global ist.

Die Begründung des Gerichts – entschlüsselt

Der Kassationsgerichtshof stützt sich auf Artikel 46 des Gesetzes Nr. 65-557 vom 10. Juli 1965 über die Rechtsstellung des Wohnungseigentums an Gebäuden. Dieser Artikel in seiner damals geltenden Fassung verpflichtet den Verkäufer einer Wohnungseigentumseinheit, in jedem Kaufvertrag die Fläche des privaten Teils anzugeben. Weicht die tatsächliche Fläche um mehr als 5 % von der angegebenen ab, kann der Erwerber eine verhältnismäßige Minderung des Kaufpreises verlangen. Der Text unterscheidet nicht danach, ob der Verkauf eine einzelne Einheit oder mehrere en bloc verkaufte Einheiten betrifft.

Die Richter des Kassationsgerichtshofs sind der Ansicht, dass das Berufungsgericht diesen Text verletzt hat. Ihre Begründung ist einfach: Das Gesetz sieht keine Ausnahme für Gesamtverkäufe vor. Es spielt keine Rolle, dass die Einheiten keine einheitliche Immobilieneinheit darstellen und der Preis global ist. Sobald die angegebene Fläche falsch ist und die Abweichung 5 % übersteigt, hat der Erwerber Anspruch auf eine Minderung. Die Berechnung erfolgt anteilig im Verhältnis der fehlenden Fläche zur angegebenen Gesamtfläche, angewandt auf den Gesamtpreis.

Das Berufungsgericht hatte argumentiert, dass der einheitliche Preis jede Berechnung einer Minderung für die einzelnen Einheiten unmöglich mache. Aber der Kassationsgerichtshof fegt dieses Argument vom Tisch: Die Berechnung ist durchaus möglich, indem man das Verhältnis zwischen der fehlenden Fläche und der angegebenen Gesamtfläche nimmt. Zum Beispiel: Wenn die angegebene Gesamtfläche 200 m² für einen Preis von 450.000 € beträgt und die tatsächliche Fläche 185 m² (also 15 m² weniger) beträgt, beträgt die Minderung (15/200) x 450.000 = 33.750 €. Einfacher geht es nicht.

Diese Entscheidung bestätigt eine frühere, für Erwerber günstige Rechtsprechung. Es handelt sich nicht um eine Kehrtwende, sondern um eine willkommene Klarstellung. Die Tatsachenrichter neigten dazu, Artikel 46 bei Gesamtverkäufen restriktiv auszulegen. Nunmehr müssen sie ihn vollständig anwenden. Die Lehre ist klar: Ob Sie eine Einheit oder zehn verkaufen, die Fläche muss genau sein, andernfalls droht die Rückzahlung eines Teils des Kaufpreises.

Was das für Sie konkret ändert

Wenn Sie Erwerber einer Gesamtheit von Wohnungseigentumseinheiten sind (z.B. eine Wohnung mit ...

Questions fréquentes

Puis-je demander une réduction de prix si la différence de superficie est inférieure à 5 % ?

Non, l'article 46 prévoit une réduction uniquement si l'écart est supérieur à 5 %. En deçà, vous ne pouvez pas agir sur ce fondement. Vous pouvez toutefois invoquer un vice du consentement ou un dol si le vendeur vous a délibérément trompé.

Que se passe-t-il si le vendeur ne mentionne aucune superficie dans l'acte ?

L'absence de mention de superficie est une violation de la loi. Vous pouvez demander la nullité de la vente ou une réduction de prix, même si la superficie réelle est conforme. Le délai pour agir est d'un an à compter de l'acte.

Le calcul de la réduction s'applique-t-il à chaque lot individuellement ou à l'ensemble ?

Pour une vente en bloc, le calcul se fait sur la superficie totale annoncée par rapport à la superficie totale réelle. La réduction est proportionnelle au prix global. Il n'est pas nécessaire de ventiler lot par lot.

Dois-je obligatoirement passer par un avocat pour obtenir une réduction de prix ?

Non, mais c'est fortement recommandé. Un avocat spécialisé en droit immobilier peut vous aider à constituer un dossier solide, négocier avec le vendeur, et si nécessaire engager une action en justice. Les frais d'avocat sont souvent récupérables si vous gagnez.

Cette décision s'applique-t-elle aux ventes entre particuliers ?

Oui, l'article 46 s'applique à toutes les ventes de lots de copropriété, que le vendeur soit un professionnel ou un particulier. Les mêmes règles s'imposent à tous.

Informations juridiques

  • Numéro: 06-13.796
  • Juridiction: Cour de cassation
  • Date de décision: 28 mars 2007

Mots-clés

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Cas d'usage pratiques

1

Acquéreur d'un lot en bloc à Saint-Amand-Montrond

Vous achetez un garage et deux caves pour 60 000 €. La superficie annoncée est de 30 m², mais après expertise, vous constatez qu'elle n'est que de 25 m². L'écart est de 16,7 %, bien supérieur à 5 %.

Application pratique:

Vous pouvez demander une réduction de prix de (5/30) x 60 000 = 10 000 €. Adressez une lettre recommandée au vendeur avec mise en demeure, puis saisissez le tribunal judiciaire si nécessaire. Conservez le diagnostic de superficie et l'acte de vente.

2

Vendeur professionnel à Bourges

Vous êtes promoteur et vendez un immeuble de 10 lots en bloc pour 1 200 000 €. La superficie totale annoncée est de 500 m². Un acquéreur découvre que la surface réelle est de 480 m².

Application pratique:

Vous risquez une action en réduction de prix de (20/500) x 1 200 000 = 48 000 €. Pour l'éviter, faites mesurer chaque lot avant la vente et mentionnez la superficie totale exacte. Si l'erreur est involontaire, vous pouvez négocier un accord à l'amiable.

3

Copropriétaire vendeur d'un lot unique à Saint-Amand-Montrond

Vous vendez votre appartement seul (sans cave ni parking). Vous indiquez 80 m², mais le mesurage révèle 75 m². L'écart est de 6,25 %.

Application pratique:

L'acquéreur peut demander une réduction de (5/80) x prix. Par exemple, si le prix est de 200 000 €, la réduction est de 12 500 €. Vous devez donc rectifier le prix ou vous exposer à une action. Mieux vaut faire mesurer avant la mise en vente.

Maître Cécile Zakine

À propos de l'auteur

Maître Cécile Zakine — Avocate au Barreau des Alpes-Maritimes, Docteur en Droit. Chaque article de ce magazine est rédigé à partir de l'analyse d'une décision de jurisprudence réelle, commentée et mise en perspective par les équipes de Maître Zakine.

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23 juil. 2026Lire →

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